Ressourcenpolitik

Wir verbrauchen in Deutschland  überdurchschnittlich viele Ressourcen wie Metalle, Wasser und Land. Unsere Ressourcennutzung führt an anderen Orten oft zu Knappheiten, Menschenrechtsverletzungen und gewalttätigen Konflikten. Germanwatch setzt sich deshalb für einen gerechten Zugang zu Ressourcen, Ressourcenschonung und Menschenrechte ein.

Aktuelles

Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
4. Juni 2014

Vodafone fördert Wegwerfgesellschaft

Germanwatch kritisiert umweltschädliche Marketingstrategie von Mobilfunkanbieter anlässlich des Weltumwelttages

Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni kritisiert Germanwatch die unverantwortliche Marketingstrategie von Vodafone. Seit Mitte April versucht Vodafone mit dem Slogan "Jedes Jahr ein neues Smartphone" Kunden zu binden. „Damit heizt Vodafone die Nachfrage nach Smartphones an und fördert Ressourcenverschwendung“, kritisiert Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
8. März 2014

CeBIT blendet Debatte um Ressourcenverbrauch aus

Germanwatch fordert: Elektronikbranche muss ihre Geschäftsmodelle überdenken

Anlässlich der am Montag beginnenden Messe CeBIT kritisiert Germanwatch das Geschäftsmodell der Elektronikbranche: Im Fokus stehe allein die schnelle Entwicklung von neuen Produkten und Technologien, die mit sehr kurzen Produktzyklen einhergehen. Die damit eng verwobenen Themen Ressourcenschonung und Konflikte beim Rohstoffabbau werden dabei verschwiegen. „Ohne ein grundsätzliches Umdenken bei den Geschäftsmodellen in der Elektronikindustrie sind technische und digitale Entwicklungen nicht zukunftsfähig“, sagt Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
5. März 2014

EU-Kommission kneift vor Wirtschaftslobby

Germanwatch kritisiert schwache Initiative der EU-Kommission

Germanwatch kritisiert massiv den heute vorgelegten Gesetzentwurf der EU-Kommission, der eine verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen aus Konfliktgebieten sicherstellen soll. Mit dem Gesetzesvorschlag wollte die Kommission eigentlich verhindern, dass europäische Unternehmen künftig mit dem Einkauf von Rohstoffen Konflikte oder Menschenrechtsverletzungen finanzieren. Doch statt verbindliche Rahmenbedingungen festzulegen, hat die EU-Kommission lediglich freiwillige Maßnahmen angekündigt. „Die EU-Kommission kneift vor der Unternehmenslobby“, kritisiert Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. >> mehr
Logos: GW Misereor
Pressemitteilung
26. Februar 2014

Kanzleramt darf Menschenrechte in der Wirtschaft nicht länger zur Nebensache erklären

Neuer Prüfbericht von Germanwatch und MISEREOR belegt mangelnde Umsetzung der "UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte" in Deutschland

Deutsche Unternehmen geraten im Ausland immer wieder in Konflikt mit den Menschenrechten. Importe von Kupfer aus Peru, Steinkohle aus Kolumbien und Textilien aus Bangladesch sind nur einige von vielen Beispielen, die ein heute vorgelegter Prüfbericht von Germanwatch und MISEREOR dokumentiert. >> mehr
Cover Breaking the links
Publikation

Für eine EU-weite Regelung zu Konfliktrohstoffen

NRO-Koalition fordert gesetzliche Sorgfaltspflichten zu Rohstoffen aus Konfliktgebieten

Gemeinsam mit 58 anderen europäischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NRO) setzt sich Germanwatch für eine EU-weite Rahmensetzung zu unternehmerischen Sorgfaltspflichten beim Umgang mit Konfliktrohstoffen ein. >> mehr
Bild: PP Rohstoffpolitik
Meldung
9. September 2013

Germanwatch unterstützt Forderung nach einer demokratischen und global gerechten Rohstoffpolitik

Über 35 Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen veröffentlichen ein neues Positionspapier

Im Vorfeld des ersten Deutschen Rohstofftags am 11. September in Berlin fordern Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen in einem Positionspapier von der Bundesregierung eine Änderung ihrer Rohstoffpolitik. Deutschland steht in einer hohen Verantwortung für die sozialen und ökologischen Folgen des weltweiten Rohstoffabbaus, da viele Produkte, die in Deutschland produziert werden, stark von Rohstoffimporten abhängig sind. Die bisherige Politik der Bundesregierung wird dieser Verantwortung nicht ausreichend gerecht. >> mehr
Cover Bundestagspapier
Publikation

