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Aktuelles

Pressemitteilung
06.12.2019
Pressemitteilung
Das Europäische Parlament erklärt den Klimaernstfall, will aber gemeinsam mit dem Rat den Familien der EU-Klimaklage Rechtsschutz vor Europäischem Gerichtshof verweigern

Berlin (6. Dez. 2019). Das Europäische Parlament und der Europäische Rat haben auf die Rechtsmitteleinlegung der Kläger des People’s Climate Case reagiert und auch in zweiter Instanz die Abweisung der Klage auf eine Verschärfung der EU-Klimaziele und Grundrechtsschutz beantragt. Zu den Klägern des People's Climate Case zählt auch Familie Recktenwald von der Insel Langeoog.

Publikation
04.12.2019
Cover Zeitgeschichten
"...und als wir verpasst haben, die Klimakrise zu bremsen." Zwei Zukunftsgeschichten aus der 1,5°C- und 3°C-Welt

Dieses Büchlein erzählt auf Grundlage des 2018 erschienenen Sonderberichts des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz: IPCC) zu 1,5°C globaler Klimaerwärmung zwei Geschichten in einfacher Sprache.

Beide Geschichten spielen in der Zukunft. In der einen Geschichte hat sich die globale Durchschnittstemperatur im Jahr 2080 um 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau erwärmt, die andere skizziert eine Zukunft im Jahr 2080 mit 3°C globaler Klimerhitzung.

Blogpost
04.12.2019
BLOG
"Regelwerk zum globalen Emissionshandel muss zusätzlichen Klimaschutz befördern."

Im Fokus der diesjährigen Weltklimakonferenz in Madrid stehen die Verhandlungen rund um die Umsetzung des Artikels 6 des Pariser Klimaabkommens. Dieser regelt insbesondere den künftigen internationalen Handel mit Emissionen bzw. Emissionsreduktionen. Gerade für die deutsche Debatte könnte Artikel 6 zunächst vielversprechend erscheinen. Denn obwohl breite Teile der Bevölkerung einen ambitionierten Klimaschutz unterstützen, ist es der Bundesregierung mit dem Klimapaket nicht gelungen, ein geeignetes Maßnahmenpaket zum Erreichen der nationalen 2030-Klimaziele zu beschließen. Aller wissenschaftlichen Empfehlungen zum Trotz wurde auch die Chance vertan, einen sozialverträglichen CO2-Preis mit Lenkungswirkung einzuführen. Die Option, Emissionsreduktionen im Ausland zu finanzieren, könnte somit verlockend wirken.

Pressemitteilung
04.12.2019
Pressemitteilung
Klima-Risiko-Index: Deutschland liegt nach Hitzewellen und Rekorddürre im Jahr 2018 auf Rang 3 hinter Japan und den Philippinen / Im Langfrist-Index sind Puerto Rico, Myanmar und Haiti am stärksten betroffen / Weltweit knapp 500.000 Todesopfer und 3,5 Billionen US-Dollar Schäden seit 1999

Zum ersten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Klima-Risiko-Index gehört Deutschland zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Staaten weltweit. Wie der heute beim Klimagipfel vorgestellte Index der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt, forderten die Hitzewellen im Jahr 2018 mehr als 1.200 Todesopfer und verursachten in Kombination mit der Rekorddürre Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (ca. 1,2 Mrd. Euro) in Kaufkraftparitäten - die Gesamtschäden durch Wetterextreme in Deutschland beliefen sich auf rund 4,5 Mrd. Euro.

Publikation
04.12.2019
Cover Global Climate Risk Indes 2020

Der Globale Klima-Risiko-Index zeigt, wie stark Länder von Wetterextremen wie Überschwemmungen, Stürmen, Hitzewellen etc. betroffen sind. Untersucht werden die menschlichen Auswirkungen (Todesopfer) sowie die direkten ökonomischen Verluste. Japan, die Philippinen und Deutschland waren 2018 am stärksten von Extremwetterereignissen betroffen. Im Zeitraum zwischen 1999 und 2018 waren Puerto Rico, Myanmar und Haiti die am stärksten betroffenen Länder.

