Pressemitteilung | 20.09.2017

Deutschland kommt bei Umsetzung des Paris-Abkommens nicht voran

Kurzkommentar zur BEE-Trendprognose über den Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch
Pressemitteilung

Bonn/Berlin (20. Sep. 2017). Zur heute veröffentlichten Prognose des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) zum Erneuerbare-Energien-Anteil in Deutschland kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Kurz vor dem Weltklimagipfel im eigenen Land steuert Deutschland auf eine echte Klimablamage zu. Die Prognose des BEE zeigt: Der einstige Klimaschutz-Vorreiter Deutschland droht nicht nur sein CO2-Emissionsziel für 2020 krachend zu verfehlen, sondern auch noch das in der EU vereinbarte Ziel für den Anteil der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch. Deutschland kommt bei der Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens im eigenen Land nicht voran."

Bals weiter: "Die kommende Bundesregierung muss bei der Klimapolitik dringend und umfassend nachbessern. Konkret: Die Ausschreibungsmengen für Erneuerbaren Strom müssen deutlich angehoben werden und wir brauchen den zügigen Einstieg in den sozialverträglichen Kohleausstieg. Überdies müssen endlich Fortschritte beim Klimaschutz in Gebäuden und im Verkehr erzielt werden. Klimaschutz im Verkehr muss heißen: Mehr Investitionen in Bus und Bahn, deutliche Verringerungen beim Spritverbrauch und klare Zielvorgaben beim Umstieg auf die Elektromobilität mit immer mehr Strom aus Erneuerbaren."

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