Unternehmensverantwortung

Faires und nachhaltiges Wirtschaften ist ein wesentlicher Baustein für eine zukunftsfähige globale Entwicklung. Wir setzen uns dafür ein, dass die Politik einen wirksamen Rahmen schafft, damit Unternehmen menschenrechtliche, soziale und ökologische Standards weltweit einhalten und Betroffene ihre Rechte einfordern können. 

Unternehmensverantwortung – was heißt das?
Welche weltweiten Auswirkungen kann die Tätigkeit von Unternehmen auf Menschenrechte oder Umwelt haben? Wofür sind Unternehmen in der globalisierten Wirtschaft verantwortlich? Welche Lösungsansätze und Forderungen an die Politik werden diskutiert?

Germanwatch stellt umfangreiche Hintergründe zu dem Thema mit vielen Informationen, Filmen und Tipps zum Weiterlesen vor: 
>> Auf den Spuren der globalisierten Wirtschaft (ext. Link zur multimedialen PREZI-Präsentation)

Aktuelles

Cover Forum Umwelt und Entwicklung Recycling
Meldung
26. Juni 2015

Über den Umgang mit Seltenen Erden: "Recycling ist nur der drittbeste Weg"

Artikel von Johanna Sydow im Rundbrief Forum Umwelt & Entwicklung zu "Kreislaufwirtschaft: Ist Recycling eine Illusion?"

"Seltene Erden – vor 10 Jahren wussten wenige, dass es diese Metalle gibt. Seit sie 2010 aber schwer zu bekommen waren, stieg ihr Bekanntheitsgrad enorm an. Seltene Erden sind eine Gruppe von Metallen, beziehungsweise chemischen Elementen wie Neodym und Scandium, die jedoch nicht so selten sind wie es ihr Name suggeriert. Ihr Abbau ist sehr aufwendig und geht mit extremen Umweltschäden einher. Es entstehen giftige Substanzen, radioaktive Abfälle und Einträge ins Grundwasser. [...]" >> mehr
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Meldung
15. Juni 2015

Forderungen zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenreche stellen globale Mindestanforderungen an das Verhalten, das heutzutage von allen Regierungen und Unternehmen auf diesem Gebiet erwartet wird. Seitdem sie 2011 einstimmig vom UN-Menschenrechtsrat verabschiedet worden sind, fordert Germanwatch, dass zu ihrer Umsetzung auch Deutschland einen ambitionierten nationalen Aktionsplan verabschiedet. Hieran arbeitet nun seit November 2015 die Bundesregierung unter Federführung des Auswärtigen Amtes und unter Beteiligung von Zivilgesellschaft und Wirtschaft. >> mehr
Cover G7-Hintergrundpapier 2015
Publikation

G7-Gipfel in Elmau: Ziele, Knackpunkte, Hintergründe

Klima, Umwelt und Entwicklung – worauf kommt es in Elmau an?

In einer von großen Flüchtlingsbewegungen geprägten Zeit zunehmender Weltunordnung will die Staatengemeinschaft im Jahr 2015 international neue Ziele und Regeln festlegen, die sich an den Menschenrechten und den Grenzen des Planeten orientieren sollen. Im September sollen nachhaltige Entwicklungsziele für alle Staaten festgelegt werden (Sustainable Development Goals), unter anderem um bis 2030 das Ende extremer Armut auf der Erde zu erreichen. Zugleich soll der globale Klimawandel wirkungsvoll eingedämmt werden. Dem G7-Gipfel am 7. und 8. Juni 2015 in Elmau kommt die Aufgabe zu, den politischen Willen der wichtigsten und reichsten Industrieländer auf diese Aufgabe zu fokussieren. >> mehr
Weitblick
Weitblick
28. Mai 2015

Schwerpunkt: G7-Gipfel in Deutschland

Ein wichtiges politisches Jahr liegt vor uns. Der internationale Rahmen für Entwicklung und Umwelt wird neu gesetzt: beim Gipfel für Entwicklungsfinanzierung im Juli in Addis Abeba. Ende September beim Gipfel für Globale Nachhaltigkeitsziele bis 2030 in New York. Im Dezember beim Klimagipfel in Paris. Und gerade in diesem Jahr richtet Deutschland den G7-Gipfel aus. Er kann die Bereitschaft der größten Industrieländer zu konstruktiven Ergebnissen vorbereiten, hilfreiche Impulse setzen und glaubwürdige Pilotvorhaben voranbringen. >> mehr
Logos Germanwatch und BFUB - Bundesverband für Umweltberatung
Pressemitteilung
7. Mai 2015

Alte Elektrogeräte: Es droht die Wegwerfgesellschaft per Gesetz

Morgen erste Lesung im Bundesrat: Wiederverwendung von Altgeräten muss ermöglicht werden

Germanwatch und der Bundesverband für Umweltberatung fordern Bundestag und Bundesrat auf, die im Kabinettsentwurf des Elektroaltgerätegesetzes verankerte Ressourcenverschwendung zu verhindern. Morgen beschäftigt sich der Bundesrat in erster Lesung mit dem Gesetz. "Der Gesetzentwurf der Bundesregierung torpediert die deutsche Abfallhierarchie, nach der Wiederverwendung den Vorrang vor Recycling und Entsorgung haben sollte. Auch der Richtlinie der EU wird diese Umsetzung nicht gerecht", erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
Logos: GW Misereor
Pressemitteilung
5. Mai 2015

