Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung
22.03.2019
Pressemitteilung
EU-Mitgliedsstaaten streben zwar Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas an, vermeiden aber noch konkreten Zeitplan. Germanwatch fordert Klimaneutralität vor 2050 und ein starkes Bekenntnis zum Klimaschutz auf EU-Gipfel im Mai

Einen halbherzigen Beschluss hat der Europäische Rat heute zur Klima-Langfriststrategie der EU gefasst. Er bekennt sich zwar zum Ziel einer klimaneutralen EU und zu den Klimazielen von Paris. Aber es wird - anders als die EU-Kommission vorgeschlagen hatte - nicht klar gesagt, dass dies bis 2050 realisiert sein muss. Bei Germanwatch stößt das auf Unverständnis. "Allein ein neuerliches Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen reicht nicht aus. Die Staats- und Regierungschefs der EU sollten nun der dringenden Aufforderung der Wissenschaft folgen: Wir brauchen vom EU-Gipfel zur Zukunft Europas Anfang Mai ein klares Signal für Klimaneutralität in der EU bis allerspätestens 2050, eigentlich noch früher", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Pressemitteilung
15.03.2019
Pressemitteilung
Protest der Kinder und Jugendlichen ermutigt auch Zivilgesellschaft / Germanwatch fordert konkrete Antworten der Bundesregierung

Bonn/Berlin (15. März 2019). Mit Protestaktionen in mehr als 100 Ländern und allein in Deutschland in fast 200 Orten setzen hunderttausende Schülerinnen und Schüler in diesen Stunden ein eindrucksvolles Zeichen für ernsthaftes Handeln gegen die Klimakrise und für eine sichere Zukunft. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zollt den Protestierenden großen Respekt und unterstützt die Anliegen der jungen Generation.

Pressemitteilung
22.01.2019
Pressemitteilung
Klimapolitische Zusammenarbeit wird wichtiger Teil der französisch-deutschen Partnerschaft. Regierungen müssen teilweise unkonkrete Formulierungen nun mit Leben füllen.

Mit der Erneuerung des Élysée-Vertrags von 1963 wird die klimapolitische Zusammenarbeit ab heute ein Grundpfeiler der deutsch-französischen Partnerschaft. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die Verankerung eines Umwelt- und Klimaschutzkapitels im sogenannten Aachener Vertrag mit dem Ziel, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens sowie der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) in den beiden Staaten, in der EU und weltweit voranzubringen. Die Formulierungen im Vertrag seien zum Teil aber vage.

Publikation
22.01.2019
Gesamtkommentar zum Aachener Vertrag

Die deutsch-französische Freundschaft und ihre Bedeutung für den Frieden in Europa wurde 1963 im Élysée-Vertrag verankert. 56 Jahren später wird dieser von dem sogenannten Aachener Vertrag ergänzt. Der neue Freundschaftsvertrag zwischen beiden Regierungen beinhaltet klimapolitisch relevante Kapitel. Dadurch wird Klimapolitik endlich zum festen Bestandteil der deutsch-französischen Zusammenarbeit.

Publikation
12.01.2019
Publikation: Conceptual Architecture - Digitalisierung, Bild

In our globalized world public policy making and society at large face challenges like climate change and financial crises that are global, shared worldwide and tightly connected with policies across different sectors. Solutions for addressing such highly interconnected challenges in a ‘system of systems’ world, tend to address only subsystems and so fail to achieve systemic change and anticipate impact and unintended consequences of public action. Pursuing the necessity of informing the policy decision process and proactively sensing possible problems concerning global matters we are proposing a novel computational platform called SYMPHONY that offers a solution for designing and testing policies and regulatory measures. Our aim is to offer policy modellers and policy makers tools that will support them to make decisions which will prevent and mitigate economic and financial crises as well as foster an economically and ecologically sustainable growth path.

Publikation
12.01.2019
Publikation: Conceptual Architecture - Digitalisierung, Bild

The project SYMPHONY – where Germanwatch was a partner in - aimed at providing a set of innovative ICT tools, integrated in a platform designed to tackle two pressing issues: preventing and mitigating economic and financial crises; fostering an economically and ecologically sustainable growth path. The main objective of the project was to develop a framework for designing and testing policies and regulatory measures. This deliverable documents a concise conceptual architecture that addresses user requirements. Our solution specifies and defines how to orchestrate agent based macroeconomic models and simulators as well as stakeholder expectations in a gamified and engaging manner under a novel framework.

