Unternehmensverantwortung

Faires und nachhaltiges Wirtschaften ist ein wesentlicher Baustein für eine zukunftsfähige globale Entwicklung. Wir setzen uns dafür ein, dass die Politik einen wirksamen Rahmen schafft, damit Unternehmen menschenrechtliche, soziale und ökologische Standards weltweit einhalten und Betroffene ihre Rechte einfordern können. 

Unternehmensverantwortung – was heißt das?
Welche weltweiten Auswirkungen kann die Tätigkeit von Unternehmen auf Menschenrechte oder Umwelt haben? Wofür sind Unternehmen in der globalisierten Wirtschaft verantwortlich? Welche Lösungsansätze und Forderungen an die Politik werden diskutiert?

Germanwatch stellt umfangreiche Hintergründe zu dem Thema mit vielen Informationen, Filmen und Tipps zum Weiterlesen vor: 
>> Auf den Spuren der globalisierten Wirtschaft (ext. Link zur multimedialen PREZI-Präsentation)

Aktuelles

Erdüberlastungstag 2018
Pressemitteilung
26. Juli 2018

Globaler Erdüberlastungstag

Bündnis fordert Einsatz für eine verantwortungsvolle Lebens- und Wirtschaftsweise

Zum globalen Erdüberlastungstag am 1. August macht sich ein Aktionsbündnis aus Umwelt- und Entwicklungsorganisationen für eine Kehrtwende in der Lebens- und Wirtschaftsweise stark. Das Aktionsbündnis fordert von der Bundesregierung und von deutschen Unternehmen, ihrer großen Verantwortung für Klima- und Umweltschutz gerecht zu werden und endlich zukunftsfähig zu wirtschaften. Das gilt vor allem für die Bereiche Energie, Landwirtschaft und Verkehr. Der Erdüberlastungstag beschreibt den Zeitpunkt im Jahr, an dem die natürlichen Ressourcen in so großem Umfang verbraucht sind, dass sie sich in der verbleibenden Zeit nicht mehr regenerieren können. Er ist einen Tag früher als noch 2017. >> mehr
Meldung
26. Juli 2018

Erdüberlastungstag 2018 - Pressefotos der Aktion am Brandenburger Tor

Fotos vom 1. August 2018

Am Mittwoch, den 1. August hat sich Germanwatch gemeinsam mit BUNDjugend, FairBindung, INKOTA und der Naturschutzjugend (NAJU), anlässlich des globalen Erdüberlastungstags mit einer kreativen Aktion vor dem Brandenburger Tor für eine Kehrtwende in der Lebens- und Wirtschaftsweise stark gemacht. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
2. Juli 2018

Absolute Reduktion des Rohstoffverbrauchs muss oberstes Ziel der deutschen Rohstoffpolitik sein

Umwelt- und Entwicklungsorganisationen fordern vor Beginn des BDI-Rohstoffkongresses Neuausrichtung der deutschen Rohstoffstrategie

Vor dem 6. BDI-Rohstoffkongress fordern 17 der im Arbeitskreis Rohstoffe zusammengeschlossenen entwicklungs- und umweltpolitischen Organisationen eine absolute Reduktion des deutschen Rohstoffverbrauchs. Die Begrenzung des Rohstoffverbrauchs auf ein nachhaltiges Maß müsse auch oberste Priorität in einer möglichen Neuauflage der Rohstoffstrategie der Bundesregierung haben. „Um eine absolute Senkung des Ressourcenverbrauchs zu erreichen, bedarf es einer grundlegenden Änderung unserer Konsum- und Produktionsmuster", sagt Johanna Sydow, Referentin für Ressourcenpolitik und IT-Branche bei Germanwatch. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
26. Juni 2018

Schritt zu mehr unternehmerischer Verantwortung

Germanwatch unterstützt Konsens zu Verantwortung von Unternehmen in globalen Wertschöpfungsketten, kritisiert jedoch zu schwache Forderungen an Bundesregierung

Germanwatch unterstützt den heute veröffentlichten „Berliner CSR-Konsens“ als Schritt zu mehr unternehmerischer Verantwortung in globalen Wertschöpfungsketten. Darin bekennen sich die deutschen Wirtschaftsverbände zu den Kernelementen der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht, denen Unternehmen gemäß internationalen Standards nachkommen sollen. Der Konsens ist eine Erklärung des CSR-Forums, in dem Unternehmensverbände, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft die Bundesregierung zu Unternehmensverantwortung beraten. >> mehr
Bits & Bäume Konferenz 2018
Meldung
20. Juni 2018

