Germanwatch-Blog

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Erneuerbare helfen gegen Energiekrise: Argentiniens neue Energie- und Klimapolitik

Blog-Beitrag von Enrique Maurtua Konstantinidis (FARN & CAN International), Dezember 2016

Während der Klimaverhandlungen in Paris im Dezember 2015 fand in Argentinien ein bemerkenswerter Regierungswechsel statt. Seitdem arbeitet die neue, konservative Regierung von Präsident Mauricio Macri, die die zwölfjährige Präsidentschaft des Ehepaars Kirchner ablöste, an einer "Wiederbelebung der Wirtschaft" und der Öffnung des Landes für den internationalen Handel. Der Regierungswechsel ist international deutlich positiv aufgenommen worden und weckte Hoffnungen von Investoren und der Zivilgesellschaft auf eine wirtschaftliche Belebung. Die neue Außen- und Wirtschaftspolitik Argentiniens zeigt positive ökonomische Effekte und kommt vielen Unternehmen zugute, sie birgt aber auch Risiken, die insbesondere Umweltstandards und die nachhaltige Entwicklung des Landes betreffen. >> mehr
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Klimagipfel trotzt US-Wahl: Paris-Abkommen hat Bestand

Blog-Beitrag von Sönke Kreft, November 2016

Die globale Klimakrise ist ein Fakt und nimmt zunehmend Einfluss auf die Lebensbedingungen eines Großteils der Menschheit. Das Paris-Abkommen ist bisher der ernsthafteste Versuch, dieser Krise ein Kooperationsmodel der Staaten entgegenzustellen. Beim Klimagipfel in Marrakesch hat sich nun zumindest vorläufig gezeigt, dass das in seiner genauen Relevanz noch nicht absehbare Trump-Beben nach der US-Wahl diesen kooperativen Ansatz nicht umstoßen konnte. Im Gegenteil... >> mehr
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Dasselbe in Grün?

Blog-Beitrag von Hongyu Guo (Greenovation Hub) und Dr. Gerrit Hansen (Germanwatch), November 2016

„Grüne“ Investitionen haben weltweit Konjunktur. Auch die G20 hat den Finanzsektor als Wegbereiter für eine globale Wende zu mehr Umwelt- und Klimaschutz entdeckt. Was kann die am 1. Dezember beginnende deutsche G20-Präsidentschaft dazu beitragen, das globale Finanzsystem in den Dienst nachhaltiger, klimafreundlicher Entwicklung zu stellen? >> mehr
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Climate change, civil society engagement and the importance of COP 22 for the Arab region

Blog post by Boris Schinke, November 2016

Boris Schinke, Senior Advisor Energy and Development, interviewed Safa Al Jayoussi, head of the Climate and Energy campaign of the NGO "Indyact" based in Lebaon and Jordan. She is also the co-coordinator of the Climate Action Network Arab World. >> mehr
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Neue Energie für Afrika: Die Africa Renewable Energy Initiative

Blog-Beitrag von Jens Klawitter und Lutz Weischer, Oktober 2016

Beim Klimagipfel in Paris im vergangenen Dezember wurde nicht nur ein neues globales Abkommen verabschiedet, sondern auch eine Reihe von Initiativen gestartet, die kurzfristig und konkret zu mehr Klimaschutz beitragen sollen. Besonders interessant ist die Africa Renewable Energy Initiative (AREI), die auch von Deutschland unterstützt wird. Diese verfolgt langfristig das Ziel, allen AfrikanerInnen den Zugang zu moderner und nachhaltiger Energie zu ermöglichen und wirtschaftliche Entwicklung in den afrikanischen Staaten auf Grundlage erneuerbarer Energien zu fördern. Wenn in wenigen Wochen der nächste UN-Klimagipfel in Marokko – einem der Vorreiterländer für erneuerbare Energien auf dem afrikanischen Kontinent – beginnt, dann wird diese Initiative wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. In diesem Blogbeitrag geben wir einen kurzen Überblick zum Diskussionsstand rund um die Initiative und erneuerbare Energien in Afrika. >> mehr
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Startschuss für den IPCC-Sonderbericht zu 1,5°C-Erwärmung

