Publikationen

Unser Motto lautet „Hinsehen. Analysieren. Einmischen“. Zentral dafür sind unsere Publikationen: sie bieten ausgewählte Informationen über unsere Arbeit und Themengebiete.

Aktuelles

Publikationen (alle Typen)
Publikation
07/2018

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Vorsitzende der Fraktionen im Rat der Stadt Bonn,

die Situation der Menschen von der „Lifeline“ ist dramatisch: Krankheiten, Traumatisierung, Erschöpfung. Mittlerweile haben die Menschen endlich das Schiff auf Malta verlassen dürfen – eine humanitäre Katastrophe konnte dadurch gerade noch abgewendet werden. Dennoch ist momentan noch unklar, wie es mit ihnen weitergeht.

Wir bitten Sie, den Schutz der Menschen von der „Lifeline“ zu unterstützen, indem Sie sich bereit erklären, ein kleines Kontingent von Geflüchteten in Bonn aufzunehmen - so wie es zum Beispiel Berlin und Kiel schon angeboten haben.

Publikation
06/2018
Cover Globale Klimakrise
Ursachen, Auswirkungen und transformative Wege aus der Klimakrise

Die globale Klimakrise ist längst keine theoretische Möglichkeit mehr, die sich aus den Berechnungen von Computermodellen ergibt. Sie ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, das sich jetzt auf unserem Planeten abspielt und in Zukunft noch stärkere Auswirkungen haben wird (Kapitel 2 und 4). Diese Publikation erläutert Ursachen (Kapitel 3) und Folgen (Kapitel 4-6) des Klimawandels und erläutert, warum wir uns bereits inmitten einer Klimakrise befinden...

Publikation
06/2018
Germanwatch Stellungnahme_Cover
Themenkomplex "Energie, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung"

Germanwatch hält die Verankerung enies ambitionierten Umwelt- und Klimaschutzkapitels im Élysée-Vertrag für unabdingbar. 1963 wurden im Vertraf in erster Linie der Frieden und seine Sicherung adressiert. In der nun geplanten Ergänzung heißen die besonders zu schützenden Geschwister des Friedens Umwelt und Klima. Für große Teile des Bevölkerungen beider Länder sind Frieden, Umwelt- und Klimaschutz zentrale Themen, die zudem nur gemeinesam mit Partnerländern bearbeitet werden können. Ein Umwelt- und Klimaschutzkapitel im Élysée-Vertrag kann so zum zukunftsweisenden Motivationsanker für die Zusammenarbeit der beiden Länder werden.

Publikation
06/2018
Cover: Governance of Mineral Supply Chains of electronic Devices
Discussion of Mandatory and Voluntary Approaches in Regard to Coverage, Transparency and Credibility

Regelmäßig erreichen uns Berichte über irreversible Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen im Kontext von Bergbauoperationen. Viele dieser Rohstoffe werden für unsere Smartphones, IT-Infrastruktur und die voranschreitende Digitalisierung verwendet. Vor circa zehn Jahren haben führende IT- Unternehmen damit begonnen Forschung zu finanzieren, die die Auswirkungen von Rohstoffen für ihre IT Produkte genauer untersucht und stellten damit eine Verlinkung zwischen den Menschenrechtsverletzungen und ihren Produkten her.
Wir haben uns in dieser Studie genauer angeschaut, was seither passiert ist.

Publikation
05/2018
Advice note to companies, member states, and the European Commission
Implementation of the EU Regulation

Am 8. Juni 2017 wurde die EU-Konfliktrohstoffverordnung erlassen. Sie enthält Vorschriften zu Sorgfaltspflichten für EU-Importeure, die Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erze und Gold aus Konflikt- und Hochrisikogebieten beziehen. Ziel der Verordnung ist es, das Zusammenwirken von bewaffneten Konflikten, Menschenrechtsverletzungen und dem globalen Mineralienhandel zu durchbrechen. Dafür sollen importierende Unternehmen zur Einhaltung der Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten angehalten werden.

Publikation
04/2018
Recht auf Reparatur_Foto

Die Reparatur hat aktuell einen schlechten Stand: Geräte sind schon vom Design her nicht mehr reparierbar, die Reparatur ist zu teuer, Ersatzteile werden nicht mehr bereitgestellt, tausende Reparaturbetriebe schließen in Deutschland sowie Europa. Dabei besitzt die Reparatur ein großes Potential für Ressourcenschonung und Klimaschutz, für lokale Wirtschaftsförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Publikation
03/2018
Cover: Climate Litigation and Loss&Damage

Schäden und Verluste durch die Auswirkungen des Klimawandels sind für viele Menschen bereits Realität, besonders aber für die Verletzlichsten. Bisher gibt es im Rahmen des Klimaregimes (UNFCCC) noch keine Aussicht auf ausreichende finanzielle Unterstützung, um mit tatsächlichen Schäden und Verlusten umzugehen. Dort wo Fortschritt in der internationalen Klimadiplomatie auf sich warten lässt, beginnen die Betroffenen nun den Rechtsweg zu gehen, um Schäden und Verluste zu adressieren. Basierend auf dieser Einschätzung analysiert das Papier den Status quo internationaler Klima-Klagemechanismen (climate litigation) und legt offen, wie aktuelle Gerichtsverfahren ein abstraktes Risiko von Klimaklagen in ein konkretes verwandeln

Weitblick
03/2018
Weitblick

Was macht uns Menschen aus? Bewegung. Von Anfang an. Motorisch, intellektuell. Mit Unterstützung machen wir dann große Schritte mit großen Augen und unbändiger Neugierde. Wir wollen begreifen, verstehen, Teil sein. Wir mischen uns ein, wollen mehr, wollen verbessern. Und dieses Engagement, dieses natürliche Einmischen, fördern wir als einer der Akteure im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Es gilt alle zu erreichen, Nachhaltigkeit anfassbar und begreifbar zu machen, die zugrundeliegenden Chancen aber auch Notwendigkeiten aufzuzeigen und einfach Spaß am Mitwirken zu vermitteln. Transformation braucht Bildung, um nachhaltig zu wirken. Es geht um nichts Geringeres als unsere Zukunft gemeinsam zu gestalten. Lassen Sie sich dazu durch diese Weitblick-Ausgabe inspirieren!

Publikation
03/2018
Cover: Bewertung Koalitionsvertrag CDU, CSU und SPD
Analyse ausgewählter Punkte der Koalitionsvereinbarung (aktualisierte Fassung vom 19. März 2018)

Die Koalitionsvereinbarung ist zu den Themen Nachhaltigkeit und bei der Bekämpfung der globalen Klimakrise von einer merkwürdigen Spannung geprägt. Einerseits werden sehr klare Ziele in Richtung einer Transformation zu nachhaltigem Handeln und zur Umsetzung des Paris-Abkommens als Leitprinzipien der nächsten Legislaturperiode verankert – und dies soll auch mit einer stärkeren Verbindlichkeit als bisher geschehen. Andererseits werden nur wenige konkrete Rahmensetzungen, Maßnahmen und Instrumente beschlossen, die tatsächlich geeignet wären, diese Ziele in die Praxis umzusetzen. Die Vorbereitung entsprechender Beschlüsse wird in Kommissionen verschoben.

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Referentin - Bildung für nachhaltige Entwicklung & Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West - RENN.west / Redakteurin
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