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Aktuelle Pressemitteilungen                                                                                             ___  

Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
9. März 2018

Die Auswirkungen von Dezentralität auf den Ausbau der Stromnetze

Vorstellung der Meta-Studie „Dezentralität, Regionalisierung und Stromnetze – Annahmen, Narrative und Erkenntnisse“, erstellt vom Öko-Institut im Auftrag der Renewables Grid Initiative

Bedeutet eine dezentrale Energiewende, dass deutlich weniger Übertragungsnetze gebaut werden müssen? Das Öko-Institut hat zehn Studien zum Netzausbau der vergangenen Jahre analysiert und verglichen, die den Versuch unternehmen, den Zusammenhang von verbrauchsnäherer Erzeugung und Netzbedarf offen zu legen. Vorstellung der Meta-Studie bei einem Pressegespräch am 13. März in Berlin. >> mehr
Bild: Petition Düngerecht 2017
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28. Februar 2018

Petition an Bundesumweltministerin: Stoppt die Gülle-Verschmutzung - Schützt unser Wasser

Gülle-Notstand in Norddeutschland zeigt: Ein Weiter so darf es nicht geben / Kostensteigerungen von bis zu 62 Prozent drohen

Die Initiative "Gülleverschmutzung stoppen" - ein breiter Zusammenschluss von Wasserverbänden, Umweltorganisationen und einer Gewerkschaft - hat heute eine Petition an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben. Hinter der Initiative stehen über 1.400 Unternehmen und Organisationen, die gemeinsam über 12 Millionen Menschen erreichen. Mit ihrer Petition, die sich an die zukünftige Bundesregierung und die Europäische Kommission richtet, fordert die Initiative, wirksame Maßnahmen zum Schutz der Trinkwasserressourcen vor Nitratbelastungen durchzusetzen. Jetzt kommt es darauf an, die bestehenden Verordnungen zum Düngerecht einer umfassenden Evaluierung zu unterziehen. >> mehr
Logos Germanwatch, WWF, Deutsche Umwelthilfe
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21. Februar 2018

Deutsche Stromnetzplanung muss sich an Klimazielen ausrichten

Germanwatch, DUH und WWF üben Kritik am Szenariorahmen für den Netzausbau bis 2030

Die aktuelle Stromnetzplanung in Deutschland bildet die Klimaziele von Paris nicht ab. Das kritisieren Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch und WWF in ihren Stellungnahmen zum Szenariorahmen für den Netzausbau 2019-2030. Am heutigen Mittwoch endet hierfür das Konsultationsverfahren. Bislang fußt keines der drei Szenarien auf einem Entwicklungspfad, der den zügigen Ausstieg aus der Kohle und bis 2050 auch aus den fossilen Energien Öl und Gas sowie eine Stromversorgung durch 100 Prozent Erneuerbare bis 2050 vorsieht. Deutschland muss sich aber an diesem Zeitrahmen orientieren, wenn es seinen Anteil an der Umsetzung des Klimaschutzabkommens von Paris leisten will. >> mehr
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15. Februar 2018

Gericht stellt klar: Unternehmen können für Klimafolgen zur Verantwortung gezogen werden

"Klimaklage" vor dem OLG Hamm: Zivilsenat weist Gegenvorstellung von RWE zurück - Verfahren geht in Beweisaufnahme

Das Oberlandesgericht Hamm hat im Verfahren des peruanischen Bergführers und Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya gegen RWE eine Art Eilantrag ("Gegenvorstellung") des Unternehmens gegen den Beweisbeschluss zurückgewiesen und unmissverständlich klargestellt: Große Emittenten können für Folgen des Klimawandels zur Verantwortung gezogen werden. Dieser Beschluss wurde schriftlich mitgeteilt. Damit kann es nun unverzüglich in die Beweisaufnahme gehen. >> mehr
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7. Februar 2018

Koalitionsvertrag darf sich nicht als ungedeckter Scheck entpuppen

Germanwatch begrüßt klares Bekenntnis zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz - kritisiert aber fehlenden Mut, die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung zu beschließen

CDU, CSU und SPD erheben die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und die Pariser Klimaziele zum Leitprinzip des Regierungshandelns - aber sie versäumen die Chance, die Ernsthaftigkeit mit klaren Rahmensetzungen zu untermauern, da zentrale Umsetzungsmaßnahmen erst nächstes Jahr beschlossen werden sollen. Dieses zwiespältige Fazit zieht Germanwatch zu den Klima-, Menschenrechts-, Agrar- und Entwicklungsthemen im Koalitionsvertrag. "Gerade haben die Koalitionspartner eingeräumt, dass die Klimaziele für 2020 nicht rechtzeitig erreicht werden. Da verkünden sie die nächsten Ziele und lassen bewusst die Frage offen, ob der Scheck diesmal gedeckt ist. Das ist ein riskantes Spiel mit der eigenen Glaubwürdigkeit", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
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6. Februar 2018

Lücken in neuer Verordnung zu Reserveantibiotika gefährden die menschliche Gesundheit