Pressemitteilung
02.12.2019
Pressemitteilung
Umfassender „European Green Deal“ kann zur Grundlage eines neuen Gesellschaftsvertrages in der EU werden, der soziale und ökologische Zukunftssicherung umfasst. Doch von der Leyen verpasst Ankündigung der Verschärfung der EU-Klimaziele.

Germanwatch begrüßt die prägnanten Aussagen der neuen Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, zum European Green Deal. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Erstmals werden soziale und ökologische Fragen strategisch zusammen gedacht. Erstmals wird der notwendige grundlegende Wandel als eine gesamtökologische Frage angegangen. Der European Green Deal denkt die Klima-, Rohstoff- und Biodiversitätsfrage zusammen. Ein solcher Ansatz kann zur Grundlage für einen neuen Gesellschaftsvertrag werden."

Publikation
02.12.2019
Policy Briefing: Steps towards closing the Loss&Damage finance gap
Recommendations for COP25

Diese Publikation hebt die Dringlichkeit konkreter Maßnahmen im Umgang mit Loss&Damage (L&D) hervor und betont, dass wir 2019 noch immer nicht über ausreichende finanzielle Unterstützung für L&D im Rahmen von UNFCCC verfügen. Es werden sieben technische und politische Herausforderungen in Bezug auf die Klimafinanzierung für L&D identifiziert. Die Publikation zeigt auf, dass die bereits betroffenen Menschen beginnen den Klageweg zu gehen, wenn die internationale Klimadiplomatie nicht schnell genug voranschreitet, um sie zu unterstützen.

Meldung
01.12.2019
Engagierte gesucht!
Bewerbungen für 2020/21 sind herzlich willkommen

Du willst rausfinden, was globale Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenverschwendung mit der Einhaltung von Menschenrechten zu tun haben? Du findest entwicklungs- und umweltpolitische Themen spannend und wolltest immer schon mal wissen, was eine NGO eigentlich macht? Dann bewirb Dich jetzt bei Germanwatch!

Pressemitteilung
29.11.2019
Pressemitteilung
Germanwatch-Erwartungen an die COP 25: Grundlage für höhere Klimaziele, robuste Regeln für den Emissionshandel, Finanzhilfen für Klimaschäden - EU und Bundesregierung sind gefordert

Der am Montag beginnende UN-Klimagipfel ist der letzte vor dem "Klimajahr" 2020, in dem alle Staaten ihre Klimaziele für das Pariser Abkommen erhöhen sollen. Aus Sicht von Germanwatch kommt es nun darauf an, dass die Europäische Union den klaren Willen signalisiert gemeinsam mit Partnern für ambitionierteren Klimaschutz voranzugehen. "Das Motto dieses Klimagipfels lautet "Zeit zu Handeln". Wir erwarten von der Bundesregierung und der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass sie dieses Motto als Auftrag für die EU verstehen: Entschlossen zu handeln, Partner zu suchen und voranzugehen, damit die von der fossilen Lobby beeinflussten Regierungen von Trump über Saudi-Arabien bis zu Bolsonaro keine Chance bekommen, den notwendigen Wandel zu einer Welt ohne Kohle, Öl und Gas aufzuhalten", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "

Meldung
28.11.2019
Germanwatch und Umweltverbände legen Gegenüberstellung des Ergebnisses der Kohlekommission mit dem Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes vor

Die Bundesregierung würde mit dem einseitigen Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes aus dem federführenden Bundeswirtschaftsministerium den sehr mühsam errungenen Kohlekompromiss aufkündigen.
Das ist das Fazit einer Gegenüberstellung des Gesetzentwurfs mit den zentralen Ergebnissen der Kohlekommission aus dem Frühjahr, den heute große Umweltverbände vorgelegt haben. Der Vergleich der Umweltverbände zeigt deutlich die Abweichungen des Gesetzestextes aus dem Ministerium vom gesamtgesellschaftlich erarbeiteten Kompromiss.

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