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Pressemitteilung
28.10.2021
Pressemitteilung
G20-Staaten müssen sich am Wochenende klar und mit konkreten Zusagen zur Einhaltung des 1,5 Grad-Limits bekennen -19 wirtschaftsstärkste Staaten plus EU können Erfolgsaussichten für Klimagipfel deutlich verbessern

Mit dem G20-Gipfel ab Samstag und der direkt anschließenden Weltklimakonferenz steht die internationale Klimapolitik vor zwei entscheidenden Wochen. Die G20 kann und muss nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am Wochenende viel tun, um der Weltklimakonferenz ab Sonntag ordentlich Rückenwind zu geben. „Die G20-Länder spielen für die Eindämmung der Klimakrise die zentrale Rolle. Sie sind für gut 75 Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich und müssen dringend große Fortschritte beim Klimaschutz machen“, betont Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Publikation
27.10.2021
Cover Part 3 - Financing Instruments and Sources to Address Loss and Damage from Slow-onset Processes
Addressing Loss and Damage from Slow-Onset Processes

Neben der Verstärkung von Extremwetterereignissen verursacht oder intensiviert der Klimawandel auch langsam voranschreitende Prozesse wie den Meeresspiegelanstieg, die Wüstenbildung, den Verlust von Biodiversität oder das Auftauen von Permafrostböden. Beide Arten von Klimawandelauswirkungen verursachen Schäden und Verluste, behindern die Wahrnehmung von Menschenrechten und können Grund für Klimamigration sein.

Publikation
27.10.2021
Cover Potential for loss and damage finance in the existing UNFCCC financial architecture
Recommendations for COP26 based on analysis of the Adaptation Fund, Green Climate Fund, Least Developed Countries Fund and Special Climate Change Fund

Schäden und Verluste – die negativen Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels, die nicht durch Klimaschutz oder -anpassung verhindert werden können oder wurden – sind bereits heute für viele Millionen Menschen eine Realität. Am existentiellsten sind jedoch die verwundbarsten Länder des Globalen Südens sowie Gemeinschaften auf der ganzen Welt betroffen, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben.

Blogpost
22.10.2021
Blogpost
Wie wir resilient auf globale Herausforderungen reagieren können

Das Ausmaß und die zum Teil schon spürbaren Folgen von Klimaüberhitzung und Biodiversitätsverlust sind in den letzten Jahren immer präsenter geworden – und damit auch die Dringlichkeit des Handelns. Wir erleben Hitze- und Dürresommer oder in ihrer Heftigkeit und Häufigkeit wachsende Überflutungsereignisse oder Waldbrände. Die Wissenschaft bestätigt unseren Eindruck. So zeigt der gerade veröffentlichte erste Teil des 6. Berichts des IPCC (International Panel on Climate Change) deutlicher als je zuvor: Wir steuern auf eine existenzielle Krise zu.

Meldung
21.10.2021
GW
Arbeitsort Berlin, 50-60 %, Beginn möglichst zum 01.12.2021, vorerst befristet bis 31.12.2022

Germanwatch ist eine unabhängige Umwelt- und Entwicklungsorganisation, die seit 30 Jahren auf lokaler und globaler Ebene kommunikative Brücken zwischen Menschen, Organisationen, Unternehmen, Politik und Gesellschaft baut. Wir verbinden Wissenschaft mit konkretem Handeln, kombinieren eine breite Themenvielfalt sowie unterschiedliche Arbeitsweisen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Advocacy-Arbeit gegenüber Entscheidungsträger:innen.

Publikation
20.10.2021
Climate Resilience and Pro-Poor Principles for Infrastructure Investments
Wie sich die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB) am Pariser Klimaabkommen ausrichten kann

Über 500 Institutionen aus dem Bereich der Entwicklungsfinanzierung kommen am 19. und 20. Oktober 2021 in Italien zum zweiten Mal zum Finance in Common Summit (FiC) zusammen. Dies ist eine wichtige Konferenz im Vorfeld des UN-Klimagipfels in Glasgow, die am 31. Oktober beginnt. Eine zentrale Frage der FiC ist, wie Entwicklungsbanken eine nachhaltige globale Finanzarchitektur stärken können.

Meldung
20.10.2021
Coverbild Zuschnitt
Jetzt bis zum 10.12.2021 bewerben und mit eurem Projekt einen bleibenden „Handabdruck“ hinterlassen

Im Programm Handwerkszeug für Zukunftshandeln begleiten wir aktive Gruppen in NRW für zwölf Monate in ihrem transformativen Engagement für eine gute Zukunft für alle. Wir bieten ihnen eine Plattform zum Austausch, zur Präsentation ihrer Projekte sowie ein an ihren jeweiligen fachlichen, strategischen oder organisatorischen Fragen orientiertes Angebot an Workshops.

Publikation
18.10.2021
Titelseite des Papiers
Anforderungen und Erwartungen an die COP26

Die COP26 wird oft als wichtigste seit dem Pariser Klimaabkommen gehandelt. Durch die Corona-Pandemie ist ihre Vorbereitung hochkomplex – und politisch sind die Anforderungen nicht geringer. Die jüngsten Extremwetterereignisse und wissenschaftlichen Erkenntnisse haben die Dringlichkeit noch einmal verdeutlicht. Unter der britischen COP-Präsidentschaft werden konkrete Beschlüssen erwartet – etwa zum zeitlichen Rhythmus der Ambitionssteigerung oder zu Schäden und Verlusten. Es ist zu hoffen, dass eine sichere Konferenzgestaltung, die politische Vorbereitung durch die britische Präsidentschaft und der politische Wille der Vertragsstaaten ausreichen werden, um die Weltgemeinschaft näher an das Erreichen der Paris-Ziele heranzuführen.

Blogpost
18.10.2021
Blogpost
In Brasilien droht ein Eisenbahnprojekt Umwelt und Rechte der indigenen Völker zu überrollen

Eine tausend Kilometer lange Eisenbahnstrecke soll den industriellen Soja-Anbau in Brasilien kostengünstiger machen und den Export steigern. Die Europäische Union ist schon jetzt als zweitgrößte Abnehmerin des brasilianischen Sojas mitverantwortlich für die sozialen und ökologischen Schäden, die durch die Sojaproduktion und die Ausbreitung von Viehweiden in Waldgebieten und auf Kosten natürlicher Ökosysteme entstehen. Große Teile der indigenen Bevölkerung Brasiliens leisten dagegen Widerstand und verweisen dabei auf die Missachtung ihrer Rechte und die Gefährdung des Klimas und der Biodiversität.

Publikation
14.10.2021
Climate Transparency Report 2021 Hilights
Comparing G20 Climate Action towards Net Zero - The Highlights

Die G20-Länder spielen bei der Eindämmung der Klimakrise eine zentrale Rolle - sie sind für einen Großteil der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Der Climate Transparency Report 2021 zeigt, dass die Bemühungen der G20-Länder aktuell nicht ausreichen, um den Klimawandel auf die im Paris-Abkommen beschlossenen 1,5°C zu begrenzen. Nach einem kurzzeitigen pandemiebedingten Abflauen der Emissionen drohen diese jetzt sogar Werte von 2019 zu übertreffen.

Germanwatch in den Medien (Auswahl)