Funde von multiresistenten Keimen in Gewässern müssen Politik wachrütteln

Nach Funden von multiresistenten Erregern in niedersächsischen Gewässern im Zuge aktueller Medienrecherchen fordert Germanwatch konsequente Maßnahmen zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen in der Tierhaltung. Die jüngst von Bundestag und Bundesrat auf den Weg gebrachte neue Verordnung, mit der der Einsatz von für den Menschen besonders wichtigen Antibiotikaklassen in der Tierhaltung beschränkt werden soll, enthält nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation große Lücken. "Die Verordnung umfasst nur die Hälfte der Wirkstofftypen, die laut Weltgesundheitsorganisation WHO höchste Priorität für die Humanmedizin haben", kritisiert Germanwatch-Agrarexpertin Reinhild Benning. >> mehr
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31. Januar 2018

EU-Expertenkommission empfiehlt nachhaltiges Finanzwesen – neue Bundesregierung muss handeln

Fachleute stellen geeignete Maßnahmen vor, um Hebelwirkung der Finanzmärkte für besseren Klimaschutz zu nutzen - Empfehlungen sollten auch in Koalitionsverhandlungen eingehen

In einer ersten Stellungnahme begrüßt Germanwatch gemeinsam mit anderen Organisationen die heute veröffentlichten Empfehlungen einer hochrangigen EU- Expertenkommission zum nachhaltigen Finanzwesen. Diese seien ein wichtiger Schritt zur längst überfälligen systematischen Integration von Nachhaltigkeitsaspekten im Finanzwesen, heißt es - auch wenn an einigen Stellen noch nachgebessert werden müsse. Die Empfehlungen müssten nun sowohl in die Koalitionsverhandlungen in Deutschland als auch in den „Sustainable Finance Action Plan“ der EU-Kommission Eingang finden. >> mehr
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22. Januar 2018

Klares Mandat für eine andere Landwirtschaft

Koalitionsverhandlungen müssen auf Forderungen der "Wir haben es satt"-Demonstration eingehen

Als klares Signal an die Koalitionsverhandlungen einen Wandel zu einer nachhaltigen Agrarpolitik einzuläuten, bewertet Germanwatch die "Wir haben es satt"-Demonstration vom Samstag. Angeführt von einer Rekordzahl an Bäuerinnen und Bauern haben rund 33.000 Menschen eine grundlegende Veränderung der Landwirtschaftspolitik gefordert. "Die wachsende Beteiligung an dieser Demonstration ist ein klares Signal, dass Bauern und Verbraucher immer stärker Verbündete für einen Wandel in der Agrarpolitik sind um in der Lebensmittelerzeugung auf bäuerlichen Betrieben Wertschöpfung statt Wachstum zu sichern", sagt Germanwatch-Agrarexpertin Reinhild Benning. >> mehr
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22. Januar 2018

Neuer Élysée-Vertrag: Neustart für französisch-deutschen Motor auch im Klimaschutz

Germanwatch fordert Aufbau einer französisch-deutschen "Entente Climatique"

Germanwatch begrüßt die Resolution von Bundestag und französischer Nationalversammlung für einen neuen Élysée-Vertrag als wegweisenden Aufruf an beide Regierungen, auch die klimapolitische Zusammenarbeit bilateral und auf EU-Ebene voranzubringen. "Diese Resolution enthält wichtige Forderungen an die Regierungen, damit beide Länder das Erreichen ihrer und der europäischen Klimaziele anschieben können", kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Aus dieser Vorlage der Parlamentarier sollten Paris und Berlin im neuen Élysée-Vertrag eine Klima- und Energiewendepartnerschaft, eine Entente Climatique, entwickeln." >> mehr
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18. Januar 2018

Klimapolitische Lockerungsübungen des BDI

BDI-Forderungspapier mit überraschend viel Unterstützung für mehr klimapolitische Ambition der nächsten Bundesregierung - aber Eiertanz in Bezug auf notwendige Rahmensetzungen

Germanwatch versteht das vom BDI heute vorgelegte Positionspapier als Aufruf an die Politik, Klimaschutz stärker als Chance für die deutsche Wirtschaft wahrzunehmen. "Wir sind positiv überrascht", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Der BDI erkennt offenbar zunehmend, dass der Standort Deutschland gefährdet ist, wenn wir ambitionierte Klimapolitik nicht als Innovations- und Modernisierungstreiber nutzen. Mit Blick auf die notwendigen Rahmensetzungen durch die Politik führt der BDI allerdings weiterhin einen Eiertanz auf." >> mehr

Ansprechpartner

Germanwatch e.V.
Dr.Werner-Schuster-Haus
Kaiserstr. 201
D-53113 Bonn
Tel. +49 (0)228 / 60 492-0
Fax +49 (0)228 / 60 492-19

Germanwatch in den Medien (Auswahl)

Süddeutsche Zeitung
Wir Umweltsünder

zum Deutschen Erdüberlastungstag


ZDF heute
Alle Ressourcen für 2018 aufgebraucht

zum Deutschen Erdüberlastungstag


Der Tagesspiegel
Grüner Bonus für langes Wachstum
zu EU-Aktionsplan für nachhaltiges Finanzwesen


F.A.Z.
Netzausbau - ohne Wenn und Aber

zur Meta-Studie Netzausbau


New York Times
In Germany’s Car Capital, the Unthinkable: The Right to Ban Cars


Deutschlandfunk
"Ehrgeizige Ziele, keine Maßnahmen"

Interview mit Christoph Bals zu den Koalitionsverhandlungen


Deutschlandfunk Kultur
Wortwechsel: Wie ist eine nachhaltige Landwirtschaft möglich?

mit Reinhild Benning


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