Informationen für VerbraucherInnen

Auge und Hinsehen

 

Infos für VerbraucherInnen (Liste)

Alle dynamischen NT nicht archiviert
Meldung
16.03.2017
Bild: Jugendliche mit Smartphones (Bildquelle: oneinchpunch / Fotolia)
Neues Projekt für interkulturelle Bildung zum nachhaltigen Umgang mit Smartphones braucht Ihre Unterstützung

Das Smartphone ist besonders für junge Menschen − egal welche Sprache sie sprechen − ein zentraler Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens. Dabei steigt seit Jahren die Zahl der weltweit verkauften IT-Produkte und damit die Menge an Elektroschrott und die Ressourcenverschwendung. Für eine bewusste Auseinandersetzung zu diesem Thema in einer mehrsprachigen Gesellschaft bedarf es jedoch niedrigschwelliger Materialien, die im Rahmen von schulischer und außerschulischer Bildungsarbeit eingesetzt werden können. Eine Herausforderung ist dabei, Zusammenhänge so zu vermitteln, dass eine Auseinandersetzung mit den drängenden Fragen Spaß macht und junge Menschen sowie Eltern sich für die weltweiten Auswirkungen der IT-Branche und des Konsums verantwortlich fühlen.

Weitblick
16.03.2017
Weitblick

Die Diskussionen um die Folgen einer fortschreitenden Digitalisierung auf Menschen und die Welt, in der wir leben, werden häufig von Arbeits- und TechnologieexpertInnen geführt. Deren Analysen und Sichtweisen sind wichtig und tragen dazu bei, Optionen sowie Chancen und Risiken für Beschäftigte, Arbeitgeber und auch die Politik aufzuzeigen und diese auf massive Veränderungen vorzubereiten. Ein ausschließlicher Fokus darauf ist jedoch zu kurz gesprungen. Wie so oft möchte Germanwatch Sie einladen, diese dominierende Perspektive zu erweitern und auch die möglichen Effekte der Digitalisierung auf Themen der globalen Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu betrachten.

Publikation
16.03.2017
Cover Mehrwertsteuer Reparatur

Jeder kennt die Situation – die Schuhsohle oder das Smartphone-Display gehen kaputt und es stellt sich die Frage: Lohnt sich eine Reparatur? In Schweden soll sie sich nun wieder lohnen. Anfang dieses Jahres senkte das Land die Mehrwertsteuer auf kleinere Reparaturdienstleistungen. Dieses Hintergrundpapier diskutiert steuerpolitische Instrumente zur Förderung von Reparatur.

Meldung
22.02.2017
Logo LaKo2017
Podiumsdiskussion auf der 20. Eine-Welt-Landeskonferenz NRW

Die Folgen der Klimakrise und der Kampf um fossile Rohstoffe treiben schon heute viele Menschen in die Flucht. Die Kleinstadt Huaraz in Peru wird z. B. von einem schmelzenden Gletschersee bedroht. Der peruanischer Kleinbauer Saúl Luciano Lliuya hat deshalb RWE wegen Mitschuld auf Schadensersatz verklagt. Das Landgericht Essen wies die Klage vorerst ab – eine Berufung ist möglich. Klima-Katastrophen werden aber noch in keinem Abkommen der Welt als Asylgrund anerkannt.

Meldung
13.01.2017
Foto: "Äthiopien 2011" von S. Kreft/Germanwatch e.V.
Eine Veranstaltung von Germanwatch und der Stadt Bonn am 23. Januar im Haus der Bildung in Bonn

Die Auswirkungen des menschgemachten Klimawandels gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Klimawandel bedroht die Heimat von Menschen an verschiedenen Orten der Welt, beispielsweise durch Dürren, Bodenerosionen und den Anstieg des Meeresspiegels. Aber auch der Zugang zu fossilen Energieträgern zwingt Menschen, ihre angestammten Wohnorte zu verlassen. Neben Perspektiven aus dem globalen Süden und dem globalen Norden werden auch Lösungsansätze diskutiert.

Publikation
12.01.2017
Fundamente statt Saeulen - Coverfoto
Eine Analyse und Position von Reinhild Benning und Tobias Reichert, Germanwatch

"Nachhaltigkeit" hat im Jahr 2015 eine neue globale Bedeutung erhalten: Wie groß ist der messbare Beitrag eines Politikfeldes zu maximal 1,5 °C Erderwärmung und in wie weit trägt die Politikgestaltung messbar zur Beendigung von Hunger und Armut und mehr Nachhaltigkeit weltweit bei. Ob die Agrar- und Ernährungspolitik in diesem Sinne zukunftsfest ist, gilt es zu prüfen. Verbraucherinnen und Verbraucher fordern in Umfragen seit Jahren mehr Umwelt- und Tierschutz als Gegenleistung für die 55 Milliarden Euro an Agrarsubventionen, die sie über ihre Steuergelder aufbringen. Und viele Menschen in Europa sind skeptisch geworden gegenüber der Industrialisierung der Lebensmittelerzeugung.