Bundesregierung muss sicherstellen, dass deutsche Unternehmen weltweit Menschenrechte achten

Regierung will morgen über Entwicklungsstand beim Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte informieren. Germanwatch und Misereor sehen noch viel Handlungsbedarf

Im Vorfeld der morgigen Konferenz der Bundesregierung zum Stand des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte fordern die Entwicklungsorganisationen Germanwatch und Misereor ambitionierte Maßnahmen zum Schutz der Menschenrechte bei Aktivitäten und Geschäftsbeziehungen deutscher Unternehmen im Ausland. "Trotz der weltweiten Bestürzung über die Tragödie von Rana Plaza 2013 sind verbindliche Maßnahmen bislang ausgeblieben. Doch die bisherigen Erfahrungen zeigen: Freiwillige Maßnahmen von Vorreitern unter den Unternehmen sind wichtig, sie verhindern aber nicht das unverantwortliche Verhalten schwarzer Schafe", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. >> mehr
Logo: CorA-Netzwerk
Publikation

Wirtschaft und Menschenrechte

Erwartungen an einen deutschen Aktionsplan (aktualisierte Fassung vom April 2015)

Germanwatch hat gemeinsam mit 28 Organisationen seine Erwartungen an die Bundesregierung und den Bundestag formuliert, wie diese einen Aktionsplan zu Wirtschaft und Menschenrechten ausgestalten sollten. >> mehr
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Pressemitteilung
21. April 2015

Deutsche Rohstoffpolitik: Zugang zu Platinversorgung wichtiger als Menschenrechte?

Deutsche Rohstoffagentur lädt Bergbaukonzern ein, der mitverantwortlich für Massaker in Südafrika von 2012 ist

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) lädt morgen den britisch-südafrikanischen Bergbaukonzern Lonmin Plc zu einem hochrangigen Workshop über die Verfügbarkeit von Platingruppenmetallen für den Industriestandort Deutschland ein. Lonmin trägt maßgebliche Verantwortung für das Massaker von Marikana im August 2012, bei dem 34 streikende Bergarbeiter in Südafrika getötet wurden. Laut DERA-Programm soll die geladene Vertreterin von Lonmin zu „nachhaltigem Platinabbau“ referieren. Die im Arbeitskreis Rohstoffe zusammengeschlossenen deutschen Nichtregierungsorganisationen zeigen sich irritiert von der Einladung und erwarten, dass die staatliche DERA von Lonmin Plc Auskunft darüber verlangt, welche Wiedergutmachung in Südafrika geleistet wird und wie in Zukunft massive Menschenrechtsverletzungen verhindert werden. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
17. April 2015

Behauptungen statt Zahlen: Berliner Senat legt zweifelhafte Bewertung des Vergabegesetzes vor

Berliner FAIRgabe-Bündnis beanstandet Widersprüche und fehlende Aussagekraft des ersten Vergabeberichts

Neun Monate nach der gesetzlich vorgesehenen Frist hat der Berliner Senat nun seinen ersten Vergabebericht vorgelegt. Der Bericht soll laut Gesetz die Wirkung des Ausschreibungs- und Vergabegesetzes sowie die Arbeit der Vergabestellen untersuchen. Auf 33 Seiten beschreibt der Senat vor allem die Schwierigkeiten der Vergabepraxis - ohne allerdings in nennenswertem Umfang aktuelle Zahlen preiszugeben. >> mehr
Cover Globalisierung Handy
Publikation

Folgen der Globalisierung am Beispiel Handy

inkl. Online-Spiel "Handy Crash" und DVD "Gnadenlos billig. Der Handyboom und seine Folgen"

Das fächerübergreifende Bildungsmaterial behandelt die Folgen der Globalisierung am Beispiel des Handys für SchülerInnen der Sekundarstufe I und II. Anhand des Unterrichtsmaterials haben sie die Möglichkeit, die weit verzweigte Lieferkette ihres Handys vom Rohstoffabbau bis zur Entsorgung nachzuvollziehen. Das Material umfasst viele kreative und interaktive Übungen, unter anderem Spiele zum Perspektivwechsel, das Online Spiel "Handy Crash" mit Kreuzworträtseln und einen Film. >> mehr

Ansprechpartnerin

Logo CorA-Netzwerk

 

 

 

Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung setzt sich für verbindliche Regeln für die Verantwortungsübernahme von Unternehmen ein. Germanwatch ist seit der Gründung im Jahr 2006 im Koordinationskreis von CorA aktiv.

Die European Coalition for Corporate Justice (ECCJ) repräsentiert über 250 Organisationen aus 15 europäischen Mitgliedsstaaten, die zu verbindlicher Unternehmensverantwortung arbeiten. Germanwatch vertritt das CorA-Netzwerk im europäischen Dachverband ECCJ.