Slider Zukunftsfähiges Wirtschaften, Lieferkettenpuzzle

Globale Gerechtigkeit fängt zu Hause an. Die Eine Welt-Promotorin informiert über soziale und ökologische Probleme in globalen Lieferketten, zeigt Regulierungslücken zugunsten von Unternehmen und zulasten von Mensch und Umwelt auf, und setzt sich in Berlin gemeinsam mit anderen für politische Lösungsansätze ein.

Infos "Zukunftsfähig Wirtschaften Berlin"

Zukunftsfähig Wirtschaften: Für die Einhaltung der Menschenrechte und Umweltstandards in globalen Lieferketten!
  • Apple, KiK und andere Unternehmen führen uns immer wieder vor Augen: Unser derzeitiges Wirtschaftssystem hat gravierende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt weltweit. Unternehmen sind über Staatsgrenzen hinaus aktiv und es entstehen immer komplexere globale Lieferketten und Abhängigkeiten.
     
  • Klar ist, unsere Wirtschaftsweise muss sich grundlegend verändern. Faires Wirtschaften ist ein wesentlicher Baustein für eine zukunftsfähige, nachhaltige und globale Entwicklung. Wir stellen umfangreiche Hintergründe zu dem Thema mit vielen Informationen, Filmen und Tipps zum Weiterlesen vor: >> Auf den Spuren der globalisierten Wirtschaft (externer Link zur multimedialen PREZI-Präsentation)
     
  • Gemeinsam mit lokalen Alternativen, Initiativen und Organisationen wollen wir in Berlin Einfluss auf eine Veränderung der politischen Rahmenbedingungen für zukunftsfähiges Wirtschaften nehmen – auf den Einkauf der öffentlichen Hand oder etwa die Wirtschaftsförderung des Landes Berlin. Die die Landesregierung, bei vielen Themen auch die Bundesregierung, hat die Verpflichtung politische Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Mensch und Umwelt nicht ausgebeutet werden.

Was sind Eine Welt-PromotorInnen?

Globale Gerechtigkeit fängt zu Hause an. Im Berliner PromotorInnen-Programm setzen wir uns im Team von sieben ExpertInnen für mehr entwicklungspolitisches Engagement ein. Ob Migration, globale Lieferketten, Umweltfragen, Partizipation oder Globales Lernen – wir beraten und vernetzen Menschen in Berlin, die Verantwortung vor Ort wahrnehmen und Gesellschaft verändern. Mit Veranstaltungen, Aktionen und Kampagnen zeigen wir Alternativen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Stadtgesellschaft auf.
>> Mehr Informationen und aktuelle Newsletter auf www.berlin-entwickeln.de


Wichtige Publikationen und Links:

 

Aktuelles zum Thema

Meldung
24.11.2014
Cover CorA Positionspapier 11-2014

Am 18. April 2014 traten neue europäische Vergaberichtlinien in Kraft, die von der Bundesregierung bis April 2016 in nationales Recht umgesetzt werden müssen. Die neue sogenannte "klassische" Richtlinie stärkt ausdrücklich die Verankerung umweltbezogener und sozialer Kriterien in öffentlichen Ausschreibungen und Vergabeverfahren. Insgesamt wird es öffentlichen Auftraggebern durch die neue EU-Richtlinie deutlich erleichtert, Anbieter zu bevorzugen, die bessere Arbeitsbedingungen gewährleisten, die Integration behinderter oder benachteiligter ArbeiterInnen fördern und sozial verantwortlich und umweltverträglich hergestellte Güter anbieten.

Meldung
06.11.2014
Bild Handy Crash2
Germanwatch entwickelt neues Bildungstool

Mit einem simplen Online-Game für Zwischendurch will Germanwatch komplizierte politische Zusammenhänge erklären und Jugendliche da abholen, wo sie einen Großteil ihrer Zeit verbringen – in der digitalen Welt. Mit dem Spiel erklären wir, was Handys mit globalen politischen und ökonomischen Zusammenhängen zu tun haben und welche gravierenden Probleme mit dem Arbeits- und Umweltschutz es bei Rohstoffgewinnung und Produktion gibt.

Meldung
30.09.2014
Filmpreis_Sukuma Award
Die Siegerspots des "Sukuma Award" jetzt auch online

Die drei Gewinner des Bürgerfilmpreises „Sukuma Award“ stehen fest! Der Filmpreis aktiviert Menschen kreativ für globale Nachhaltigkeit in ihrer Stadt, indem er Laien jedes Jahr die Möglichkeit bietet, ihre Filmspot-Ideen ins Kino zu bringen. Dieses Jahr lag der Fokus auf fairer Elektronik – speziell auf den Hintergründen zur Herstellung von Smartphones und nachhaltige Ressourcennutzung.

