Climate Transparency Report

Brown to Green Grafik "G20"

Die G20 auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen

Der „Climate Transparency Report“, zuvor „Brown to Green Report“, ist die weltweit umfassendste jährliche Studie über die Klimamaßnahmen der G20. Die Analyse umfasst 100 Indikatoren für Klimaanpassung, -risiken, -schutz und -finanzierung. Sie will sowohl gute Strategien als auch Schwächen transparent machen und wird durch ausführliche Länderberichte ergänzt. Publiziert wird der Report jährlich von „Climate Transparency“, einer internationalen Initiative aus 14 Forschungsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen aus der Mehrheit der G20 Länder. Germanwatch war bis 2019 eine der Hauptautorinnen des Reports und ist seit 2020 mitverantwortlich für das deutsche Länderprofil.

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Mehr über "Climate Transparency Report"

Alle dynamischen NT nicht archiviert
Publikation
18.11.2020
Cover Climate Transparency Report 2020
Der „Climate Transparency Report“ 2020 zieht Bilanz zur Klimapolitik der G20-Mitglieder

Die G20 Staaten sind verantwortlich für rund 75 % der weltweiten Treibhausgasemissionen. Im vergangenen Jahr sind die energiebedingten CO2-Emissionen in der G20 erstmals leicht gesunken, um 0,1 % nach einem Plus von 1,9 % 2018, ohne dass eine Wirtschaftskrise dafür der Auslöser gewesen war. Entscheidend für diese ersten Erfolge ist der anhaltende Aufschwung der Erneuerbaren Energien.

Publikation
11.11.2019
Cover: Brown to Green Report 2019
Der „Brown to Green“-Report 2019 zieht Bilanz zu den Klimaschutzanstrengungen der G20 Staaten.

Die G20 Staaten sind verantwortlich für rund 80 % der globalen Treibhausgasemissionen, ebenso wie für rund 85 % des globalen Bruttoinlandsprodukts. In den G20-Ländern könnten rund 70 % der Auswirkungen des Klimawandels durch eine Limitierung der Erderwärmung auf 1,5°C statt auf 3°C verhindert werden.. Die Mitglieder der G20 haben nicht nur eine politische Verantwortung, sondern auch ein wirtschaftliches Interesse sowie die wirtschaftliche Fähigkeit, die Welt auf einen 1,5°C-kompatiblen Weg zu bringen.

Pressemitteilung
11.11.2019
Pressemitteilung
Climate Transparency-Konsortium stellt neuen Brown-to-Green-Report zur G20 vor: Noch keines der G20-Länder auf Kurs um das Temperaturlimit des Pariser Klimaabkommens einzuhalten +++ Hälfte der G20-Staaten könnte aber aktuelle eigene Klimaziele erhöhen +++ Auch G20 massiv von Wetterextremen betroffen: Über 260.000 Todesopfer durch Stürme, Überflutungen und Hitzewellen in 20 Jahren +++

Kein einziger der G20-Staaten befindet sich derzeit auf einem Kurs der es ermöglicht, den globalen Temperaturanstieg - wie vom Pariser Klimaabkommen angestrebt - auf 1,5 Grad zu begrenzen. Zusammengerechnet wachsen die Emissionen der 20 größten Volkswirtschaften der Welt weiterhin. Immerhin rund die Hälfte dieser Staaten ist aber auf gutem Weg, die selbst gesetzten nationalen Klimaziele zu erreichen oder gar zu überbieten. Sie wären somit in der Lage, ihre bislang für das Pariser Klimaabkommen gemachten und ausnahmslos zu schwachen Zusagen im kommenden Jahr zu erhöhen. Das Abschneiden Deutschlands im G20-Vergleich ist gleich in mehreren Bereichen schwach. Dies sind einige Kernaussagen des heute erschienenen Brown-to-Green-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency

Blogpost
08.08.2019
Blogpost
Blog-Beitrag von Lena Donat, Jan Burck und Kai Bergmann, August 2019

Der UN-Generalsekretär António Guterres hat die Staaten im Vorfeld des Sonderklimagipfels in New York (23. September 2019) aufgefordert, ambitioniertere Klimaschutzziele für 2030 anzukündigen oder zumindest einen Prozess dafür zu starten. Das Netzwerk Climate Transparency fordert hierfür von Deutschland drei konkrete Maßnahmen.

