G20

G20

Der nächste Gipfel findet am 7.-8. Juli 2017 in Hamburg/Deutschland statt.

Wir haben eine klare Erwartung an die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, die G20-Staaten: Bei der Umsetzung der 2015 im UN-Rahmen geschlossenen Vereinbarungen des Klimagipfels von Paris und der globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung sollten sie vorangehen. In diesem Sinne bringt sich Germanwatch verstärkt in den G20-Prozess ein und wird dies im Vorfeld des kommenden Gipfels (Hamburg 7./8. Juli 2017) noch intensivieren, nachdem das Fazit zum vergangenen Gipfel in Hangzhou/China sehr gemischt ausfällt.

Aktuelles

Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
25. Mai 2017

G7 muss klares Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen abgeben - mit oder ohne Trump

Germanwatch fordert feste Zusagen zur Umsetzung des Abkommens beim Gipfel und warnt vor faulen Kompromissen mit dem US-Präsidenten

Harte Auseinandersetzungen um den Klimaschutz erwartet Germanwatch beim morgen beginnenden G7-Gipfel auf Sizilien. "Die G7-Staaten müssen klare Zusagen abgeben, dass sie die Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens umsetzen werden", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Die Bundeskanzlerin und die anderen Regierungschefs müssen US-Präsident Trump deutlich machen, dass auch er die Realität der globalen Klimakrise nicht wegwünschen kann. Entweder soll er beim Klimaschutz mitziehen oder wenigstens den Weg für die anderen frei machen." >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
23. Mai 2017

Wer beim Klimaschutz trödelt, schafft wirtschaftliches Chaos

Petersberger Klimadialog: Heute vorgestellte OECD-Studie zeigt, dass Klimaschutz wirtschaftliche Vorteile bringt / Germanwatch fordert CO2-Mindestpreis in Deutschland

Wer beim Klimaschutz trödelt, schafft wirtschaftliches Chaos. Auf diese Formel bringt Germanwatch ihr Fazit zur Studie der OECD, die heute beim Petersberger Klimadialog vorgestellt wurde. "Aus dieser Studie muss die nächste Bundesregierung Konsequenzen ziehen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Sie muss so schnell wie möglich einen nationalen Mindestpreis auf CO2-Emissionen einführen. Denn ohne die richtigen Preissignale verpasst Deutschland die wirtschaftlichen Chancen, die ein Umsteuern zu einer klimafreundlicheren Wirtschaftsweise birgt." >> mehr
Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI),  Germanwatch, Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC
Pressemitteilung
21. Mai 2017

BDI, Germanwatch und MCC vor Petersberger Klimadialog: G20 müssen für Klimaschutz eintreten

Rückenwind für G20-Gipfel in Hamburg erforderlich / Grundstein für internationale CO2-Bepreisung jetzt legen / Ehrgeizige Klimaschutzpläne bis spätestens 2020 zentral

Vor dem morgen in Berlin beginnenden Petersberger Klimadialog haben der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Germanwatch sowie das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gemeinsam die G20-Staaten aufgefordert, klar für Klimaschutz und die Umsetzung des Paris-Abkommens einzutreten. Das Treffen müsse den erforderlichen Rückenwind für den G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli bringen, forderten der Wirtschaftsverband, die Umweltorganisation und das Forschungsinstitut am Sonntag in Berlin. >> mehr
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Pressemitteilung
18. Mai 2017

G20 muss Antibiotikamissbrauch in Tierfabriken eindämmen

Vor G20-Gesundheitsministertreffen: Germanwatch warnt vor Ausbreitung resistenter Keime und fordert Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung

Weltweit wird eine doppelt so große Menge an Antibiotika in der Tierhaltung eingesetzt wie zur Behandlung von Krankheiten bei Menschen. Studien prognostizieren einen weltweiten Anstieg des Verbrauchs von Veterinärantibiotika um 67 Prozent bis zum Jahr 2030. Vor dem morgen beginnenden G20-Gesundheitsministertreffen sieht Germanwatch die Regierungen der G20-Staaten in der Pflicht, energisch gegen die Ursachen für den wachsenden Antibiotikaeinsatz in Tierhaltungen vorzugehen. Denn jede Antibiotikagabe im Stall vergrößert das Risiko, dass sich antibiotikaresistente Keime bilden. Diese stellen auch für Menschen ein wachsendes Gesundheitsrisiko dar. >> mehr
G20-Protestwelle Hamburg 2017
Meldung
17. Mai 2017

Auf nach Hamburg zur G20-Protestwelle!