Pressemitteilung
10.12.2018
Pressemitteilung
Klimaschutz-Index 2019: Früherer Vorreiter rutscht weiter ab auf Rang 27 von 60 Plätzen / Emissionen steigen weltweit wieder - Kein Land tut schon genug um gefährlichen Klimawandel abzuwenden / Schweden und Marokko vorn - Schlusslichter USA und Saudi-Arabien

Nach drei Jahren stagnierender Emissionen steigt der CO2-Ausstoß weltweit wieder an. Das Problem: Zwar setzen mehr Länder auf Erneuerbare Energien, aber der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas kommt nur langsam voran. Die Staaten beginnen sehr zögerlich mit der Umsetzung ihrer Klimaziele. "Unser Klimaschutz-Index zeigt: Es mangelt nicht an Bekenntnissen zum Pariser Klimaabkommen, sondern es mangelt bisher an politischem Willen für konkrete Schritte zur Umsetzung. Dafür gibt es keine Ausreden mehr, denn alle Lösungen liegen auf dem Tisch und sind auch bezahlbar", sagt Jan Burck von Germanwatch, einer der Autoren des Klimaschutz-Index, der heute beim Weltklimagipfel in Katowice vorgestellt wurde.

Pressemitteilung
09.12.2018
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Heftige Proteste im Nachbarland mahnen, dass Sozial-, Klima- und Steuerpolitik Hand in Hand gehen müssen / CO2-Bepreisung ist dringend notwendiger Teil eines neuen Gesellschaftsvertrags, auch in Deutschland

Die heftigen Proteste in Frankreich zeigen, dass die Regierung Macron bei der Umsetzung einer richtigen und notwendigen Klimapolitik schwere Fehler gemacht hat. Die angekündigte Aufschiebung oder gar Aufhebung der CO2-Steuererhöhung ist keine Lösung. Sie ist insbesondere keine Antwort auf die wachsenden Ungleichheiten. "Die sozialen Unruhen in Frankreich diskreditieren nicht das Instrument der CO2-Bepreisung, sondern eine Art der Umsetzung", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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28.11.2018
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Kommission empfiehlt Treibhausgasneutralität in der EU bis 2050 / Wichtiges Signal an UN-Klimagipfel in Katowice / Bundesregierung darf EU-Klimazug nicht entgleisen lassen

Germanwatch bewertet den heutigen Vorschlag der Europäischen Kommission zur Treibhausgasneutralität bis 2050 als ein wichtiges Signal der EU. „Wir begrüßen diesen Vorstoß der Kommission, weil die EU damit ihre langfristigen Ziele dem Pariser Abkommen anpassen würde", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Das ist ein wichtiges Signal der EU vor dem UN-Klimagipfel in Katowice. Wenn das neue Ziel von den Mitgliedsstaaten akzeptiert wird, bedeutet dies eine deutliche Verbesserung des aktuellen Zielpfades. Selbst dieses Klimaziel ist wissenschaftlich allerdings nur das Mindeste dessen, was notwendig ist, um das 1,5-Grad-Limit für den globalen Temperaturanstieg nicht zu überschreiten."

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27.11.2018
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Germanwatch begrüßt weitgehenden Vorstoß für CO2-Mindestpreis und CO2-Steuern

Germanwatch begrüßt den heute veröffentlichten Appell 16 großer europäischer Unternehmen für einen CO2-Mindestpreis. Die Unternehmen fordern ergänzend zum Emissionshandel einen ansteigenden CO2-Mindestpreis sowie eine Neujustierung der Energiesteuern mit einer ebenfalls zunehmenden CO2-Komponente. Damit unterstützen die Konzerne sowohl Überlegungen in der Kohlekommission, einen CO2-Mindestpreis vorzuschlagen, als auch die Ankündigung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, einen Vorschlag für eine CO2-Besteuerung in den Sektoren Verkehr und Gebäudewärme vorlegen zu wollen.

Ansprechpartner*in

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Teamleiter Deutsche und Europäische Klimapolitik
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Echter Name

Referentin für EU-Klimapolitik
+49 (0)30 / 28 88 356-63