Meldung
19.03.2018
Gruppenbild Nachhaltige Hochschule

Germanwatch unterstützt das Positionspapier „Nachhaltigkeit und Ethik an Hochschulen“ und die darin enthaltenen Forderungen in den Bereichen Betrieb, Lehre, Forschung und Governance. In dem Positionspapier formulieren die vier Initiativen Netzwerk n, Weitblick, sneep und Was bildet ihr uns ein? Forderungen und Best Practice Maßnahmen für nachhaltigere Strukturen an deutschen Hochschulen.

Meldung
09.03.2018
RENN Projekt Nachhaltigkeit
Bewerbung bis zum 02. Mai möglich

Der Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ geht in die nächste Runde: Ab diesem Jahr suchen die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) Projekte und Initiativen, die einen konkreten und innovativen Beitrag für die Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele leisten. Wir freuen uns auch auf Ihre Bewerbung!

Publikation
08.03.2018
Oekodesign

Europas Wegwerfmentalität kostet Verbraucher*innen eine Menge Geld und trägt massiv zur Ausbeutung der endlichen Ressourcen der Erde bei.
Diese Broschüre zeigt, wie eine bessere Produktpolitik und insbesondere die Ökodesignrichtlinie auf EU-Ebene diesen Trend ändern könnte.

Pressemitteilung
12.01.2018
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Nachliefern der Koalitionsverhandler nötig u. a. bei CO2-Preis und UN-Nachhaltigkeitszielen

Für Germanwatch ist der Hauptkritikpunkt am heute vorgelegten Sondierungsergebnis für eine neue Große Koalition, dass die Verhandlungsteams von CDU/CSU und SPD es nicht geschafft haben, ihr mögliches Regierungsprojekt mit einem Aufbruch in ein ökologisch modernisiertes, gerechtes Deutschland und Europa zu verbinden.

Pressemitteilung
21.04.2017
Logos Germanwatch und Inkota
Nachhaltig nutzbare Ressourcen für dieses Jahr in Deutschland schon am 24. April aufgebraucht

Am Montag hat die Bevölkerung in Deutschland die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr rechnerisch in diesem Jahr zur Verfügung stünde, wenn sie nur so viel nutzen würde, wie sich im selben Zeitraum regeneriert. Der deutsche Erdüberlastungstag zeigt, wie dringend ökologische Belastungsgrenzen und umfassende Nachhaltigkeitsaspekte in die deutsche Wirtschafts- und Rohstoffpolitik einbezogen werden müssen. Der Tag verdeutlicht zudem, dass sich das Konsumverhalten hierzulande ändern muss.

Pressemitteilung
29.11.2016
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Mit einem Themenabend zu „Laudato Si'“ lassen Germanwatch und die Stadt Bonn ihre Jahrespartnerschaft ausklingen / Ehrengast Klaus Töpfer bezeichnet Enzyklika vor mehr als 100 Gästen als höchst aktuell: "Überprüfung unserer Lebensstile nötig"

Kann die Enzyklika eines Papstes einen zentralen Impuls setzen, um in einer pluralistischen Gesellschaft statt über Symptome über die Ursachen einer Welt außer Rand und Band zu diskutieren? Und kann dieser Impuls im Dialog mit den Religionen auch weit über religiöse Kreise hinaus wirken? Über diese Fragen diskutierten am Dienstagabend auf Einladung der Stadt Bonn und von Germanwatch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Alten Rathaus. Und viele von ihnen waren am Ende zu der Überzeugung gelangt: Ja, die Enzyklika „Laudato si'“ von Papst Franziskus hat tatsächlich das Zeug, als „Magna Charta der sozialen Ökologie“ eine wichtige Inspirationsquelle für eine solche Debatte zu werden, wie der Politische Geschäftsführer von Germanwatch, Christoph Bals, es ausdrückte.

Pressemitteilung
29.06.2016
Logos Germanwatch und Stiftung Zukunftsfähigkeit
„Entwicklungsland“ Deutschland muss nach der Energie- auch die Verkehrs- und Agrarwende angehen - Internationale Partnerschaften dafür wichtig

Germanwatch und die Stiftung Zukunftsfähigkeit kritisieren die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Bei einer Verbändeanhörung heute im Kanzleramt bezeichnen sie das Vorgehen der Bundesregierung bei der Umsetzung der globalen nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) als zu zaghaft, in Teilen widersprüchlich und nicht ausreichend konfliktorientiert. „Gemessen an den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung ist auch Deutschland ein Entwicklungsland. Es sollte sein ganzes Potenzial und Entwicklungsvermögen neben der nationalen Ebene auch in einen Wandel auf EU- und weltweiter Ebene stecken: von der Energie- über eine Mobilitäts- bis hin zur Ernährungs- und Agrarwende“, sagt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch und der Stiftung Zukunftsfähigkeit.

Pressemitteilung
10.11.2014
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Vor UN-Konferenz: Germanwatch fordert, BNE in allen Bildungsinstitutionen zu etablieren

Vor dem morgigen Beginn der UN-Konferenz zum Ende der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im japanischen Nagoya fordert Germanwatch, BNE in allen Bildungsinstitutionen stärker zu verankern. Die Bundesregierung solle den Rahmen schaffen, damit insbesondere Lehrer und Multiplikatoren gezielt für diese Themen qualifiziert werden.

Meldung
20.10.2013
Hans Herren auf der MV 2013

Nur zwei Tage nachdem bekannt gegeben wurde, dass der Schweizer Hans Herren den Alternativen Nobelpreis erhält, spricht der Agrarforscher auf der diesjährigen Germanwatch-Mitgliederversammlung über seine Arbeit und die dringend notwendige Kursänderung in der Landwirtschaft. In der anschließenden Diskussion wird deutlich: keine leichte Herausforderung – dennoch ist Herren optimistisch.

Weitblick Artikel
28.10.2012
Weitblick-Bild: 4/2012-Nachhaltiger Konsum muss rational und lukrativ werden
Interview mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker ist einer der Vordenker von Energieeffizienz und Ökosteuern in Deutschland, als Gründungspräsident des Wuppertal Instituts (1991-2000) hat er entscheidend die Energiewendedebatte vorbereitet. Er war zuvor Biologieprofessor und Universitätspräsident und saß von 1998—2005 für die SPD im deutschen Bundestag. Dort leitete er die Enquetekommission Globalisierung und war Vorsitzender des Umweltausschusses.