Germanwatch-Blog

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On this page we are publishing Germanwatch blog and vlog posts about current topics in our fields of work.
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Erdrutsche und Überschwemmungen in Peru – Huaraz noch verschont

Blog-Beitrag von Noah Walker-Crawford, März 2017

Aufgrund ungewöhnlich starker Regenfälle sind in Peru hunderttausende Menschen von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. Vor allem die armen Bevölkerungsgruppen bekommen die Konsequenzen dieser starken Regenfälle zu spüren. Viele Menschen haben ihr Zuhause verloren und stehen vor einer ungewissen Zukunft. In der Andenstadt Huaraz sind momentan alle Verbindungsstraßen nach Lima blockiert, aber starke Schäden sind bisher ausgeblieben. Manche Güter in der Stadt werden knapp. Das Telefonnetz ist mehrmals zusammengebrochen, auch das Internet funktioniert nur unregelmäßig. Die Stadtbewohner machen sich Sorgen wegen des Palcacocha-Gletschersees oberhalb der Stadt. >> mehr
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G20 muss armen Ländern helfen

Blog-Beitrag von Christoph Bals (Germanwatch) und Peter Höppe (Munich Climate Insurance Initiative (MCII)), März 2017

Die 20 größten Industrie- und Schwellenländer haben eine Verpflichtung, armen Ländern bei der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels zu helfen. Eine Klimaversicherung kann einen konkreten Beitrag der G20-Staaten bei ihrem Gipfel im Juli in Hamburg darstellen. >> mehr
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Grün statt Braun: Die Initiative Climate Transparency setzt auf Transparenz als Treiber für eine CO2-neutrale Gesellschaft

Blog-Beitrag von Jan Burck (Germanwatch) und Hannah Schindler (Climate Transparency), März 2017

Kein Land kann die Ursachen und Auswirkungen der globalen Klimakrise allein bewältigen. Für die notwendige internationale Kooperation braucht es ein hohes Maß an Transparenz über die Klimaschutzleistungen der einzelnen Staaten. Climate Transparency versucht hier einen entscheidenden Beitrag zu leisten. >> mehr
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Die Rolle der Landwirtschaft in den Eckpunkten für den Marshallplan mit Afrika: Politikkohärenz als Voraussetzung für Entwicklung

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, März 2017

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellt in seinem Papier: "Afrika und Europa - Neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft" eine Reihe von richtungsweisenden Ansätzen für die Armuts- und Hungerbekämpfung im ländlichen Raum heraus. Landwirtschaft wird zu Recht als eines der "Fundamente" des Marshallplans herausgestellt. Ähnlich wie die Thesen des Papiers zur Handelspolitik sollten die richtigen Ansätze weiter konkretisiert und Unklarheiten und Widersprüche zu anderen Aussagen ausgeräumt werden. Zentral ist jedoch, dass eine neue Partnerschaft mit Afrika ein Projekt nicht nur des BMZ, sondern eines der gesamten Bundesregierung wird. >> mehr
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Kommentierung des Entwurfs zum Marshallplan mit Afrika – Schwerpunkt Energie und Infrastruktur

Blog-Beitrag von Jens Klawitter, Februar 2017

Im Entwurf zum Marshallplan mit Afrika wird, wie bereits an anderer Stelle angemerkt, für eine Neuordnung der Beziehungen zwischen der EU und Afrika geworben. Sehr zu begrüßen ist, dass es sich beim skizzierten Ansatz um eine gleichberechtigte Partnerschaft handeln soll (S.4) auf der Basis von Menschenrechten und gegenseitigem Respekt (S.7). >> mehr
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"Nur noch 13 Jahre bis 2030"

Blog-Beitrag von Klaus Milke, Februar 2017 (zuerst erschienen als Beitrag im Band "Deutschlands Neue Verantwortung")

