Güter teilen, Ressourcen schonen?
Die diversen Geschäftsmodelle der digitalen Sharing Economy sind Hoffnungsträger für nachhaltigen Konsum. Die Idee: Wenn wir Produkte – vom Auto bis zur Bohrmaschine – gemeinsam nutzen, wird insgesamt weniger konsumiert, und wenn Unternehmen sie verleihen, sind sie stärker an Langlebigkeit und Reparierbarkeit interessiert. Unter diesen Voraussetzungen könnte die Sharing Economy auch dazu beitragen, dass weniger wertvolle Rohstoffe in Anspruch genommen werden – seien es kritische Rohstoffe, Plastik oder andere Ressourcen. Doch kann die digitale Sharing Economy diese Hoffnung erfüllen? Dieser Fragestellung widmet sich die vorliegende Studie.
Sie zeigt auf: Damit die digitale Sharing Economy tatsächlich zu Kreislaufwirtschaft und Ressourcenreduktion beiträgt, sind adäquate politische Rahmenbedingungen notwendig. Zudem muss klar definiert werden, welche Anforderungen sie erfüllen sollte. Die Studie formuliert daher Kriterien für transformative Geschäftsmodelle der digitalen Sharing Economy und gibt erste politische Empfehlungen. Den Kriterienkatalog finden Sie in der Studie und als separates PDF-Dokument im Downloadbereich.
Autor:innen | Luisa Denter, Rebecca Heinz |
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Publikationsdatum | |
Seitenanzahl | 40 |
Publikationstyp | Studie
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