Why we need deforestation free supply chains

Wald von oben

Agricultural expansion causes rapid degradation of ecosystems in countries of the South American economic and political bloc Mercosur (Argentina, Brazil, Uruguay and Paraguay). This endangers its unique biodiversity and harms the global climate. The European Union is an important trading partner and importer of commodities associated with deforestation and ecosystem degradation and therefore holds a significant responsibility to create deforestation-free supply chains and halt deforestation in the Mercosur.

1. What is the problem?
2. What is our aim?
3. What do we do?

 

Approaches to halt deforestation currently discussed at the European Union

As the world's second largest import market for forest risk commodities, the EU bears a large share of the responsibility for ensuring that global supply chains become deforestation-free. The EU is committed to minimizing its contribution to global deforestation and to promote the consumption of products from deforestation-free supply chains.

Germanwatch is evaluating five concrete approaches discussed in the EU for their effectiveness to reduce deforestation in global supply chains.

 

News and Publications

Alle dynamischen NT inkl. archiviert
Pressemitteilung
17.11.2021
Pressemitteilung
Europas Soja- und Fleischnachfrage trägt maßgeblich zur Entwaldung und Zerstörung von bedeutenden Ökosystemen in Lateinamerika bei – in der EU diskutierter Gesetzesvorschlag wirkt dagegen nur unzureichend
Der heute von der EU-Kommission vorgelegte Gesetzesvorschlag, um Entwaldung in den Lieferketten von Unternehmen, die auf dem EU-Markt tätig sind, auszuschließen, geht nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch nicht weit genug. Katharina Brandt, Referentin für Landwirtschaft bei Germanwatch, sagt: „Wenn wir die Klimakrise eindämmen und das globale Artensterben aufhalten wollen, dürfen auch Savannen und Feuchtgebiete nicht dem Anbau von Soja für die industrielle Tierhaltung in Europa zum Opfer fallen."
Blogpost
18.10.2021
Blogpost
In Brasilien droht ein Eisenbahnprojekt Umwelt und Rechte der indigenen Völker zu überrollen

Eine tausend Kilometer lange Eisenbahnstrecke soll den industriellen Soja-Anbau in Brasilien kostengünstiger machen und den Export steigern. Die Europäische Union ist schon jetzt als zweitgrößte Abnehmerin des brasilianischen Sojas mitverantwortlich für die sozialen und ökologischen Schäden, die durch die Sojaproduktion und die Ausbreitung von Viehweiden in Waldgebieten und auf Kosten natürlicher Ökosysteme entstehen. Große Teile der indigenen Bevölkerung Brasiliens leisten dagegen Widerstand und verweisen dabei auf die Missachtung ihrer Rechte und die Gefährdung des Klimas und der Biodiversität.

Blogpost
18.10.2021
Blogpost
In Brasilien droht ein Eisenbahnprojekt Umwelt und Rechte der indigenen Völker zu überrollen

Eine tausend Kilometer lange Eisenbahnstrecke soll den industriellen Soja-Anbau in Brasilien kostengünstiger machen und den Export steigern. Die Europäische Union ist schon jetzt als zweitgrößte Abnehmerin des brasilianischen Sojas mitverantwortlich für die sozialen und ökologischen Schäden, die durch die Sojaproduktion und die Ausbreitung von Viehweiden in Waldgebieten und auf Kosten natürlicher Ökosysteme entstehen. Große Teile der indigenen Bevölkerung Brasiliens leisten dagegen Widerstand und verweisen dabei auf die Missachtung ihrer Rechte und die Gefährdung des Klimas und der Biodiversität.

Weitblick
02.09.2021
Weitblick

Wie vielen geht mir meine Arbeit auch im Urlaub durch den Kopf. Als ich nach langer Zeit meine Familie in Brasilien besuchte, kamen die Brandrodungen im Amazonas öfter zur Sprache. Auf den Großonkel am Grill oder das junge Paar im Bus wirkte die Kritik europäischer Regierungen im Namen des Klimaschutzes scheinheilig. Schließlich sei die natürliche Vegetation in Brasilien noch zum Großteil intakt und außerdem trage ja auch die enorme Soja-Nachfrage aus Europa dazu bei, dass Wälder für Felder gerodet werden. Auf langen Fahrten durch das Landesinnere zogen am Autofenster Rinderweiden vorbei, mit mehr Pflanzenvielfalt als auf Deutschlands extra angelegten Blühflächen. Der Anblick half mir, die Argumente gegen Europas Regierungen nachzuvollziehen. Meine Überzeugung hat sich dadurch nicht geändert: Unser Einsatz zum Schutz von Wäldern und Menschenrechten weltweit ist unverzichtbar. Das bedeutet auch, dass wir Europas „Scheinheiligkeit” nicht durchgehen lassen dürfen. Deshalb beleuchten wir mit diesem WEITBLICK das komplexe Zusammenspiel zwischen globalen Lieferketten und Waldvernichtung.

Echter Name

Policy Advisor Agriculture
+49 (0)30 / 57 71 328-68

Echter Name

Student Assistant, World Food, Land Use and Trade Team
+49 (0)30 / 57 71 328-36

Echter Name

Voluntary Social Year in Politics 2021/22
+49 (0)30 / 57 71 328-28

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