Keime auf unseren Tellern! Möchten Sie das ändern?

Tiere-Menschen-Rechte. Gegen Antibiotikamissbrauch in der Tierhaltung.

Wie Sie JETZT helfen können, den Antibiotikamissbrauch zu stoppen. Für den notwendigen Wandel in der Tierhaltung − auch für unsere Gesundheit!

Unterstützen Sie Germanwatch: für einen Wandel in der Tierhaltung und den Erhalt wirksamer Antibiotika.

Gerade in der Corona-Krise brauchen wir wirksame Antibiotika bei Sekundärinfektionen. Industrielle Tierhaltungen verbrauchen 700 t Antibiotika für „gesunde“ Tiere. Jedes 2. Hähnchen im Supermarkt ist mit resistenten Erregern kontaminiert. 

Germanwatch engagiert sich für einen grundlegenden Wandel in der Tierhaltung: Wir wollen eine Landwirtschaft mit Respekt vor Tieren, Gesundheit, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit weltweit voran bringen und den missbräuchlichen Einsatz von Antibiotika bekämpfen. Mit Reinhild Benning konnten wir für diese wichtige Aufgabe eine ausgewiesene Expertin gewinnen.

Dafür bitten wir Sie heute um Ihre finanzielle Unterstützung: Um strukturelle Veränderungen auf den Weg zu bringen, benötigen wir in den kommenden drei Jahren mindestens 200.000 Euro. Durch Ihren Beitrag werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die engagiert daran arbeitet, einen Wandel in der Tierhaltung herbeizuführen.

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Diese Aktivitäten stehen im Vordergrund:

  1. Germanwatch aktiviert außergewöhnliche Allianzen für den Wandel in der Tierhaltung.Unsere intensive Zusammenarbeit mit Human- und Tiermedizin, Wissenschaft, Krankenkassen und Gesundheitspolitik, mit Menschenrechts- und Verbraucherorganisationen sowie Wasserwerken, Milchhöfen und Organisationen des ökologischen Landbaus, Entwicklungsorganisationen, Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie Medien erhöht den politischen Gegendruck zur Lobby der Agrarindustrie. Wir kooperieren mit diesen Partnern in wechselnder Zusammenstellung, wenn die Politik in zu feste Denkschienen einrastet. So nutzen wir rasch und unbürokratisch die Fenster für unsere guten Argumente gegen die industrielle Tierhaltung und für mehr Schutz von Tier und Mensch.
     
  2. Wir decken Gesundheitsrisiken aus Tierfabriken auf! Mit Hilfe von Labortests auf antibiotikaresistente Bakterien bei Fleisch und mit Recherchen zu Gesundheitsrisiken aus Tierfabriken bringen wir Fehlaussagen der Agrarindustrie ans Tageslicht und in die Medien.
     
  3. Germanwatch unterstützt den Kampf von Bürgerinitiativen gegen neue Massentierhaltungen und Schlachthöfe vor Ort. So retten wir jedes Jahr tausende Küken und Ferkel vor einem leidvollen Leben in Mega-Mastanlagen und fördern den Ökolandbau und die Zukunft von Bauernhöfen statt Agrarfabriken.

Bitte unterstützen Sie Germanwatch: für einen Wandel in der Tierhaltung und den Erhalt wirksamer Antibiotika. Danke.

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Hintergründe und weiterführende Informationen

Spendenstichwort:
ANTIBIOTIKA retten
Germanwatch e.V.
Bank für Sozialwirtschaft AG
IBAN: DE33 1002 0500 0003 2123 00

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Bildnachweise: Titel links „Putenstall“ von Uschi Dreiucker/Pixelio; Titel Mitte „Antibiotika-Kuh“ von Peter Hermes Furian/Fotolia; Titel rechts  „Intensivstation“ von Satyrenko/Fotolia; sonstige Bilder von Germanwatch e.V.

Spenden und "Antibiotikamissbrauch" beenden!

Text Reinhild Benning 

Die ausgebildete Landwirtin Reinhild Benning kämpft seit Jahren für Bauernhöfe statt Agrarfabriken. Mit Lebensmitteltests, Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit deckt sie Missstände auf und wirkt mit an politischen Lösungen. Sowohl beim Kampf gegen Megaställe als auch bei politischen Initiativen konnte sie wichtige Erfolge erzielen:

„In Haßleben würden jetzt 85.000 arme Schweine gequält, wenn Reinhild Benning nicht zusammen mit unserer Bürgerinitiative seit 13 Jahren Widerstand leisten würde.“
Sibylla Keitel, Bürgerinitiative Haßleben/Brandenburg, die aktuell Klage gegen eine der größten Massentierhaltungen in Deutschland führt.

„Reinhild Benning kann man als ‚Mutter' der Bewegung gegen Antibiotika-Missbrauch in Deutschlands Ställen bezeichnen."
Benny Härlin, Zukunftsstiftung Landwirtschaft.

„Ohne die Arbeit von Reinhild Benning als Vertreterin des Umwelt- und Tierschutzes hätten wir immer noch keine Antibiotikadatenbank." 
Matthias Link, Landestierärztekammer Niedersachsen.