Fressende Kühe

Die EU-Agrarpolitik hat Auswirkungen auf Klima und Entwicklung weltweit. Sie muss ihrer internationalen Verantwortung gerecht werden, indem sie eine nachhaltige Landwirtschaft und das Recht auf Nahrung in den Ländern des Südens fördert und zu einem positiven Faktor für den Klimaschutz wird.

Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung
12.10.2011
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In Brüssel wurden heute die Legislativvorschläge der EU-Kommission zur Neugestaltung der EU-Agrarpolitik vorgestellt

„Aus entwicklungspolitischer Sicht ist der Kommissionsvorschlag zur Gesetzgebung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU eine Enttäuschung“, so Stig Tanzmann, Referent für Landwirtschaft beim Evangelischen Entwicklungsdienst (eed).

Weitblick
01.10.2011
Weitblick

Was wollen wir in Zukunft essen? Wie und von wem soll es produziert werden? Nicht nur Bäuerinnen und Bauern beschäftigen sich mit diesen lebenswichtigen Fragen. Landwirtschaft ist längst zu einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema geworden. Vor allem auch, weil die Agrarpolitik seit Langem eine Richtung einschlägt, die viele der globalen Probleme eher vergrößert.

Publikation
27.09.2011
Deckblatt: Saumagen und Regenwald
Klima- und Umweltwirkungen deutscher Agrarrohstoffimporte am Beispiel Sojaschrot: Ansatzpunkte für eine zukunftsfähige Gestaltung

Weltweit stammen 14 Prozent aller klimaschädlichen Treibhausgase aus der Landwirtschaft. Futtermittel sind mit Abstand das wichtigste Agrarprodukt, das nach Deutschland und in die EU insgesamt importiert wird. Sojaschrot, das eine für die Fütterung besonders vorteilhafte Eiweißzusammensetzung besitzt, ist wiederum das Futtermittel, das am meisten importiert wird. Eine Studie zum Sojaanbau und dessen Auswirkungen auf das Klima.

Publikation
27.09.2011
Cover Klimaschützer auf der Weide
Tierhaltung, Klima, Ernährung und ländliche Entwicklung

Die Tierhaltung - einschließlich des Futtermittelanbaus - ist mit Abstand die größte Quelle von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft. Kaum beachtet wird aber die Tatsache, dass vor allem Weideland auch als Kohlenstoffsenke dienen und damit zum Klimaschutz beitragen kann. Die Studie stellt die wissenschaftliche Diskussion um die Rolle der Tierhaltung im Klimawandel dar und skizziert Schritte zu einer umfassenden Reform, mit denen die Tierhaltung vom Problem zum Teil der Lösung werden kann.

Publikation
14.09.2011
Zur Lage der Welt 2011
Neue Strategien gegen Unterernährung und Armut

Die Ausgabe 2011 mit dem Titel "Hunger im Überfluss. Neue Strategien gegen Unterernährung und Armut" enthält ein Kapitel "Von Fleisch und Fairness - Innovationen für eine ökologische EU-Agrarpolitik" von Christine Chemnitz (Heinrich-Böll-Stiftung) und Tobias Reichert (Germanwatch).

Meldung
11.07.2011
neues Logo
Bundesweite Kampagne zur Agrarpolitik ruft breite Zivilgesellschaft auf, an der anstehenden Reform der Europäischen Agrarpolitik aktiv mitzuarbeiten. Germanwatch ist einer von über 20 Trägern.

Was für Lebensmittel landen auf unseren Tellern? Sind sie gesund? Wie werden sie produziert? Welche Agrarpolitik steckt dahinter? Diese Themen stellt die neue, bundesweite Kampagne: "Meine Landwirtschaft - unsere Wahl" in den Mittelpunkt. Auf der Webseite www.meine-landwirtschaft.de finden sich umfangreiche Informationen rund um die europäische Agrarreform. Außerdem sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, darüber abzustimmen, für welche Landwirtschaft ihre Steuergelder eingesetzt werden sollen.

Publikation
30.06.2011
Cover: Positionspapier GAP
Positionspapier des Forums Umwelt und Entwicklung Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2013

Die Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung im Forum Umwelt und Entwicklung, in der auch Germanwatch mitarbeitet, fordert in ihrem Positionspapier, dass die EU-Agrarpolitik nach der nächsten Reform 2013 ihrer internationalen Verantwortung gerecht wird. Sie muss die Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft und das Recht auf Nahrung in den Ländern des Südens fördern, statt sie weiter zu behindern und zu einem positiven Faktor für den Klimaschutz werden.

Publikation
30.04.2011
Cover: Positionspapier Agrarsubventionen

Die EU-Agrarpolitik braucht eine Neuausrichtung - das fordert Germanwatch gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Verbänden aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt-, Natur-, Tier- und Verbraucherschutz sowie kirchlicher Entwicklungsarbeit. Hierfür bietet sich jetzt eine historische Chance: Die EU reformiert bis 2013 ihre Agrarpolitik.

Publikation
29.03.2011
Cover: Agrarstudie MISEREOR
Die europäische Agrarpolitik und Hunger in Entwicklungsländern

In der Europäischen Union hat die Diskussion darüber begonnen, wie die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013 gestaltet werden soll. In einer aktuellen Studie für MISEREOR stellt Germanwatch-Referent Tobias Reichert dar, dass die in den 1980er Jahren drastisch zunehmenden Exporte der EU zu niedrigen Weltmarktpreisen beigetragen haben.

Pressemitteilung
19.11.2010
Pressemitteilung

Die Europäische Kommission hat gestern eine Kommunikation zur Gestaltung der europäischen Agrarpolitik für die Jahre 2014 bis 2020 vorgelegt. Sie schlägt darin weitgehende Änderungen an der derzeitigen Subventionspraxis der Europäischen Union vor. Interne Subventionen sollen stärker an ökologischen und sozialen Kriterien ausgerichtet werden.