Fressende Kühe

Die EU-Agrarpolitik hat Auswirkungen auf Klima und Entwicklung weltweit. Sie muss ihrer internationalen Verantwortung gerecht werden, indem sie eine nachhaltige Landwirtschaft und das Recht auf Nahrung in den Ländern des Südens fördert und zu einem positiven Faktor für den Klimaschutz wird.

Aktuelles zum Thema

Weitblick
18.07.2013
Weitblick

Die globalen Herausforderungen für die Ernährung der Weltbevölkerung werden immer größer: Negative Auswirkungen eines sich ändernden Klimas werden sichtbar, die Nachfrage nach Futter- und Energiepflanzen steigt und die Konflikte um Agrarland nehmen zu. Um in diesem Kontext den Hunger effektiv bekämpfen zu können, sind grundlegende Änderungen in Landwirtschaft und Agrarpolitik nötig ...

Publikation
20.05.2013
Cover Export in die Sackgasse
Folgen für bäuerliche Höfe weltweit. Alternativen für die Agrarpolitik

Wachstum von Produktion und Export von Lebensmitteln ist ein wichtiges Ziel der deutschen und europäischen Agrarpolitik. Dabei spielen Fleisch und Milchprodukte eine herausragende Rolle. Die ökologischen und sozialen Kosten dieser Strategie wachsen aber im selben Tempo. Die Broschüre "Export in die Sackgasse" veranschaulicht die Auswirkungen am Beispiel Schweinefleisch in Deutschland, der Elfenbeinküste und Paraguay.

Publikation
02.05.2013
Cover Schweine im Weltmarkt
... und andere Rindviecher. Die Klimawirkung der exportorientierten Landwirtschaft in Deutschland.

Die vorliegende Studie stellt die derzeit verfügbaren Informationen zu den Klimawirkungen der deutschen Agrarexporte zusammen und bewertet sie. Mit der Studie soll eine Diskussion darüber angestoßen werden, ob die Ausrichtung der Landwirtschaft auf Konkurrenzfähigkeit am Weltmarkt und die damit einhergehende Steigerung der Produktion der zu exportierenden Produkte mit den Zielen des Klimaschutzes kompatibel ist.

Publikation
19.04.2013
Cover Konkurrenz oder Kooperation
Wohin steuert die europäische Handelspolitik?

Ein von Oxfam Deutschland e.V. in Kooperation mit Germanwatch und anderen herausgegebenes Faltposter stellt der aktuellen EU-Handelspolitik eine positive Vision gegenüber: Eine Landkarte des gerechten Handels.

Pressemitteilung
06.02.2013
Bild-Logos-BfdW-AbL-Misereor-Germanwatch
Gemeinsame Pressemitteilung von Brot für die Welt, Misereor, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Germanwatch

(Aachen/ Berlin/Brüssel/Hamm, 6. Februar 2013) Die Entwicklungswerke der beiden christlichen Kirchen, Germanwatch und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) haben an die EU-Regierungschefs appelliert, die EU-Direktzahlungen für Landwirte künftig an ökologischen Kriterien auszurichten. Dafür habe die EU-Kommission gute Vorschläge gemacht. Auf dem morgen beginnenden EU-Finanzgipfel verhandeln die Regierungschefs unter anderem über die zukünftige EU-Agrarpolitik.

Weitblick
12.10.2012
Weitblick

Verdorrte Maispflanzen, aufgerissene Böden, verdurstete Tiere – solche Bilder des Elends sind meist aus ärmeren Ländern des Südens bekannt. Doch dieses Jahr haben die Wetterextreme im Norden zugeschlagen. Die USA stöhnen unter der schwersten Dürre seit einem halben Jahrhundert...

Publikation
28.06.2012
Cover Tierproduktion und GAP
Positionspapier der Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung im Forum Umwelt und Entwicklung

Ab 2014 soll die europäische Agrarpolitik „grüner und gerechter“ werden. So sieht es der vorliegende Reformvorschlag der EU-Kommission vor. Der Ansatz, Zahlungen demnach stärker an ökologische und gesellschaftliche Leistungen zu knüpfen, geht in die richtige Richtung. Allerdings ignoriert der Vorschlag einen Bereich, der mit die größten ökologischen und entwicklungspolitischen Probleme verursacht: die intensive Tierhaltung im industriellen Maßstab. Das u.a. von Germanwatch miterarbeitete Positionspapier beleuchtet insbesondere die Auswirkungen der steigenden Importe von Futtermitteln, die benötigt werden, um das derzeitige Niveau der Fleisch- und Milchproduktion in der EU zu ermöglichen.

Publikation
19.12.2011
Deckblatt: Artikel Alter Wein in gruenen Schlaeuchen

Der im Oktober veröffentlichte Vorschlag der EU-Kommission zur Reform der EU-Agrarpolitik will Instrumente zur Ökologisierung schaffen. Eigentlich ein Fortschritt, doch es mangelt stark an der richtigen Umsetzung.

Publikation
10.12.2011
Deckblatt: Dokumentation internationale Fleischtagung kl
7.- 8. November 2011, Berlin

Wie geht es weiter mit der Fleischerzeugung: In Massen und für den Weltmarkt oder in Maßen für einen nachhaltigen, zukunftsfähigen Konsum? Unter dieser Fragestellung stand die Tagung „Fleisch in Massen – Fleisch in Maßen“, zu der ein breites Bündnis von Organisationen im Rahmen der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ am 7. und 8. November 2011 nach Berlin eingeladen hatte.

Pressemitteilung
12.10.2011
Logos: EED-MISEREOR-BfdW-FIAN-GW-FUuE-INKOTA-AbL-KLJB
In Brüssel wurden heute die Legislativvorschläge der EU-Kommission zur Neugestaltung der EU-Agrarpolitik vorgestellt

„Aus entwicklungspolitischer Sicht ist der Kommissionsvorschlag zur Gesetzgebung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU eine Enttäuschung“, so Stig Tanzmann, Referent für Landwirtschaft beim Evangelischen Entwicklungsdienst (eed).