Publikation
12.05.2021
Cover: Together towards a climate-neutral Europe: Polish-German climate and energy partnership.
Neue Kooperationsmöglichkeiten zur Unterstützung des Europäischen Green Deals
Der klimapolitische Aufbruch in der Europäischen Union kann nur durch die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten gelingen. Polen und Deutschland haben immer eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der europäischen Klima- und Energiepolitik gespielt, aber das Potenzial ihrer Zusammenarbeitsmöglichkeiten nie ausreichend ausgeschöpft. Dies kann auf sehr unterschiedliche klimapolitische Ziele, aber auch auf das Fehlen etablierter Austauschkanäle zurückgeführt werden. Dabei könnte eine intensive klimapolitische Koordination und Kooperation beider Länder die Energiewende in Europa erheblich beschleunigen, die Energiesicherheit verbessern, die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele voranbringen und Arbeitsplätze schaffen. Der polnisch-deutsche Wissenschaftler und Energiewendeexperte Andrzej Ceglarz beschreibt in diesem Hintergrundpapier für Germanwatch und den DNR, wie der Europäische Green Deal und das „Fit for 55“–Paket der Europäischen Kommission den beiden Ländern vielfältige Möglichkeiten bieten, ihre Klima- und Energiezusammenarbeit zu stärken. Ceglarz stellt dabei konkrete Vorschläge für die deutsch-polnische klimapolitische Zusammenarbeit vor.
Meldung
12.05.2021
Ausstellung Lebenskünstler Mesnch
In Anbetracht der Herausforderungen durch Pandemie, Klimakrise, Biodiversitätsverlust und Ressourcenknappheit kommen wir um die Fragen „Wer sind wir Menschen eigentlich?“ und „Wo wollen wir hin?“ nicht herum. Die Sonderausstellung „Überlebenskünstler Mensch“ des LWL-Museum für Naturkunde in Münster hat sich genau diesen Fragestellungen gewidmet und versucht zu ergründen, wer wir in unserem Wesen sind. Das Wimmelbild von Germanwatch ist bis zum 26. September 2021 im Münsteraner LWL-Museum für Naturkunde zu sehen.
Meldung
12.05.2021
justitia statue
Über die rechtliche und politische Bedeutung der Entscheidung aus Karlsruhe
Wie noch kein anderes Gericht zuvor, hat das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung vom 29. April 2021 die Freiheitsrechte junger Menschen angesichts einer sich zunehmend verschärfenden Klimakrise gestärkt. Der Gesetzgeber muss das Klimaschutzgesetz nachbessern.
Publikation
12.05.2021
Werden die nationalen Strategiepläne dazu beitragen, dringend benötigte Klimaschutzmaßnahmen durchzuführen?

Der Landwirtschaftssektor ist für 12 % der Treibhausgasemissionen der Europäischen Union verantwortlich. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU muss daher eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der Klimaziele spielen. Während die Verhandlungen zwischen den EU- Gesetzgebern über die Gestaltung der GAP bis 2027 noch andauern, erarbeiten die Mitgliedstaaten bereits jetzt ihre nationalen Strategiepläne zu deren Umsetzung. Der Bericht „Will CAP Strategic Plans help deliver much needed climate action?“ des Climate Action Network Europe (CAN-E) über die nationalen Strategiepläne in Deutschland, Dänemark, Spanien, Frankreich und Irland zeigt allerdings, dass diese dringend überarbeitet werden müssen. Sonst können die Klima- und Biodiversitätsziele des Europäischen Green Deals nicht erreicht werden.

Weitblick
12.05.2021
Weitblick

"Im Kampf für eine (klima-)gerechte Welt ist es elementar, die Hoffnung nicht zu verlieren – besonders für Jugendliche, die gemeinsam mit künftigen Generation die zerstörerischen Folgen der Klimakrise am härtesten spüren werden. Viele junge Menschen wollen daher nicht weiter auf das längst überfällige Handeln der Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft warten. Also bleibt: selbst aktiv werden. Sei es freitags bei Fridays for Future-Demos, auf den Straßen mit Extinction Rebellion, bei Protesten im Hambacher Wald für den Kohleausstieg oder im Dannenröder Wald gegen den Neubau einer Autobahn. Jugendliche tragen den Protest und werden damit von Hoffnungssuchenden zu Hoffnungsspender:innen."

Termin
11.05.2021
Termin Flyer zum Klimahandabdruck

Der Rahmen:

"Die Public Climate School (PCS) bringt Klimabildung in Schule, Uni und Gesellschaft. Eine Woche lang präsentieren Students for Future Gruppen aus ganz Deutschland ein breites Programm und zeigen auf, wie sie sich die Bildung der Zukunft vorstellen. Die vierte Public Climate School findet vom 17.05. – 21.05.2021 als Teil der BNE-Wochen der UNESCO-Komission statt."

Das Programm:

Meldung
29.04.2021
Germanwatch Logo
32-40 h/Woche, Arbeitsort vorzugsweise Berlin (alternativ Bonn), Beginn möglichst zum 1.6.2021
Germanwatch sucht Verstärkung für seine politische Arbeit zur Beschleunigung der Klimaschutz-Transformation in der Industrie. Dafür ist uns Erfahrung aus der Arbeit in oder mit Unternehmen sowie in der politischen Advocacy-/Lobbyarbeit oder in Bundesministerien, Bundestag oder EU-Institutionen wichtig. Die neu eingerichtete Position ist eingebettet in das Germanwatch-Team Deutsche und Europäische Klimapolitik und arbeitet auch direkt dem Politischen Geschäftsführer Christoph Bals zu.
Termin
27.04.2021

Deutschland ist einer der weltgrößten Importeure von metallischen Rohstoffen. Deren Abbau ist jedoch vielerorts mit Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen verbunden: Vor allem im Globalen Süden werden für Bergbauprojekte regelmäßig Menschen vertrieben, Aktivist*innen ermordet und die Umwelt zerstört. Genau hier soll das Lieferkettengesetz ansetzen, das gerade im Bundestag debattiert wird. Doch reichen die Sorgfaltspflichten, die der Gesetzentwurf Unternehmen auferlegen soll, überhaupt bis zu den Minen ganz am Anfang der Wertschöpfungsketten?

Publikation
23.04.2021
Cover: National and International Approaches to Address Loss and Damage from Slow-onset Processes
Status quo, challenges, and gaps
Neben der Verstärkung von Extremwetterereignissen verursacht oder intensiviert der Klimawandel auch langsam voranschreitende Prozesse wie den Meeresspiegelanstieg, die Wüstenbildung, den Verlust von Biodiversität oder das Auftauen von Permafrostböden. Beide Arten von Klimawandelauswirkungen verursachen Schäden und Verluste, behindern die Wahrnehmung von Menschenrechten und können Grund für Klimamigration sein. Im Gegensatz zu extremen Wetterereignissen wird der Umgang mit Schäden und Verlusten, die durch langsam voranschreitende Prozesse im Kontext des Klimawandels verursacht werden, immer noch vernachlässigt – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Die Publikationsreihe "Addressing Loss and Damage from Slow-Onset Processes" reagiert auf diese Herausforderung.
Termin
14.04.2021

  
In diesem Online-Seminar möchten wir beleuchten, wie sich die Corona-Krise auf die Themen soziale Gerechtigkeit und Gesundheit ausgewirkt hat und was passieren muss, damit die soziale Spaltung nicht weiter zunimmt. Geladene Experten sind Prof. Dr. Nico Dragano, der an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf als medizinischer Soziologe forscht, sowie Prof. Dr. Gerhard Trabert, unter anderem Vorstand des Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland“.