Seit 25 Jahren beobachtet Germanwatch, ob die deutsche Politik und die deutsche Wirtschaft ihrer angemessenen globalen Verantwortungnachkommen. 1991, kurz nach der deutschen Vereinigung, wurde die advocacy-Organisation gegründet, weil vorhersehbar war, dass das größer gewordene Deutschland innerhalb der EU und auch international in neue Rollen und in eine neue ­leadership geraten würde. Vieles davon hat sich nach dem Systemzusammenbruch im Kontext der neuen Globalisierung bewahrheitet. Germanwatch sieht nun heute in den SDGs eine Widerspiegelung seines eigenen Leit­bildes »Für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen« und auch eine Bestätigung der Gründungsprämisse von 1991, dass auch Deutschland Entwicklungsland ist. >> mehr
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G20 und V20 auf Augenhöhe

Blog-Beitrag von Renato Redentor Constantino (Direktor des Instituts für Klima und nachhaltige Städte iCSC), Februar 2017

Ein Bündnis der G20-Staaten mit den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Staaten und ihrer Ministergruppe V20 auf Augenhöhe? Das ist möglich und Deutschland sollte einen formalen G20-V20-Dialog auf den Weg bringen – im Interesse des Pariser Klimavertrags. Für viele der vom Klimawandel besonders bedrohten Staaten ist Klimapolitik eine Frage des Überlebens. Deswegen gehen die im Climate Vulnerable Forum (CVF) zusammengeschlossenen besonders verletzlichen Staaten in den Klimaverhandlungen immer wieder voran. Die G20, die Gruppe der größten Emittenten, sträubt sich hingegen nach wie vor, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. >> mehr
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Afrika und Europa - Neue Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft | Von der richtigen Analyse zur wirksamen Politikänderung? Das Beispiel Handelspolitik

Blog-Beitrag von Tobias Reichert, Februar 2017

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat mit den "Eckpunkten für einen Marshallplan mit Afrika" ein in weiten Teilen überzeugendes Plädoyer für eine Neuordnung der Beziehungen zwischen der EU und Afrika vorgelegt. Die wenn auch kurze Analyse der Gründe für die krisenhafte Situation vieler afrikanischer Staaten (S. 7-9) erkennt die historische Verantwortung Europas durch den Kolonialismus ausdrücklich an, und geht auch auf aktuelle Probleme wie das Verhalten internationaler Konzerne bezüglich Umwelt und Menschenrechten sowie der Steuervermeidung ein. Auch die europäische Politik habe sich zu stark an kurzfristigen Wirtschafts- und Handelsinteressen orientiert. Die Eliten Afrikas haben dem meist nicht nur nichts entgegengesetzt, sondern die Probleme durch Kapitalflucht, Raubbau an natürlichen Ressourcen und Unterdrückung der Zivilgesellschaft noch verschärft. >> mehr
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Trump-Regierung verpasst Wissenschaft einen Maulkorb: Angriff auf Gesundheit, Umwelt und Grundprinzipien der freien Wissenschaft

Blog-Beitrag von Christoph Bals, 24. Januar 2017

Wenige Tage nach ihrem Amtsantritt startet die Regierung Trump offenbar den Versuch, unliebsame WissenschaftlerInnen mundtot zu machen. Die von Trump eingesetzte neue Führung der US-Umweltagentur EPA hat laut US-Medienberichten in einer Aktennotiz angeordnet, alle Zuwendungen und Verträge auszusetzen; davon sind auch viele Forschungsvorhaben betroffen. Im US-Landwirtschaftsministerium wurde Wissenschaftlern der Forschungsabteilung unterdessen per Dienstanweisung untersagt, die Ergebnisse ihrer Arbeit öffentlich zu kommunizieren. >> mehr
Solarkraftwerk Noor 1, Ouarzazate
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Sonnige Aussichten: Energiewende und ländliche Entwicklung in Marokko

Blog-Beitrag von Laura Schäfer, 2016

Parabolspiegel soweit das Auge reicht - in der marokkanischen Wüste am Rand von Ouarzazate baut Marokko das größte thermische Solarkraftwerk der Welt. Mit einer Fläche von 3000 Hektar (etwa 4300 Fußballfeldern) und einer installierten Leistung von 580 MW kann das Kraftwerk bald über eine Million Menschen mit Strom versorgen. Ein Teil der Anlage ist bereits fertig gestellt. Noor 1 - Noor heißt Licht auf Arabisch - kommt mit seinen 537 000 Parabolspiegeln bereits auf eine installierte Leistung von 160 MW. >> mehr

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