Germanwatch-Blog

 

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28.12.2015
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Blog-Beitrag von Lisa Junghans, Dezember 2015

Das Thema Große Transformation hat sich in den letzten Jahren von einem Nischenthema hin zu einem von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten Konzept entwickelt. Auch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gibt es ein paar offizielle Diskussionsrunden dazu. Über die Auslegung des Begriffs gibt es allerdings fast so viele Interpretationen wie Akteure.

Während einige unter dem Konzept die Digitalisierung der Gesellschaft von morgen verstehen, gibt es andere Akteure, die es aus einer ökonomisch-politischen Perspektive interpretieren, beispielsweise mit Ideen wie der sharing economy oder dem Post-Kapitalismus. Auch Germanwatch hat sich das Thema seit ein paar Jahren auf die Fahnen geschrieben. Als Umwelt- und Entwicklungsorganisation verbinden wir damit Vorhaben rund um Konzepte wie der Kreislaufwirtschaft, eines post-fossiles Wirtschaftssystems und der Generationengerechtigkeit - alles im Rahmen der planetaren Grenzen.

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21.12.2015
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Blog-Beitrag von Nicole Bosquet und Alexander Reif, Dezember 2015

Das Jahr 2015 war und ist ein Jahr in dem sich die Menschen in Europa so intensiv wie lange nicht mehr, mit Flucht- und Migrationsbewegungen auseinander setzen mussten. Dem UNHCR nach, waren Ende 2014 weltweit etwa 59,5 Mio. Menschen auf der Flucht, die meisten davon als Binnenvertriebene in ihrem eigenen Land. Dies ist die höchste Anzahl an Flüchtlingen, Asylsuchenden und Binnenvertriebenen seit dem zweiten Weltkrieg.

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16.12.2015
10. WTO Ministerkonferenz in Nairobi
Blog-Beitrag von Tobias Reichert aus Nairobi, Dezember 2015

Vom 14.-18. Dezember treffen sich die Mitglieder der Welthandelsorganisation WTO in der kenianischen Hauptstadt Nairobi zur zehnten Ministerkonferenz, die auch den zwanzigsten Geburtstag der 1995 gegründeten Organisation markiert. Zum Feiern wird den anreisenden Ministern allerdings kaum zumute sein. Das wichtigste Projekt der WTO, die Doha Runde (auch Doha Development Agenda) schleppt sich nun seit vierzehn Jahren dahin und vor der 10. Konferenz ist der Streit unter den Mitgliedsstaaten darüber wie, und vor allem ob die Verhandlungen fortgesetzt werden sollen so heftig wie selten zuvor.

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16.12.2015
10. WTO Ministerkonferenz in Nairobi
Blog-Beitrag von Tobias Reichert aus Nairobi, Dezember 2015

14 Jahre nach ihrem Beginn und zahlreichen Rückschlägen steht die als Doha-Entwicklungsagenda bezeichnete Verhandlungsrunde vor dem Aus. Die von Beginn an von Krisen, Zusammenbrüchen und Stillstand geprägten Verhandlungen sollen nach dem Willen der US-Regierung und mit Unterstützung von EU und Japan weitgehend ergebnislos abgebrochen werden. Nachdem die USA dies seit einigen Monaten hinter verschlossenen Türen in Genf fordern, hat der Handelsbeauftragte Froman gestern in einem Meinungsbeitrag für die Financial Times nachgelegt: In Nairobi, wo das 10. WTO-Ministerial heute begonnen hat, müsse ein neuer Ansatz für das multilaterale Handelssystem gefunden werden, da die Doha-Runde offensichtlich nicht zu Ergebnissen führe. Stattdessen

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09.12.2015
Saúl Luciano und sein Vater Julio vor der deutschen Säule bei der COP21 in Paris
Neues von Saúl Luciano: Zurück nach Huaraz +++ als Klimazeuge bei der COP in Paris +++ Klageverfahren geht weiter

Ein Blog-Beitrag von Klaus Milke zum Besuch von Saúl Luciano in Deutschland und Frankreich, beim Klimagipfel in Paris sowie zu weiteren Aktivitäten.

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02.12.2015
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Blog-Beitrag von Mohamed Adow (Christian Aid), Dezember 2015

Der 1. Dezember 2015 war der stolzeste Tag in den sechs Jahren meiner Geschichte als Beobachter der UN-Klimakonferenzen. Mein erstes Jahr, 2009 bei der Klimakonferenz (COP15) in Kopenhagen, ließ sehr zu wünschen übrig. Aber am ersten Tag der COP21 in Paris gab der Gipfel bereits Anlass zur Freude. Afrikanische Staatschefs gaben am 1. Dezember 2015 die Gründung der Africa Renewable Energy Initiative (AREI) bekannt, die es dem Kontinent ermöglichen soll, bis 2020 mindestens 10 Gigawatt neuer und zusätzlicher erneuerbarer Stromerzeugungskapazitäten aufzubauen. Die Initiative setzte sich zudem ein anzustrebendes Ziel von mindestens 300 Gigawatt zusätzlicher erneuerbarer Energien bis 2030.

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27.11.2015
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Die fehlende gesellschaftliche Debatte nach der Papst-Enzyklika und die großen Chancen für Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Enzyklika „Laudato Si“, von Papst Franziskus am 18. Juni 2015 veröffentlicht, war viel zu kurz in der öffentlichen Debatte, konnte aber vor der Klimakonferenz in Paris wichtige Impulse geben. In der Adventszeit wollen wir die Enzyklika als Lektüre für ruhige Tage empfehlen. Der Text bietet für Gläubige und Atheisten Sprengkraft oder zumindest unbequeme Wahrheiten.

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26.11.2015
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Blog-Beitrag von Lutz Weischer und Manfred Treber, November 2015

Am 30. November beginnt in Paris der Klimagipfel, auf dem ein neues globales Abkommen verabschiedet werden soll. Eines der Themen, um die dabei bis zum Schluss gestritten werden wird, ist das sogenannte "Langfristziel": Welches gemeinsame Ziel soll im Abkommen festgehalten werden, als Leitstern an dem sich die internationale Klimapolitik in den nächsten Jahrzehnten orientieren kann? Die internationale Gemeinschaft hat sich bereits darauf verständigt, dass der Klimawandel auf unter 2°C begrenzt werden muss und dass überprüft werden muss, ob diese Obergrenze nicht auf 1,5°C verschärft werden soll.

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24.11.2015
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Beirut, Paris und Mali: jetzt sind Kooperation und Transformation wichtiger denn je!

Die brutalen und verheerenden Anschläge in Beirut, Paris und Mali vor wenigen Tagen haben uns zutiefst erschüttert. Und sie fordern uns in unserer Arbeit und unserem weiteren strategischen Vorgehen massiv heraus.

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21.11.2015
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Blog-Beitrag von Stefan Rostock, November 2015

Ändern sich Blickwinkel und Ansatz einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), wenn man darüber mit Süd-Akteuren diskutiert? Welche blinden Flecken hat der BNE-Ansatz und welche Themen sollten aus Südperspektive stärkere Beachtung finden? Das waren Fragen des Süd-Nord Dialog zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung, der am 20.11. in Bonn auf Englisch stattfand. Zum Abschluss des dreimonatigen Aufenthaltes der drei Konkreter Friedensdienst Reverse TeilnehmerInnen veranstaltet von Engagement Global NRW und Germanwatch aus Marokko, Südafrika und Indien bei Germanwatch fand am letzten gemeinsamen Tag ein Workshop unter dem Motto "What is common, what is different?

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