Presse

Titelbild: Presse

 

Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung
27.05.2019
Pressemitteilung
Germanwatch: Zentrale Themen für EU-Parlament sind jetzt klimaschonender EU-Haushalt, nachhaltige Landwirtschaft, Verkehrswende / Groko muss bei CO2-Abgabe und Klimagesetz liefern

Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch bewertet die Europawahl als erste Klimawahl. Die Wählerinnen und Wähler drücken aufs Tempo beim Klimaschutz in EU und Deutschland. „Die junge Generation verlangt von EU und Bundesregierung einen neuen Generationenvertrag, der sie vor der Klimakrise schützt“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Die Wahlanalysen zeigen, dass Union und SPD die jungen Leute verlieren, wenn sie nicht endlich entschiedenen Klimaschutz durchsetzen.“

Pressemitteilung
22.05.2019
People's Climate Case
EU-Gericht erkennt Betroffenheit durch Klimawandel an, stuft Klage jedoch als unzulässig ein/ Familien prüfen Gang in nächste Instanz/ Familie Recktenwald aus Langeoog weiterhin zuversichtlich

Bonn/Luxemburg (22. Mai 2019). Das Europäische Gericht (EuG) hat die Klage von zehn Familien aus fünf EU-Staaten, Kenia und Fidschi und einem schwedischen Jugendverband für verschärfte EU-Klimaziele als unzulässig abgewiesen. Als Begründung führt das Gericht vor allem an, da alle vom Klimawandel betroffen sind, seien die Kläger aufgrund mangelnder individueller Betroffenheit nicht befugt, die Klimapolitik der EU vor Gericht anzufechten.

Pressemitteilung
22.05.2019
Logos PowerShift, Germanwatch e.V., INKOTA-netzwerk e.V., NABU, WWF
+++ Gemeinsame Pressemitteilung von Germanwatch e.V., INKOTA Netzwerk e.V., PowerShift, WWF, NABU +++

Am Donnerstag 23. Mai, endet die Frist des Wirtschaftsministeriums für Stellungnahmen zur Überarbeitung der deutschen Rohstoffstrategie. Die neue Rohstoffstrategie soll laut Wirtschaftsministerium auf den sicheren, wettbewerbsfähigen und verantwortungsvollen Rohstoffbezug fokussieren und die letzte Rohstoffstrategie aus dem Jahr 2010 ersetzen. Angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen im Rohstoffsektor in den vergangenen Jahren und dem Beitrag unseres Rohstoffkonsums zu Artensterben und Klimawandel fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen von der Bundesregierung, die Überarbeitung der Rohstoffstrategie zu nutzen, um die deutsche Rohstoffpolitik grundsätzlich zu reformieren. Jüngste Beispiele, wie zuletzt ein durch unzureichende Schutzmaßnahmen begünstigter Dammbruch bei einer Eisenmine in Brasilien, zeigen einmal mehr, dass ein grundlegendes Umdenken hin zu einem global gerechten und ökologisch tragbaren Wirtschaften dringend geboten ist. Die absolute Reduktion des Rohstoffkonsums, die wirksame Umsetzung menschenrechtlicher und ökologischer Sorgfalt entlang der Rohstofflieferketten sowie der Schutz der Zivilgesellschaft in den Abbauländern sind zentrale Forderungen des Bündnisses.

Pressemitteilung
14.05.2019
Pressemitteilung
Germanwatch: Jetzt Klimablockade vor EU-Gipfel im Juni beenden / Bestätigung der Klimafinanzierungsziele für 2020 zentral

Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch begrüßt das klare Bekenntnis von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem heutigen 10. Petersberger Klimadialog zu Treibhausgasneutralität bis 2050. „Das ist ein wichtiger Schritt", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Endlich kommt die Bundesregierung damit ein Stück weit heraus aus ihrer Klimabremserrolle auf EU-Ebene und international. Die Kanzlerin erkennt an, dass Treibhausgasneutralität bis 2050 in Deutschland und EU zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens notwendig ist. Um die globale Klimakrise zu verhindern, müssten Deutschland und EU dieses Ziel eigentlich sogar früher anstreben.“

Pressemitteilung
10.05.2019
Pressemitteilung
Letzter Gipfel vor den Europawahlen setzt Klimaschutz nicht höher auf die EU-Agenda / Bundesregierung in Bezug auf EU-Klimaziel für 2050 noch nicht handlungsfähig / Europawahlen können für entscheidenden Schub sorgen

Germanwatch zeigt sich enttäuscht darüber, dass Klimaschutz in der EU-Debatte über die Prioritäten der kommenden fünf Jahre nicht deutlich nach oben gerückt ist. "Die Menschen in Europa machen sich wie nie zuvor Sorgen über die Klimakrise. Darauf hat dieser EU-Zukunftsgipfel keine Antwort gegeben", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Wir haben uns gemeinsam mit vielen anderen gewünscht, dass die EU den Schutz der Bürger vor der Klimakrise höher auf die Tagesordnung setzt. Doch das ist noch nicht gelungen.“

Pressemitteilung
07.05.2019
Pressemitteilung
G7 ohne die USA bekennen sich zu langfristigen Klimastrategien und höheren Klimazielen für 2030

Sechs der sieben Umweltminister der G7-Staaten haben sich gestern im französischen Metz dazu bekannt, bis zum kommenden Jahr langfristige Klimastrategien und nachgebesserte Klimaziele für 2030 vorzulegen. Nur die USA sind nicht mit im Boot. Germanwatch wertet dies als wichtiges Signal. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Die US-Regierung ist klimapolitisch weiterhin klar isoliert. Sechs der G7-Staaten bekennen sich klar zum Pariser Klimaabkommen. Für diese Industrieländer bedeutet das, dass sie ihre Klimaziele für 2030 und 2050 erhöhen müssen."

