Gewerbe Vietnam

Während Unternehmen oft von der Globalisierung profitieren, sind die negativen Auswirkungen globalen Wirtschaftens für Menschen und Umwelt häufig katastrophal. Germanwatch setzt sich dafür ein, dass Politik und Unternehmen ihrer Verantwortung nachkommen, die Menschenrechte zu schützen und zu achten.

Unternehmensverantwortung – was heißt das?

Germanwatch setzt sich dafür ein, dass die Politik wirksame Regeln schafft, damit Unternehmen menschenrechtliche und ökologische Standards weltweit einhalten und Betroffene ihre Rechte einfordern können. Wir engagieren uns auch für eine gerechte Ressourcenpolitik und legen dabei einen besonderen Fokus auf den IT-Sektor. Mit einem Fokus auf Berlin beschäftigen wir uns damit, wie zukunftsfähiges Wirtschaften auf Landesebene möglich sein kann.

In unserer Multimedia-Präsentation >> Auf den Spuren der globalisierten Wirtschaft (externer Link) erklären wir mit vielen Beispielen die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Menschenrechten und gehen dabei auf unsere Forderungen ein:

Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung
09.12.2019
Pressemitteilung
Gemeinsame Pressemitteilung von Initiative Lieferkettengesetz, Germanwatch, INKOTA und SÜDWIND

Die Unterstützung für ein Lieferkettengesetz in Deutschland wächst: Vor dem Tag der Menschenrechte am 10. Dezember haben sich 42 deutsche Unternehmen für ein solches Gesetz ausgesprochen. Die beiden Regierungsparteien CDU und SPD haben auf ihren Parteitagen Beschlüsse für ein Lieferkettengesetz gefasst. Und auch zentrale Gremien und Würdenträger der beiden großen Volkskirchen fordern einen gesetzlichen Rahmen. Ein Lieferkettengesetz würde deutsche Unternehmen dazu verpflichten, sich in ihren globalen Geschäften an umwelt- und menschenrechtliche Standards zu halten.

Publikation
09.12.2019
Ansicht Kurzpapier Lessons Learnt

Der Abbau von mineralischen Rohstoffen sowie der illegale Holzeinschlag haben oft schwerwiegende wirtschaftliche, ökologische und soziale Folgen in den Abbauländern. Seit 2013 gilt das Holzhandels-Sicherungsgesetz (HolzSiG) in Deutschland, mit dem die EU-Holzhandelsverordnung (European Timber Regulation, EUTR) umgesetzt wurde. Von ihrer Umsetzung können wichtige Lehren für die Umsetzung der EU-Konfliktmineralienverordnung gezogen werden, die ab 2021 in Kraft treten wird. Der Umsetzungsprozess der EUTR weist essenzielle Schwachstellen auf, die bei der EU-Konfliktmineralienverordnung nicht wiederholt werden sollten.

Meldung
03.12.2019
Germanwatch Logo

Du willst rausfinden, was globale Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenverschwendung mit der Einhaltung von Menschenrechten zu tun haben? Du findest entwicklungs- und klimapolitische Themen spannend und wolltest immer schon mal wissen, was eine NGO eigentlich macht?
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Blogpost
01.12.2019
Blog Platzhalter

Welche Umweltprobleme und Menschenrechtsverstöße verbergen sich hinter Produkten? Gegen Gewinne ohne Gewissen regt sich Widerstand. Mit der Initiative Lieferkettengesetz fordern Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen die Bundesregierung auf, Sorgfaltspflichten für Unternehmen gesetzlich festzuschreiben, schreibt Cornelia Heydenreich von Germanwatch.

Blogpost
22.11.2019
Blog Platzhalter
Blog-Beitrag von Cornelia Heydenreich, November 2019

Das Monitoring im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP): Verwässert, verzögert und erst nach Ausweitung der Stichprobe kamen ausreichend Rückmeldungen zusammen. Derweil fallen größte deutsche Unternehmen bei Menschenrechtscheck des Business & Human Rights Resource Centre durch. Cornelia Heydenreich untersucht in ihrem Blog-Beitrag die jüngsten Fehlentwicklungen im NAP-Monitoring und fordert von der Bundesregierung endlich ein Lieferkettengesetz.