Weitblick
04.09.2014
Weitblick

„Die Ursünde der Wirtschaft ist ihre Ressourcenintensität“, so Friedrich Schmidt-Bleek in seinem Buch „Grüne Lügen“ vom Sommer 2014. Der ehemalige Vizepräsident des Wuppertal-Institutes mahnt immer wieder mit Nachdruck an, den ausufernden Ressourcenverbrauch in den Blick zu nehmen. Der Ressourcenverbrauch ist auch für Branchen wie die Informationstechnologie (IT) immens.

Pressemitteilung
21.08.2014
Pressemitteilung
Berliner Senatorin Yzer stimmt ihre Pläne allein mit Wirtschaftsverbänden ab

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer hat am Dienstag eine Reform des Vergaberechts angekündigt, die im Vorfeld allein mit den Wirtschaftsverbänden abgestimmt worden ist. Die Stimmen des Berliner FAIRgabe-Bündnis – bestehend aus Gewerkschaften sowie umwelt- und entwicklungspolitischen Verbänden, darunter Germanwatch – wurden in dem Prozess nicht gehört. Auch der seit Ende Juni überfällige Vergabebericht wurde nicht abgewartet.

Pressemitteilung
19.08.2014
Logos GW Inkota BUNDjugend Fairbindung NAJU
Am 19.08.14 ist der Tag erreicht, an dem die nachhaltig verfügbaren natürlichen Ressourcen der Erde für das gesamte Jahr verbraucht sind

Anlässlich des Erdüberlastungstages (Earth Overshoot Day) am 19. August fordern das INKOTA-netzwerk, Germanwatch, BUNDjugend, Naturschutzjugend und FairBindung eine Abkehr von der Ausbeutung der Ressourcen auf Kosten künftiger Generationen. Mit einer Aktion vor der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz rufen sie heute Politiker/innen aber auch Verbraucher/innen dazu auf, über Alternativen zum derzeitigen Wachstum ohne Beachtung der Grenzen des Planeten nachzudenken. Symbolisch saugen Vattenfall, Bayer, Apple und Easyjet die Ressourcen aus einer aufblasbaren Erdkugel, bis sie platt auf dem Boden liegt. Die Aktivist/innen schreiten ein. Sie weisen darauf hin, dass es Lebensweisen gibt, die auf einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen basieren, und so auch nachfolgenden Generationen ein gutes Leben ermöglichen.

Pressemitteilung
10.06.2014
Pressemitteilung
Germanwatch unterzeichnet Solidaritätserklärung mit Geflüchteten in Berlin

Germanwatch hat heute den Luhmer Appell, eine Solidaritätserklärung mit Geflüchteten in Berlin, unterzeichnet. Das Land Berlin sowie die Bundesregierung stehen in einer besonderen Verantwortung, sich für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik einzusetzen. „Wir müssen uns gegen die Fluchtursachen und in Deutschland auch gegen eine Politik der Abschottung gegenüber den Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, engagieren", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch.

Meldung
06.06.2014
Filmpreis_Sukuma Award
Mach jetzt beim „Sukuma Award“ mit und gewinne die professionelle Produktion Deines Kinospots mit prominenter Unterstützung!

Germanwatch kooperiert in diesem Jahr mit dem Bürgerfilmpreis „Sukuma Award“ in Dresden, Leipzig und Chemnitz, der die Probleme und Alternativen rund um die Elektronikindustrie in den Blick nimmt. Der in Kooperation mit den Dresdener Filmnächten am Elbufer ausgelobte Filmpreis richtet sich explizit an Laien.

Publikation
26.02.2014
Cover GW und MR
Deutschland auf dem Prüfstand

Mit diesem Bericht legen Germanwatch und MISEREOR erstmals eine Bestandsaufnahme zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland vor. Aufgrund der entwicklungspolitischen Ausrichtung der herausgebenden Organisationen liegt der Schwerpunkt auf den Auslandsaktivitäten deutscher Unternehmen und dem entsprechenden politischen Regelwerk. Die beiden Organisationen zeigen auf, warum und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht und inwieweit die deutsche Politik und Wirtschaft ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten bislang nachgekommen sind – und an welchen Stellen nicht.

Ansprechpartner*in

Echter Name

Referentin für zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms
+49 (0)30 / 28 88 356-86

Netzwerke

BER: Der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) ist der Dachverband der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen von Berlin. Er vertritt die mehr als 100 Mitgliedsgruppen nach außen und vernetzt sie nach innen. Der BER sensibilisiert die Berliner/innen für den Eine-Welt-Gedanken und setzt sich für Veränderungen in Berlin sowie den Industrieländern allgemein ein. www.eineweltstadt.berlin/themen

FAIRgabe-Bündnis: Das Berliner FAIRgabe-Bündnis ist Zusammenschluss aus Gewerkschaften und entwicklungs- und umweltpolitischen Organisationen. Es begleitet seit 2007 die Entstehung und seit 2010 die Umsetzung des Berliner Vergabe-Gesetzes. Ihm gehören neben dem BER, der BUND Bln-BB, der DGB Bln-BB, Germanwatch und Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED) an. www.fairgabe.berlin