Pressemitteilung
02.05.2019
Pressemitteilung
Regierungen werden beim EU-Gipfel in Rumänien um Zukunft Europas ringen. Germanwatch fordert Kanzlerin Merkel auf, sich für Klimapolitik als ein Top-Thema in Sibiu stark zu machen.

Germanwatch fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungen der EU-Staaten auf, den Gipfel in Sibiu zur Zukunft der EU in einer Woche auch zu einem europäischen Klimagipfel zu machen. „Wenn Sibiu ein EU-Zukunftsgipfel werden soll, dann muss es auch ein Klimagipfel werden. Dafür sollte sich die Bundesregierung mit Nachdruck einsetzen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Es geht darum, dass die Staats- und Regierungschefs den Schutz der Bürger vor der Klimakrise durch Klimaschutz und -anpassung als einen zusätzlichen Grundpfeiler der europäischen Zusammenarbeit festschreiben."

Pressemitteilung
26.04.2019
Deutscher Erdüberlastungstag 2019
Umwelt- und Jugendorganisationen kritisieren immensen Ressourcenverbrauch Deutschlands in Höhe von umgerechnet drei Erden

Ab 3. Mai (Freitag) leben wir ökologisch gesehen auf Kredit: Der deutsche Erdüberlastungstag markiert den Zeitpunkt im Jahr, an dem weltweit das jährliche Budget an nachhaltig nutzbaren Ressourcen und ökologisch verkraftbaren Emissionen aufgebraucht wäre, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf so großem Fuß wie die Menschen in Deutschland leben würde. Der Tag wird jährlich vom Global Footprint Network errechnet. Deutschland liegt mit seinem Pro-Kopf-Verbrauch und seinen Emissionen im obersten Viertel aller Länder und trägt damit wesentlich zur weltweiten Übernutzung bei.

Pressemitteilung
16.04.2019
Pressemitteilung
Untersuchung im Auftrag von Germanwatch: 56 Prozent der getesteten Hähnchen mit resistenten Erregern / Bei jedem dritten Hähnchen sogar Resistenzen gegen Antibiotika der höchsten Priorität für Menschen / Germanwatch fordert Verbot des Einsatzes der für Menschen wichtigsten Antibiotika, eine Abgabe auf alle anderen Antibiotika in der Tierhaltung sowie Gesetze für mehr Tierschutz im Stall

Berlin (16. April 2019). Eine heute in Berlin vorgestellte Untersuchung von Hähnchenfleischproben aus großen Discountern im Auftrag der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch hat alarmierende Befunde zutage gefördert: Von 59 Portionen Hähnchenfleisch - gekauft bei Lidl, Netto, Real, Aldi (Nord und Süd) sowie Penny - ist mehr als jede zweite Probe (56 Prozent) mit Antibiotika-resistenten Erregern belastet. Jede fünfte Probe weist sogar mehrere verschiedene Resistenzen auf.

Pressemitteilung
11.04.2019
Pressemitteilung
Medien-Einladung/Terminhinweis

Der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung in Deutschland wurde seit 2011 mehr als halbiert, doch sind damit auch die Raten der Antibiotikaresistenzen auf Fleisch gesunken und damit die Gesundheitsrisiken für Verbraucherinnen und Verbraucher? Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch hat Hähnchenfleisch aus den Discountern Lidl, Netto, Real, Aldi und Penny eingekauft und im Labor auf antibiotikaresistente Erreger testen lassen - insbesondere auch auf solche, die selbst Reserveantibiotika unwirksam machen können. Die aus unserer Sicht alarmierenden Ergebnisse zu Antibiotikaresistenzen auf Hähnchenfleisch stellen wir auf einer Pressekonferenz am Dienstag, 16. April, in Berlin vor.

Echter Name

Pressesprecher
+49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72

Büro Bonn

Germanwatch e.V.
Dr.Werner-Schuster-Haus
Kaiserstr. 201
D-53113 Bonn
Tel. +49 (0)228 / 60 492-0
Fax +49 (0)228 / 60 492-19
E-Mail: info@germanwatch.org

Anfahrt

Germanwatch in den Medien (Auswahl)

Deutschlandfunk Nova
Wir brauchen eine bessere Klimapolitik

zum deutschen Erdüberlastungstag


Deutsche Welle
Chicken meat rife with antibiotic-resistant superbugs

zu Antibiotika-Resistenzen in Hähnchen


New York Times Magazine
Climate Change Could Destroy His Home in Peru. So He Sued an Energy Company in Germany
zum Fall Huaraz


Spiegel Online
Menschenrechte jetzt noch billiger!

zu NAP Wirtschaft und Menschenrechte


Handelsblatt
Die Politik verläuft sich auf der Suche nach mehr Klimaschutz

zu Fridays for Future und Folgen


Die Welt / dpa
Umweltschützer begrüßen Verzicht auf Flugreisen

zu: Klimaschutz-Fasten


Süddeutsche Zeitung
Verantwortung weltweit

zu: Menschenrechte in Lieferketten


>> weitere Meldungen

Germanwatch bei Twitter