Germanwatch-Blog

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Kohleausstieg auch in Russland und Ukraine möglich?

Blog-Beitrag von Martin Schön-Chanishvili, März 2018

Eine Gruppe von zwölf ukrainischen und russischen JournalistInnen ging im Februar 2018 mit Germanwatch auf eine Reise in die Vergangenheit der deutschen Kohle- und Stahlindustrie. Ihr Ziel: Informationen "aus erster Hand", um mit Medienbeiträgen die öffentliche Diskussion zur Zukunft der Kohle in ihren Ländern mitzugestalten. Die JournalistInnengruppe fand gut zusammen, trotz der aktuell sehr angespannten Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine. Germanwatch hat mit der Reise eine Reihe von Projekten in Ost- und Südosteuropa zur Zukunft von Kohleregionen gestartet. >> mehr
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Green Climate Fund: drei Hauptaufgaben für 2018

Blog-Beitrag von David Eckstein, Februar 2018

Der Grüne Klimafonds (Green Climate Fund – GCF) hat bei der Förderung einer emissionsarmen und klimaresilienten Entwicklung in den ärmsten Ländern wesentliche Fortschritte gemacht. Dennoch muss der Fonds einige Schwachstellen und Probleme angehen, die im Verlauf der ersten Phase der Operationalisierung zu Tage getreten sind. Ein Überblick über die wichtigsten Aufgaben für 2018. >> mehr
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EU reformiert den Emissionshandel – wichtiger langfristiger Schritt; kurz- und mittelfristig muss ein Mindestpreis die notwendigen Investitionsanreize setzen.

Blog-Beitrag von Jan Burck und Niklas Clement, Februar 2018

Am Dienstag den 06.02.2018 hat das Europäische Parlament mit 535 zu 104 Stimmen (sowie 39 Enthaltungen) für eine deutliche Reform des EU-Emissionshandelssystems (EHS) gestimmt. Kern des neuen, bereits informell mit dem EU-Ministerrat vereinbarten, Gesetzes ist eine beschleunigte Reduktion der verfügbaren Emissionszertifikate, die es Unternehmen erlauben pro Zertifikat eine Tonne CO2 auszustoßen. Von 2021 an soll die Anzahl von auf den Markt kommenden Zertifikaten jährlich um 2.2%, statt wie bisher um 1,74% verknappt werden. >> mehr
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Keine Konkurrenz zwischen Trog und Teller?

Blog-Beitrag von Reinhild Benning, Tobias Reichert und Anneke Bargfrede, Januar 2018

In der Ausgabe der DLG-Mitteilungen vom Dezember 2017 der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft wird in einer Kurznachricht in Frage gestellt, dass eine bedeutende Konkurrenz zwischen der Ernährung von Tieren und Menschen besteht. Diese Interpretation ist in vieler Hinsicht fragwürdig. >> mehr
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Friedensdividende Dekarbonisierung - Chancen der Energiewende für Rohstoffe, Klimawandel und bewaffnete Konflikte

Blog-Beitrag von Stefan Rostock und Nico Beckert, Dezember 2017

Zoff um Stoff oder Frieden durch die Energiewende? Diese Frage stand am 16.12.2017 im Mittelpunkt des 1. Wasserburger Rohstofftags im Haus Wasserburg in Vallendar, der in Kooperation mit Germanwatch und vielen lokalen Initiativen veranstaltet worden ist. Clemens Ronnefeldt (Internationaler Versöhnungsbund) und Christoph Bals (Germanwatch) diskutierten über Rohstoffkonflikte, Strategien des Wandels, konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende und zur Abmilderung der Klimakrise. >> mehr
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UN-Anpassungsfonds feiert zehnjähriges Jubiläum

Blog-Beitrag von Julia Grimm, Dezember 2017

Bereits 2001 entschied die internationale Staatengemeinschaft auf der Weltklimakonferenz in Marrakesch über die Gründung eines Klima-Anpassungsfonds, der dann 2007 ins Leben gerufen wurde. Auf der COP23 feierte der Anpassungsfonds nun sein zehnjähriges Bestehen – Zeit, über vergangene Erfolge und zukünftige Entwicklungen zu reflektieren. >> mehr
Bild: Saúl Luciano Lliuya, Klaus Milke und andere bei der Kohledemo in Bonn, 4.11.2017
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Saúl Luciano Lliuya gelingt mit seiner "Klimaklage" ein historischer Durchbruch

Blog-Beitrag von Julia Grimm, Dezember 2017

Großemittenten von Treibhausgasen wie RWE können grundsätzlich für Schutzmaßnahmen gegen Klimaschäden verantwortlich gemacht werden. Das bestätigte das Oberlandesgericht (OLG) Hamm am 30. November im Fall „Saúl Luciano Lliuya gegen RWE“ mit der Verkündung der Entscheidung, in die Beweisaufnahme zu gehen. Schon während der mündlichen Verhandlung etwa zwei Wochen zuvor hatten die Richter des OLG Hamm klar zu erkennen gegeben, dass große Emittenten wie RWE grundsätzlich verpflichtet sind, von Klimaschäden betroffene Menschen in ärmeren Ländern zu unterstützen. >> mehr
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G20-Start in Argentinien: Zur Klimakrise kein Konsens

Blog-Beitrag von Dr. Gerrit Hansen, Dezember 2017

„Den Konsens suchen für gerechte und nachhaltige Entwicklung“- mit diesem Leitspruch hat Argentinien heute die G20-Präsidentschaft von Deutschland übernommen. Die Gruppe der 20 bedeutendsten Volkswirtschaften steht für etwa 85 % der globalen Wirtschaftsleistung und zwei Drittel der Weltbevölkerung, und ist für über 80 % der fossilen CO2-Emissionen verantwortlich. Wohin diese Gruppe steuert und welche Signale sie sendet, wird für das Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele und die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris entscheidend sein. >> mehr
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Klimarisiken im Finanzsektor: Deutschland darf nicht länger wegsehen

Blog-Beitrag von Julia Anna Bingler, November 2017

Das Pariser Abkommen zum Klimaschutz verpflichtet die Staatenwelt nicht nur, die Erderwärmung abzubremsen, indem weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. Es verpflichtet sie auch, alle Finanzflüsse mit den Klimazielen in Einklang zu bringen. Doch gab es gerade für diesen Bereich kein Verhandlungsmandat zur konkreten Umsetzung. Dabei drängt die Zeit: Angesichts oft langjähriger Investitionszyklen müssen jetzt die Weichen gestellt werden, damit das Risiko kohlenstoffintensiver Fehlinvestitionen verringert und ein Festfahren in klimaschädlichen Geschäftsmodellen verhindert wird. Dies gilt nicht nur für öffentliche Gelder, sondern auch für den Privatsektor. >> mehr
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Offenlegung von Emissionen: Welche Entwicklungsbank geht voran?

Blog-Beitrag von Dr. Helena Wright (Senior Policy Advisor, E3G), November 2017

Während der UN-Klimakonferenz in Bonn (COP23) hat die weltweite Koalition "Big Shift Global" die Weltbank aufgefordert, ihre Investitionen von fossiler zu sauberer Energie umzuschichten und die Transparenz bezüglich der Auswirkungen der von ihr geförderten Projekte zu erhöhen. E3G ist Wissenschaftspartner für die Koalition. >> mehr

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