"Bits & Bäume"-Konferenz sucht Mitgestalter*innen

Call for Participation

Mit einem Call for Participation rufen Germanwatch und seine Partnerorganisationen Menschen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber auch progressive Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf, die Konferenz „Bits & Bäume“ durch eigene Beiträge mitzugestalten! Der Call ist zu finden unter der Konferenz-Website www.bits-und-baeume.org. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
7. Juni 2018

Ein Jahr EU-Verordnung zu Konfliktmineralien: Schutz der Menschenrechte droht mit mangelhafter Umsetzung zu scheitern

Studie von Germanwatch kritisiert, dass Industrieinitiativen keine ausreichende Prüfung ihrer Mitglieder vornehmen

Morgen ist die EU-Konfliktmineralienverordnung genau ein Jahr in Kraft - doch die erste Bilanz der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch fällt durchwachsen aus. "In diesem ersten Jahr hat sich unsere Sorge verstärkt, dass Unternehmen mit Scheinlösungen davonkommen könnten", kritisiert Johanna Sydow, Expertin für Ressourcenpolitik bei Germanwatch. In einer heute veröffentlichten Studie hat Germanwatch freiwillige Industrieinitiativen untersucht, die die EU-Kommission als Lösung zur Umsetzung der Verordnung diskutiert. Die Studie zeigt, dass bislang keine dieser Initiativen ausreichend transparent und glaubwürdig ist. >> mehr
Cover: Governance of Mineral Supply Chains of electronic Devices
Publikation

Governance of Mineral Supply Chains of Electronic Devices

Discussion of Mandatory and Voluntary Approaches in Regard to Coverage, Transparency and Credibility

Regelmäßig erreichen uns Berichte über irreversible Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen im Kontext von Bergbauoperationen. Viele dieser Rohstoffe werden für unsere Smartphones, IT-Infrastruktur und die voranschreitende Digitalisierung verwendet. Vor circa zehn Jahren haben führende IT- Unternehmen damit begonnen Forschung zu finanzieren, die die Auswirkungen von Rohstoffen für ihre IT Produkte genauer untersucht und stellten damit eine Verlinkung zwischen den Menschenrechtsverletzungen und ihren Produkten her. Wir haben uns in dieser Studie genauer angeschaut, was seither passiert ist. >> mehr
Recht auf Reparatur_Foto
Publikation

Was ist das "Recht auf Reparatur"?

Die Reparatur hat aktuell einen schlechten Stand: Geräte sind schon vom Design her nicht mehr reparierbar, die Reparatur ist zu teuer, Ersatzteile werden nicht mehr bereitgestellt, tausende Reparaturbetriebe schließen in Deutschland sowie Europa. Dabei besitzt die Reparatur ein großes Potential für Ressourcenschonung und Klimaschutz, für lokale Wirtschaftsförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. >> mehr
Cover: Menschenrechts-, entwicklungs- und rohstoffpolitische Bewertung des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD
Publikation

Menschenrechts-, entwicklungs- und rohstoffpolitische Bewertung des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD

Analyse ausgewählter Punkte der Koalitionsvereinbarung

Mit Blick auf Unternehmensverantwortung, Handelspolitik und Rohstoffpolitik enthält der Koalitionsvertrag im Kapitel zur Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik einige ambitionierte Vorhaben, die wir begrüßen. Die Bundesregierung sollte diese nun konsequent umsetzen. Allerdings werden diese Aussagen immer wieder durch Passagen im Wirtschaftskapitel des Koalitionsvertrags kontrastiert. >> mehr
Oekodesign
Publikation

Ökodesign und Energielabel für ressourcenschonende Produkte

Europas Wegwerfmentalität kostet Verbraucher*innen eine Menge Geld und trägt massiv zur Ausbeutung der endlichen Ressourcen der Erde bei. Diese Broschüre zeigt, wie eine bessere Produktpolitik und insbesondere die Ökodesignrichtlinie auf EU-Ebene diesen Trend ändern könnte. >> mehr

Ansprechpartnerin

Logo CorA-Netzwerk

 

 

 

Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung setzt sich für verbindliche Regeln für die Verantwortungsübernahme von Unternehmen ein. Germanwatch ist seit der Gründung im Jahr 2006 im Koordinationskreis von CorA aktiv.

Die European Coalition for Corporate Justice (ECCJ) repräsentiert über 250 Organisationen aus 15 europäischen Mitgliedsstaaten, die zu verbindlicher Unternehmensverantwortung arbeiten. Germanwatch vertritt das CorA-Netzwerk im europäischen Dachverband ECCJ.