Publikation
09.01.2017
Konzernatlas 2017 - Cover
Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie 2017

Felder, Tiere und Wiesen – die Bilder auf den Verpackungen der Lebensmittel lassen uns an bäuerliche Landwirtschaft, traditionelles Handwerk und an eine intakte Natur denken. Dass diese Bilder häufig mit der heutigen Landwirtschaft und mit der industriellen Lebensmittelherstellung rein gar nichts zu tun haben, wissen viele Menschen, und dennoch: Unsere Lebensmittel sind emotional mit diesen Bildern geradezu untrennbar verbunden – und nicht mit der Realität und Praxis weltweit agierender Konzerne.

Meldung
05.01.2017
Stiftung Christlich-Soziale Politik e.V.
Gesellschaftspolitisches Seminar zu den Chancen der Transformation

Der Erde droht in diesem Jahrhundert ein bedrohlicher Temperaturanstieg. Maßgeblich verantwortlich für die Erderwärmung ist der Mensch, welcher durch das anhaltende Verbrennen fossiler Brennstoffe den Treibhauseffekt anheizt. Das Seminar "Rettet das Weltklima" will die vielfachen Ursachen für den Klimawandel aufzeigen und die weltweiten Folgen analysieren. Wir leben inmitten eines Klimawandels, Politik und Gesellschaft können jetzt Beiträge leisten, um unmittelbare Folgen zu verhindern. Nun stellt sich die Frage: "Wie kann die Schöpfung bewahrt werden?"

Meldung
04.01.2017
Demo "Wir haben es satt! Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!"
Diverse Vorträge +++ Demo im Januar 2017 +++ Neue Veröffentlichungen

Bäuerliche Landwirtschaft kann gesunde Lebensmittel, Landschaftspflege, Naturschutz und tierschonende Haltung bedeuten - industrielle Landwirtschaft kann all das nicht. Während Ernährungsindustrie und Discounter noch immer "Wiesenhof" und "Bauernglück" versprechen, stammen immer mehr Lebensmitteln aus Megamastanlagen und Maismonokulturen. Antibiotikamissbrauch in Tierfabriken und Pestizidrückstände in unseren Lebensmitteln rufen vielerorts gesellschaftliche Proteste hervor. Germanwatch benennt Fakten und Hintergründe zur Lebensmittelerzeugung, Tierhaltung und Agrarpolitik in Deutschland und engagiert sich auf unterschiedliche Weise für eine nachhaltigere Landwirtschaft, die Bäuerinnen sowie VerbraucherInnen gerecht wird.

Publikation
30.12.2016
Cover Methodensammlung Klimaspiele
Unkomplizierte Methoden für die Bildungsarbeit

Reine frontale Vermittlung von Themen wie Klimawandel, Klimaschutz oder den Folgen unseres westlichen Lebensstils auf das globale Klima ist wenig erfolgversprechend, insbesondere wenn wir Menschen zu persönlichem und politischem Handeln motivieren wollen. Beim Erarbeiten dieser oft komplexen Themen ist auch, aber nicht nur für jüngere Teilnehmende sowie Teilnehmende mit unterschiedlichen Lernbedürfnissen wichtig, die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel durch thematische interaktive Methoden spielerisch und spaßbringend einzuleiten, aufzulockern oder das Erlernte noch einmal zu wiederholen und zu festigen.

Echter Name

Teamleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung, NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung
+49 (0)228 / 60 492-26

Echter Name

Referentin für zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms
+49 (0)30 / 28 88 356-86
Teamleiterin Unternehmensverantwortung
+49 (0)30 / 28 88 356-4

Service und Tipps für VerbraucherInnen

Wie kann man den eigenen ökologischen Fußabdruck verkleinern und den sozialen Handabdruck vergrößern?
>> Aktion Hand Print für nachhaltiges Verbraucherverhalten

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>> Tipps zum Umgang mit alten Elektronikgeräten

Was hat mein Konsumverhalten mit dem Klima zu tun?
>> Tipps für klimafreundliche Verbraucherentscheidungen

Gibt es "faire" Handys?
>> Im Blickpunkt: das "Fairphone"
>> Studie zur Unternehmensverantwortung von deutschen Mobilfunkanbietern

Welche "fairen" IT-Produkte gibt es noch?
>> Im Blickpunkt: Computermaus von NagerIT

Wie können wir mit unserem Handeln dazu beitragen, Ressourcen zu schonen?
>> Acht Leitlinien für nachhaltigen Konsum

Kurzfilm: Die Rechnung

In dem Kurzfilm von Peter Wedel steht der CO2-intensive Lebensstil eines Großstädters im Gegensatz zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Menschen in Entwicklungsländern.

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