Protestmarsch, Bootsdemo und Bannermeer in Hamburg, 2.7.2017, 12 Uhr

Germanwatch hat eine klare Erwartung an die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, die G20-Staaten: Bei der Umsetzung der 2015 im UN-Rahmen geschlossenen Vereinbarungen des Klimagipfels von Paris und der globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung sollten sie vorangehen. In diesem Sinne bringt sich Germanwatch seit längerem verstärkt mit Expertisen in den G20-Prozess ein. Flankierend zum bisherigen Engagement unterstützt Germanwatch jetzt auch den Aufruf eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses für eine G20-Protestwelle in Hamburg. >> mehr
Logo: F20
Meldung
17. Mai 2017

Stiftungen aus aller Welt initiieren G20-Plattform für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

„Brücke zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft“

Die Stiftung Zukunftsfähigkeit hat gemeinsam mit einer Gruppe von deutschen Stiftungen die Initiative ergriffen, für die Themen Umsetzung der AGENDA 2030 mit den globalen Entwicklungszielen (SDG) und Implementierung des Pariser Klimaabkommens und zur Begleitung der deutschen G20-Präsidentschaft eine eigene „Foundation 20“-Plattform (F20) auf die Beine zu stellen. Nun liegt die erste Presseerklärung vor. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
5. Mai 2017

KlimaKompakt Nr. 91: G20 - Raue See für internationale Klimapolitik

Im vorliegenden KlimaKompakt dokumentieren wir relevante Abschnitte aus dem Kommuniqué der Finanzminister des Climate Vulnerable Forums (V20), einer gemeinsamen Erklärung der BASIC-Staaten zu Klimawandel sowie den Aufruf von 27 Firmenvorständen zu den Empfehlungen der Task Force des Finanzstabilitätsrates zur Offenlegung klimabedingter Finanzrisiken. Jetzt heißt es für die G20: Kurs halten und diesen Signalen folgen. >> mehr
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Publikation

David trifft auf Goliath: Das erste V20-G20-Treffen betont wechselseitige Vorteile ehrgeiziger Klimapolitik

Blog-Beitrag von Gerrit Hansen, April 2017

Das Climate Vulnerable Forum (CVF), das 49 der weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder vereint, steht erneut im Zentrum des Kampfes gegen die globale Erwärmung und für eine gerechte internationale Klimapolitik. Am Rande der Frühjahrstagung von IWF- und Weltbank in Washington im April trafen sich die Finanzminister des CVF, die Vulnerable 20 (V20), mit Vertretern des "großen Bruders", der G20, um über Klimafinanzierung, wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz und Unterstützung für Anpassung und Resilienz zu sprechen, und vor allem eine Verstärkung der Zusammenarbeit zu diskutieren. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
21. April 2017

G20 macht vorsichtige Schritte auf dem Weg zu grüneren Finanzmärkten

G20-Finanzministertreffen: Germanwatch sieht positive Signale bei Gesprächen über Klimarisiken für Finanzmärkte - beim Gipfel müssen klare Vereinbarungen folgen

Germanwatch wertet es als positives Signal, dass beim heutigen Treffen der G20-Finanzminister in Washington die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weltwirtschaft diskutiert wurden. "Die große Mehrheit der Finanzminister der G20-Staaten ist sich einig, dass ungebremster Klimawandel die Stabilität der Finanzmärkte bedroht", sagt Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. "Jetzt müssen beim Gipfel der Regierungschefs in Hamburg Anfang Juli klare Vereinbarungen getroffen werden, um mehr Investitionen für eine klimafreundliche Wirtschaft zu mobilisieren und Klimarisiken für die Finanzmärkte zu verringern." >> mehr
Logos Allianz, Germanwatch, NewClimate Institute
Pressemitteilung
20. April 2017

Erneuerbare Energien: China und Indien überholen USA bei Investitionsklima

Gemeinsame Pressemitteilung Allianz Climate Solutions / Germanwatch / NewClimate Institute

Während China und Indien mit ehrgeizigen Ausbauplänen für Erneuerbare Energien bei der globalen Energiewende vorangehen, droht sich das Tempo in den USA zu verringern. Die Klimapolitik der neuen US-Regierung hat negative Auswirkungen auf das Investitionsklima für Erneuerbare Energien im Land - dennoch schaffen gegenläufige Faktoren wie sinkende Kosten und Strategien von Bundesstaaten, Kommunen und Unternehmen eine gute Grundlage für eine Fortsetzung des Ausbaus grüner Technologien. Dies sind einige der Kernergebnisse des heute veröffentlichten Allianz Climate & Energy Monitors "Deep Dive" von Allianz Climate Solutions, Germanwatch und des NewClimate Institute. Die Studie analysiert die Investitionen und Investitionsbedingungen für Erneuerbare Energien in den drei Staaten und vergleicht diese mit den notwendigen Investitionen zum Erreichen der Pariser Klimaziele. >> mehr

Germanwatch unterstützt die G20-Protestwelle

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Hintergrund "G20"

Die G20 (Abkürzung für Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer) ist ein seit 1999 bestehender informeller Zusammenschluss aus 19 Staaten und der Europäischen Union. Sie soll als Forum für die Kooperation und Konsultation in Fragen des internationalen Finanzsystems dienen. [...] 
(Quelle und mehr: Wikipedia)


Titelgrafik Credits & Copyright: Casa Rosada (Argentina Presidency of the Nation)CC BY 2.5 ar