Publikation
07.08.2019
Der Ambition Call
Für den Klimagipfel des UN-Generalsekretärs, New York, 23. September 2019

Das Netzwerk Climate Transparency fordert mit dem „Ambition Call“ anlässlich des Sonderklimagipfels des UN-Generalsekretärs António Guterres in New York (23. September 2019) konkrete Klimaschutzmaßnahmen von den Regierungen der G20-Staaten. Der an Deutschland gerichtete Ambition Call fordert Fortschritte auf drei Ebenen.

Blogpost
13.06.2019
Blogpost

Seit Jahren steht der Klimawandel auf der Agenda der G20, doch es muss ambitionierter gehandelt werden: wenn die G20-Industrie- und Schwellenländer die potentiell katastrophalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels vermeiden möchten, müssen sie mehr dafür tun, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen. Germanwatch stellt acht Maßnahmen vor, mit denen die G20 die globale Klimapolitik vorantreiben sollte.

Publikation
10.06.2019
Japan's G20 Presidency_Innovation for Climate Action

Die G20-Länder haben ein großes wirtschaftliches Interesse daran, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen. Gleichzeitig sind die G20 eine Schlüsselfigur in dieser globalen "Transition": sie sind für ca. 80 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, für 85 % des globalen Bruttoinlandsproduktes und für 75 % der ausländischen Direktinvestitionen.

Publikation
14.11.2018
Cover Brown to Green Report 2018

Der "Brown to Green"-Report erscheint seit 2015 jährlich. Es liefert den weltweit umfassendsten Überblick über den Klimaschutz in den G20-Staaten und vergleicht diese untereinander. Der Report wird erstellt von der internationalen Initiative "Climate Transparency". Sie besteht aus 14 Forschungseinrichtungen und NGOs aus der Mehrheit der G20-Staaten, viele aus Schwellenländern. Germanwatch ist einer der Hauptautoren des Reports.

Pressemitteilung
13.11.2018
Key Visual Brown to Green Report
"Brown to Green"-Report: In 15 G20-Staaten sind die Emissionen 2017 wieder gestiegen / Deutschland bisher besonders schwach bei Kohleausstieg und Verkehr - noch gut bei Erneuerbaren Energien / Positive Ansätze vor allem in Indien, Frankreich, Großbritannien und Südafrika - Russland, Saudi-Arabien und Türkei schneiden sehr schlecht ab

Die G20-Staaten kommen bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bisher nicht ausreichend voran - der notwendige Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2050 würde bei Fortsetzung dieser schwachen Dynamik klar verfehlt. Dennoch gibt es in einigen Bereichen erste Fortschritte, die in den kommenden Jahren ausgebaut und beschleunigt werden müssten. Dies sind einige Kernaussagen des heute im Vorfeld des G20-Gipfels vorgestellten "Brown to Green"-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency, an der auch Germanwatch beteiligt ist. Die G20-Staaten spielen die Schlüsselrolle, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.

Pressemitteilung
03.07.2017
Pressemitteilung
Studie von Climate Transparency zeigt Fortschritte bei Wind- und Solarenergie - Nur zögerliche Abkehr von Kohle und unzureichende Klimapolitik in den Staaten gefährden Paris-Ziele - Deutschland stark bei erneuerbaren Energien, aber hoher Kohleverbrauch

Trotz der gesteigerten Investitionen in grüne Technologien droht die G20 das Pariser Klimaziel einer Erderwärmung von deutlich unter zwei Grad weit zu verfehlen. Hauptgrund sind die weiterhin zu hohen und häufig subventionierten Investitionen in fossile Industrien. Die Abhängigkeit von fossilen Energien verringert sich zwar insgesamt - bisher aber deutlich zu langsam. Zu diesem Schluss kommt der heute veröffentlichte "Brown to Green"-Report 2017 der internationalen Initiative Climate Transparency.

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Teamleiter Internationale Klimapolitik
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Referent für Klimaschutz & Energie, NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung
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Referent für deutsche Klimapolitik
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