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Artikel erschienen in: ifo Schnelldienst 3/2009
Die aktuell sehr starke weltweite Dynamik des Ausbaus der Kohlenutzung stellt alle ernsthaften Klimaschutzziele in Frage. Sie wird aber, wenn das Ausmaß der Weltwirtschaftskrise begrenzt werden kann, nicht innerhalb von wenigen Jahren gestoppt werden können, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Umsetzung der notwendigen globalen Klimaschutzziele ohne CO2-Abscheidung und -Lagerung (CCS) ist deshalb gegenwärtig wenig plausibel. CCS ist derzeit noch eine spekulative Technologie: erst nach der Erfahrung mit CCS-Demonstrationsanlagen kann entschieden werden, ob sie wie erhofft zum Erreichen der Klimaziele beitragen wird. Es gilt nun, große Anstrengungen zu unternehmen, diese Technik einschließlich einer ausreichend sicheren Lagerung im industriellen Maßstab zu erproben.
Weitblick
Weitblick
Yes we can - auch mit diesem so verbindenden Slogan hat Barack Obama den US-Wahlkampf gewonnen. Er allein kann die sich auftürmenden Probleme nicht bewältigen - nicht in seinem Land und nicht in der Welt. Von einem gewaltigen Negativerbe und allzu hohen Erwartungen wird er nahezu erschlagen.
Weitblick
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Die Olympischen Spiele haben den Blick der Weltöffentlichkeit auf China gelenkt; auf eine neue ökonomische Supermacht, doch nicht auf eine Demokratie. Nicht nur die Angst vor Instabilität und das Selbstinteresse der neuen Elite blockieren den Weg dahin. Die chinesischen Partei- und Regierungsführer versuchen, unter dem Stichwort der "harmonischen Gesellschaft" Demokratieforderungen den Zahn zu ziehen. Ziel ist ein autoritäres Regime, das aus Gründen des Machterhalts ernsthaft auf soziale und Umweltprobleme reagiert.
Weitblick
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Bei den Klimaverhandlungen in Bali im Dezember letzten Jahres gelang es, einen ernsthaften Verhandlungsprozeß für ein neues Klimaschutzabkommen 2009 einzuleiten. Nicht mehr und nicht weniger. Ob nun tatsächlich alle Staaten auf dieses Ziel hin verhandeln, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.
Weitblick
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Die internationalen Agrarmärkte sind im Umbruch. Während die Preise für einige Produkte von einem Höchststand zum nächsten jagen, zeichnet sich für andere schon wieder ein Rückgang ab. Gerade angesichts des Klimawandels sind Voraussagen über die Entwicklung von Produktion und Preisen so schwierig wie selten zuvor.
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Deckblatt: Zur Lage der Welt 2008
Auf dem Weg zur nachhaltigen Marktwirtschaft?
Die deutsche Ausgabe des Worldwatch-Berichts "Zur Lage der Welt" wird seit 1999 in Zusammenarbeit mit Germanwatch veröffentlicht, seit 2003 ist auch die Heinrich-Böll-Stiftung Mitherausgeber. Die Ausgabe 2008 mit dem Titel "Auf dem Weg zur nachhaltigen Marktwirtschaft?" enthält ein Vorwort von Kristina Steenbock (Stellvertretende Vorsitzende Germanwatch) und Ralf Fücks (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung).
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Bitte beachten: Inzwischen gibt es die 3. überarbeitete Ausgabe! >> Globaler Klimawandel. 3. überarbeitete Ausgabe   Zweite, aktualisierte Ausgabe 2008
Weitblick
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Dies ist ein bemerkenswertes Klimajahr. Die Wissenschaft warnt immer lauter davor, dass wir auf einem Boot sitzen, das auf eine Kaskade von Rückkopplungen und große, ganze Kontinente umgestaltende Kipp-Punkte zurast. Zugleich steigen die Emissionen im neuen Jahrtausend fast dreimal schneller als im vergangenen Jahrzehnt. Doch auch die guten Nachrichten überschlagen sich. Stern-Report und IPCC rechnen vor, dass ernsthafter Klimaschutz bei intelligenter Rahmensetzung weit weniger kostet als bisher gedacht.
Weitblick
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Mit Größe und Einfluss der transnationalen Unternehmen wächst auch ihre Verantwortung. Vor diesem Hintergrund nehmen wir in dieser Zeitung Herausforderungen für die schnell wachsende Informations- und Telekommunikationsbranche unter die Lupe. Diese reichen von der Bürgerkriegsfinanzierung durch Coltan-Abbau über Menschenrechtsverletzungen im komplizierten Geflecht von Zulieferfirmen bis hin zum stark steigenden Energieverbrauch der Branche.
Weitblick
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Die Hälfte aller Hungernden weltweit sind Kleinbauern, die von den Erlösen ihrer Produkte kaum leben können. Sie werden sowohl von der nationalen als auch von der internationalen Agrarpolitik vernachlässigt. Die nationalen Budgets für ländliche Entwicklung wurden zwischen 1995 und 2005 im Durchschnitt aller afrikanischen Länder halbiert.