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Unsere Vision ist ein global gerechtes und ökologisch verträgliches Agrar-, Ernährungs- und Handelssystem. Wir setzen uns für eine umwelt- und klimagerechte Landwirtschaft, Tierhaltung und Landnutzung sowie für faire Einkommen und lebenswerte ländliche Räume ein.

Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung
Ankündigung von EU-Agrarkommissar Ciolos ist an Bedingungen für Handelsabkommen gebunden
EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat bei seiner gestrigen Eröffnungsrede zur Grünen Woche in Berlin angekündigt, dass die EU landwirtschaftliche Exporte nach Afrika in Zukunft nicht mehr subventionieren will. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch begrüßt Ciolos' Schritt, bewertet ihn allerdings als zu zaghaft. Insbesondere die von Ciolos vorgenommene Verknüpfung mit den gerade verhandelten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen ist eine große Einschränkung.
Publikation
>>Historischer<< Einschnitt in der Handelspolitik knapp verhindert
Die Welthandelsorganisation WTO entgeht knapp dem Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Zukunft der Doha-Runde und regionaler Abkommen bleibt somit weiter offen.
Meldung
Nur zwei Tage nachdem bekannt gegeben wurde, dass der Schweizer Hans Herren den Alternativen Nobelpreis erhält, spricht der Agrarforscher auf der diesjährigen Germanwatch-Mitgliederversammlung über seine Arbeit und die dringend notwendige Kursänderung in der Landwirtschaft. In der anschließenden Diskussion wird deutlich: keine leichte Herausforderung – dennoch ist Herren optimistisch.
Pressemitteilung
Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung: Germanwatch fordert vor dem Welternährungstag Wende in der Landwirtschaftspolitik
Die Risiken für die Ernährungssicherheit weltweit nehmen zu - und die europäische und deutsche Landwirtschaftspolitik hat großen Anteil daran. Zu diesem Schluss kommt die neue "Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung" der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. "Wir sind weit entfernt von einer Entspannung der Lage, wie sie der neue Jahresbericht der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO suggeriert", betont Dr. Klemens van de Sand, Autor der Studie und Germanwatch-Vorstandsmitglied.
Publikation
Germanwatch-Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung 2013
Die neue (dritte) Germanwatch-Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung bestätigt die immer bedrohlicheren Perspektiven für die Ernährung eines Großteils der Menschen in Entwicklungsländern. Die pro Kopf verfügbare Produktion an Grundnahrungsmitteln geht zurück, vor allem durch den politisch gewollten Ausbau der Agrarenergie in Europa und Amerika sowie die zunehmende Nutzung von Getreide und Soja als Viehfutter. Die pro Kopf verfügbare Agrarfläche nimmt rapide ab, nicht nur wegen des Bevölkerungswachstums, sondern auch durch rasante Urbanisierung, Erosion und Wüstenausbreitung. Das größte Risiko für die globale Ernährungssicherung liegt im globalen Klimawandel: Die Erwärmung führt in vielen Ländern des Südens zu niedrigeren Erträgen und sich häufende Wetterextreme verursachen weltweit mehr Missernten.
Meldung
Ausgezeichnet: Der Kurzfilm "Klimagericht" erhält den in diesem Jahr auf dem XXS Dortmunder Kurzfilmfestival erstmalig vergebenen Klimapreis.
Pressemitteilung
Anerkennung für bahnbrechende Arbeit des Schweizer Agrarwissenschaftlers
Der Schweizer Agrarwissenschaftler und Entwicklungsexperte Hans R. Herren wird mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Dies hat heute die "Right Livelihood Award"-Stiftung bekanntgegeben. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch gratuliert Herren herzlich zu dieser Anerkennung seiner bahnbrechenden Arbeit.
Weitblick
Die globalen Herausforderungen für die Ernährung der Weltbevölkerung werden immer größer: Negative Auswirkungen eines sich ändernden Klimas werden sichtbar, die Nachfrage nach Futter- und Energiepflanzen steigt und die Konflikte um Agrarland nehmen zu. Um in diesem Kontext den Hunger effektiv bekämpfen zu können, sind grundlegende Änderungen in Landwirtschaft und Agrarpolitik nötig ...
Publikation
Folgen für bäuerliche Höfe weltweit. Alternativen für die Agrarpolitik
Wachstum von Produktion und Export von Lebensmitteln ist ein wichtiges Ziel der deutschen und europäischen Agrarpolitik. Dabei spielen Fleisch und Milchprodukte eine herausragende Rolle. Die ökologischen und sozialen Kosten dieser Strategie wachsen aber im selben Tempo. Die Broschüre "Export in die Sackgasse" veranschaulicht die Auswirkungen am Beispiel Schweinefleisch in Deutschland, der Elfenbeinküste und Paraguay.
Publikation
... und andere Rindviecher. Die Klimawirkung der exportorientierten Landwirtschaft in Deutschland.
Die vorliegende Studie stellt die derzeit verfügbaren Informationen zu den Klimawirkungen der deutschen Agrarexporte zusammen und bewertet sie. Mit der Studie soll eine Diskussion darüber angestoßen werden, ob die Ausrichtung der Landwirtschaft auf Konkurrenzfähigkeit am Weltmarkt und die damit einhergehende Steigerung der Produktion der zu exportierenden Produkte mit den Zielen des Klimaschutzes kompatibel ist.