Entscheidungen für eine sozial und ökologisch zukunftsfähige Gesellschaft

Germanwatch zur Bundestagswahl 2013

Im Vorfeld der Bundestagswahl im September haben wir unsere Erwartungen in den Schwerpunktbereichen Klimapolitik, Umwelt- und Entwicklungspolitik formuliert. Im Kontext einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie drängen wir auf "Entscheidungen für eine sozial und ökologisch zukunftsfähige Gesellschaft." Wir richten diese Erwartungen an die Wahlkämpfenden, an die heutigen und die nach der Wahl neuen Abgeordneten sowie die dann kommende Bundesregierung. Dieses "Bundestagswahlpapier" wurde versendet an Bundestag, Ministerien, Bundeskanzleramt, Parteivorstände, Politische Stiftungen, Bundespräsidialamt und Auswärtiges Amt. >> mehr
Logo: Germanwatch 145px × 52px (Vorschaubild)
Meldung
28. Februar 2013

„Rohstoffsicherung mit welchen Mitteln?“

Germanwatch hakt bei der Rohstoffallianz großer Deutscher Unternehmen nach.

Am 18. Februar hatte das Handelsblatt auf der Seite 1 mit der Überschrift aufgemacht: „Expedition ins Erdreich: Deutschlands neuer Kurs“. Germanwatch hat daraufhin die Unternehmenschefs der "Deutschen Rohstoffallianz" angeschrieben. Alarmiert hatte uns insbesondere die Unterzeile der Überschrift: „Die Wirtschaft sorgt sich um den freien Zugang zu Öl, Gas und Mineralien. Der Chef der Rohstoffallianz, eines Paktes der Industrie, fordert Unterstützung von der Regierung – falls nötig mit Hilfe des Militärs“. >> mehr
Cover Rio-Analyse
Publikation

Eine strategische Analyse des Nachhaltigkeitsgipfels von Rio 2012

Beschwörung einer grünen Wirtschaft vor dem Hintergrund struktureller Handlungsunfähigkeit der Staatengemeinschaft

Der Nachhaltigkeitsgipfel in Rio de Janeiro vom 20. bis 22. Juni 2012 demonstrierte deutlich die strukturelle Handlungsunfähigkeit der internationalen Staatengemeinschaft in Nachhaltigkeitsfragen. Die Regierung der Weltmacht USA ist aufgrund innerer Blockaden nur begrenzt handlungsfähig. Die geopolitischen Verschiebungen zwischen aufstrebenden und an Bedeutung verlierenden Mächten führen zu weiteren Blockaden. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise stellen immer mehr Regierungen auf einen kurzfristigen Krisenbekämpfungsmodus um. So verwundert es nicht, dass es bei den großen Fragen von Rio nur kleinschrittige Fortschritte gab. >> mehr
Deckblatt: Zur Lage der Welt 2012
Publikation

Zur Lage der Welt 2012

Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle: Rio 2012 und die Architektur einer weltweiten grünen Politik

Die Ausgabe 2012 mit dem Titel "Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle. Rio 2012 und die Architektur einer weltweiten grünen Politik" enthält ein Kapitel "Politische Leitplanken und unternehmerische Verantwortung für eine 'Green and Fair Economy'" von Christoph Bals, Cornelia Heydenreich und Klaus Milke (Germanwatch). >> mehr

Ansprechpartnerin

Netzwerk

AK Rohstoffe: Der Arbeitskreis Rohstoffe ist ein Netzwerk deutscher Nichtregierungsorganisationen, die sich für Menschenrechte, soziale Standards und Umweltschutz im Rohstoffsektor einsetzen. >> Blog des AK Rohstoffe

Germanwatch in den Medien:
Ausgewählte Beiträge zum Thema Ressourcenpolitik


Spiegel Online
14.07.2014
Wichtige Metalle: Deutschland schließt Rohstoffabkommen mit Peru


fr-online.de
14.07.2014
Partnerschaft beim Ausbeuten


welt.de
04.06.2014
Umweltschützer kritisieren Smartphone-Aktion von Vodafone


handelsblatt.com
13.02.2014
Apple will keine Mineralien aus Konfliktregionen


EurActiv.de
25.11.2013
Industrie will Regeln für Rohstoffhandel mit Konfliktregionen