Blog-Beitrag von Gerrit Hansen, Oktober 2016

Vom 17. bis 20. Oktober trafen sich die Delegierten des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung - oder kurz Weltklimarat - zu dessen 44. Sitzung (IPCC 44) in Bangkok. Der mit am meisten Spannung erwartete Tagesordnungspunkt bestand in der Verabschiedung von Inhalt, Struktur und Arbeitsplan des für das Jahr 2018 geplanten IPCC-Sonderberichtes zu den Folgen von 1,5-Grad-Erwärmung gegenüber vorindustriellen Bedingungen und über die mit einer solchen Erwärmung konsistenten Treibhausgas-Emissionen (kurz SR 1.5°). Der Auftrag hierzu war im Dezember 2015 von der Klimarahmenkonvention im Paris-Abkommen formuliert und bei der vorhergehenden Plenarsitzung 43 in Nairobi im April vom IPCC mit einem Zusatz angenommen worden, der den Kontext für den Bericht betont: Stärkung globaler Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen, nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung. >> mehr
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Warum hat Indien das Pariser Abkommen unterzeichnet und was sind die nächsten Schritte Indiens Klimapolitik?

Blog-Beitrag von Sanjay Vashist (Climate Action Network South Asia), Oktober 2016

Es war Indien, das heute am 2. Oktober - und damit an Gandhis Geburtstag und einem besonderen Tag für Indien - weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat, indem es die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens an die Vereinten Nationen überreicht hat. Dadurch, dass Indien nun offiziell dem Vertrag beigetreten ist, akzeptiert es nicht nur die Verpflichtungen, die damit verbunden sind, sondern macht ein Inkrafttreten jenes Vertrages auch wahrscheinlicher. Die Ratifizierung von Indien signalisiert eine neue und aktivere Rolle im internationalen Klimaregime und baut auf den Errungenschaften auf, die bereits auf nationaler Ebene erreicht wurden. Es wird sich nun in den kommenden Jahren zeigen, ob Indien weiter diesen Weg in Richtung einer nachhaltigen und grünen Entwicklung geht. Partnerschaften mit Ländern wie Deutschland werden entscheidend dabei sein diese Entwicklung zu unterstützen. >> mehr
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Bericht aus New York: Pariser Klimaabkommen kurz vor dem Inkrafttreten

Blog-Beitrag von Lutz Weischer, September 2016

Es war ein kurzer, aber für den internationalen Klimaschutz bedeutender Moment am frühen Mittwochmorgen im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Generalsekretär Ban Ki-Moon hatte im vollgepackten Programm der Woche der Generalversammlung eine Stunde reservieren lassen, um die Staaten anzuerkennen, die dem Pariser Abkommen bereits rechtlich verbindlich beigetreten sind. Während der Zeremonie dankte er persönlich den 29 Staaten, die bereits in den vergangenen Monaten das Abkommen ratifiziert und ihre Ratifizierungsurkunden bei ihm hinterlegt hatten, darunter den beiden größten Verursachern von Treibhausgasen USA und China. Anschließend nahm er von den Vertretern von 31 weiteren Staaten, in den meisten Fällen vom Staats- oder Regierungschef, Ratifizierungsurkunden entgegen. >> mehr
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G20-Staaten müssen CO₂ bepreisen

Blog-Beitrag von Christoph Bals und Gerrit Hansen, September 2016

Langfristiger Klimaschutz lebt von einem "Mix" an Instrumenten: Grenzwerte, Verbote und Planungsvorgaben. Solange die Preise aber nicht annähernd die ökologische Wahrheit sagen, wird es schwierig, die etablierten fossilen Technologien und Prozesse aus dem Markt zu drängen. Unter den G20-Staaten abgestimmte CO2-Mindestpreise wären ein guter Anfang. >> mehr
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Macht China die G20 grüner?

Blog-Beitrag von Yunwen Bai, Policy Director, Greenovation Hub (China) und Lutz Weischer, Teamleiter Internationale Klimapolitik, Germanwatch

China ist Gastgeber des am Sonntag beginnenden G20-Gipfels. Darin kann man auch ein Symbol für eine in doppelter Hinsicht veränderte Weltordnung sehen: Zum einen in Bezug auf ein gewachsenes China, das mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Zum anderen in Bezug auf Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung, die nicht mehr nur Nischenthemen sind, sondern ganz zentral auf der Tagesordnung der G20 stehen. Die G20 - der es traditionell um Finanzmärkte und Wirtschaftspolitik geht - erkennt langsam, dass nicht-nachhaltige Entwicklung und ungebremster Klimawandel enorme Risiken für die Stabilität der Weltwirtschaft und den Wohlstand weltweit darstellen. >> mehr

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