Publikation
13.11.2019
Cover Studie Goldbergbau, Menschenrechtsverletzungen und der Konflikt in Kolumbien

Goldbergbau finanziert seit Langem die bewaffneten Konflikte in Kolumbien. Mit Verabschiedung der EU-Konfliktmineralienverordnung 2017 ist diese Problematik auch in Europa stärker ins Bewusstsein gerückt. Eine der weltweit größten Schmelzen, die Schweizer Schmelze Metalor, hat sich deshalb inzwischen aus dem Geschäft mit Kleinbergbau zurückgezogen. Gleichzeitig ist der Zusammenhang zwischen in artisanalem Bergbau (sog. "manueller Kleinbergbau") gewonnenem Gold und der Finanzierung des bewaffneten Konflikts in Kolumbien wesentlich komplexer. Ein Boykott kann den ohnehin durch die nationale Gesetzgebung stark kriminalisierten Kleinbergbau zu Gunsten internationaler Bergbauunternehmen weiter marginalisieren und in die Illegalität treiben. Gleichzeitig werden durch die EU-Konfliktmineralienverordnung viele gravierende Menschenrechtsverletzung, wie gewaltsame Vertreibungen und massive Umweltzerstörung durch große Bergbauunternehmen, die die Lebensgrundlagen lokaler Bevölkerung zerstören nicht erfasst.

Pressemitteilung
13.11.2019
Pressemitteilung
Germanwatch und Partnerorganisationen fordern von Bundesregierung engagierte Umsetzung der EU-Konfliktmineralienverordnung und Lieferkettengesetz

Anlässlich der „ecolution 2019“ des Unternehmenszusammenschlusses Econsense fordert Germanwatch gemeinsam mit kolumbianischen Partnerorganisationen die Bundesregierung auf, Unternehmen verbindlich zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu verpflichten. Eine heute veröffentlichte Studie aus Kolumbien zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen beim Goldabbau in dem Land unterstreicht die Dringlichkeit dieser Forderungen.

Publikation
06.11.2019
Johanna Sydow
Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages

Der Umstieg auf E-Mobilität hat Chancen, den CO2-Ausstoß im Verkehr zu reduzieren und dadurch den Bedarf an fossilen Rohstoffen zu senken, was absolut notwendig ist. Gleichzeitig wird die Ausgestaltung dieses Umstieges unterschiedliche Auswirkungen auf die CO2-Bilanz und den Gesamterfolg für Umwelt und Klima haben.

Pressemitteilung
04.11.2019
Pressemitteilung
Die größten deutschen Unternehmen fallen bei Menschenrechts-Check in internationaler Studie durch

Die internationale Menschenrechtsorganisation Business & Human Rights Resource Centre und die Zürcher Hochschule zeigen in einer heute veröffentlichen Studie, dass die 20 umsatzstärksten deutschen Unternehmen bei der Achtung der Menschenrechte noch großen Nachholbedarf haben. Demnach erfüllt keines der Unternehmen alle untersuchten Menschenrechtsstandards aus den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Germanwatch fordert von der Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz dazu und hat dafür gemeinsam mit vielen anderen Organisationen die „Initiative Lieferkettengesetz“ angestoßen.

Publikation
02.09.2019
Stellungnahme zum NAP-Monitoring
Gemeinsame Stellungnahme von CorA-Netzwerk, DGB, Forum Menschenrechte und VENRO

NRO-Verbände und Gewerkschaften kritisieren die Methodik des Monitorings im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte. Die Organisationen halten die vorgelegte Methodik für ungeeignet, um die menschenrechtliche Sorgfalt deutscher Unternehmen zu überprüfen. In einer Stellungnahme haben sie die Kritikpunkte an der Methodik konkret dargestellt.

Ansprechpartner*in

Teamleiterin Unternehmensverantwortung
+49 (0)30 / 28 88 356-4

CorA-Netzwerk

 

Logo CorA-Netzwerk

 

 

 

Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung setzt sich für verbindliche Regeln für die Verantwortungsübernahme von Unternehmen ein. Germanwatch ist seit der Gründung im Jahr 2006 im Koordinationskreis von CorA aktiv.

ECCJ

Die European Coalition for Corporate Justice (ECCJ) repräsentiert über 250 Organisationen aus 15 europäischen Mitgliedsstaaten, die zu verbindlicher Unternehmensverantwortung arbeiten. Germanwatch vertritt das CorA-Netzwerk im europäischen Dachverband ECCJ.