Transparenz ermöglicht demokratische Kontrolle. Germanwatch fordert, dass Unternehmen Informationen offenlegen müssen, die eine Einschätzung erlauben, welche menschenrechtlichen, sozialen, politischen und ökologischen Risiken und Auswirkungen ihre Geschäftstätigkeit weltweit hat.

Aktuelles zum Thema

Publikation
26.02.2014
Cover GW und MR
Deutschland auf dem Prüfstand

Mit diesem Bericht legen Germanwatch und MISEREOR erstmals eine Bestandsaufnahme zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland vor. Aufgrund der entwicklungspolitischen Ausrichtung der herausgebenden Organisationen liegt der Schwerpunkt auf den Auslandsaktivitäten deutscher Unternehmen und dem entsprechenden politischen Regelwerk. Die beiden Organisationen zeigen auf, warum und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht und inwieweit die deutsche Politik und Wirtschaft ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten bislang nachgekommen sind – und an welchen Stellen nicht.

Meldung
17.02.2014
Logos AI-CorA-GW-Oxfam
Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Germanwatch, Amnesty International, Oxfam Deutschland sowie das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung fordern die Bundeskanzlerin auf, sich im gegenwärtigen EU-Abstimmungsprozess für die Einführung einer ausgewogenen unternehmerischen Transparenzpflicht einzusetzen. Bislang hat die Bundesregierung im EU-Ministerrat bei der Gestaltung der Richtlinie zur Einführung von Offenlegungspflichten für Unternehmen zu sozialen und ökologischen Aspekten ihrer Geschäftstätigkeit kaum Kompromissbereitschaft gezeigt

Pressemitteilung
11.02.2014
Pressemitteilung
Germanwatch fordert die deutsche Regierung auf, nicht weiter zu blockieren, dass Unternehmen über soziale und ökologische Risiken berichten müssen

Müssen große Unternehmen künftig über Risiken ihrer Tätigkeit für Menschen- und Arbeitnehmerrechte sowie die Umwelt im Ausland berichten? Das wird heute zu großen Teilen von der Bundesregierung abhängen. Die Position der deutschen Regierung zu gesetzlich verpflichtenden Transparenzanforderungen an Unternehmen wird als entscheidend für den Ausgang des heute stattfindenden Treffens von Ministerrat, EU-Kommission und EU-Parlament eingeschätzt. Die EU-Kommission und das Europaparlament wollen solche Verpflichtungen für alle Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten einführen. Doch die deutsche Regierung tritt auf die Bremse und will diese Pflicht nur für börsennotierte Unternehmen.

Publikation
10.11.2013
Cover-Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen

In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen unterbreiten das CorA-Netzwerk und der europäische Dachverband ECCJ, die European Coalition for Corporate Justice, konkrete Änderungsvorschläge für den laufenden Verhandlungsprozess. Die Vorschläge vom Oktober 2013 zielen darauf ab, die Unternehmensberichtserstattung so zu gestalten, dass sie für Mensch, Umwelt und Unternehmen gleichermaßen von Vorteil ist.

Meldung
08.11.2013
Germanwatch sieht nach den Ergebnissen des IMPACT-Projekts die Politik in der Pflicht

Das Projekt IMPACT ist das bislang größte europäische Forschungsprojekt zu den Wirkungen gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung, auch als Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet. Die Untersuchungen im Auftrag der EU-Kommission sollten herausfinden, ob freiwillige CSR-Aktivitäten von Unternehmen – also solche, die über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen – einen Beitrag dazu leisten, europäische Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. An dem mehr als dreijährigen Projekt arbeiteten 17 europäische Forschungseinrichtungen unter der Leitung des Öko-Instituts zusammen.

Meldung
01.10.2013
Cover_Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen
Oktober 2013

In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Offenlegung von nichtfinanziellen Informationen durch Unternehmen unterbreiten das CorA-Netzwerk und der europäische Dachverband ECCJ, die European Coalition for Corporate Justice, konkrete Änderungsvorschläge für den laufenden Verhandlungsprozess. Die Vorschläge vom Oktober 2013 zielen darauf ab, die Unternehmensberichtserstattung so zu gestalten, dass sie für Mensch, Umwelt und Unternehmen gleichermaßen von Vorteil ist.

Meldung
28.05.2013
Flyer: Global Media Forum 2013
Workshop am 19.Juni auf dem Global Media Forum

Germanwatch richtet in Kooperation mit Misereor und Amnesty International am 9. Juni, um 11Uhr30 einen Workshop auf dem Global Media Forum der Deutschen Welle aus. Der Workshop führt in das Thema Wirtschaft und Menschenrechte ein und liefert einen Überblick über internationale Richtlinien sowie aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich.

Publikation
28.05.2013
Logo: CorA-Netzwerk
Stellungnahme vom 22. Mai 2013 zum Vorschlag der EU-Kommission

Am 17. April 2013 hat die EU-Kommission vorgeschlagen, dass große Unternehmen in ihrem Lagebericht eine Erklärung mit Angaben mindestens zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung abgeben müssen. In der vorliegenden Stellungnahme erläutert das CorA-Netzwerk, in welchen Punkten noch Nachbesserungsbedarf besteht.

Pressemitteilung
17.04.2013
Logo: CorA-Netzwerk

Die EU-Kommission schlägt die Einführung verbindlicher Transparenzpflichten für Unternehmen vor. Der gestern veröffentlichte Vorschlag zur Reform der EU-Modernisierungsrichtlinie sieht vor, dass große Unternehmen im Jahresabschluss eine Erklärung zu Umwelt- und Arbeitnehmeraspekten, Respekt der Menschenrechte und dem Kampf gegen Korruption und Bestechung abgeben müssen.

Meldung
25.10.2012
Logos Merkelbrief
Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Egal ob Luxuskonzern oder Discounter, immer wieder sind Unternehmen verantwortlich für Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden und Umweltschäden. Zugleich beschwören sie in ihren Hochglanzbroschüren ihre sozialen und ökologischen Werte. Die Politik muss endlich für Transparenz sorgen! Unternehmen müssen offenlegen, wie sozial und ökologisch sie wirklich handeln. Nur gesetzlich verbindliche Regeln schaffen einen fairen Wettbewerb und sorgen dafür, dass soziale und ökologische Produktionsbedingungen sichtbar gemacht werden.

Ansprechpartner*in

Echter Name

Referentin für Unternehmensverantwortung, Initiative Lieferkettengesetz
+49 (0)30 / 28 88 356-5

Netzwerke Beschwerdemechanismen – Rechte für Betroffene

CorA: Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung besteht aus über 50 Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für verbindliche Regeln für die Verantwortungsübernahme von Unternehmen einsetzen. Germanwatch koordiniert die AG Haftung des Netzwerkes.

ECCJ: Die European Coalition for Coporate Justice (ECCJ) repräsentiert über 250 Organisationen aus 15 europäischen Mitgliedsstaaten, die zu verbindlicher Unternehmensverantwortung arbeiten. Germanwatch vertritt das deutsche CorA-Netzwerk im Lenkungskreis von ECCJ.

OECD Watch: Das internationale Netzwerk OECD Watch testet die Wirksamkeit der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und bringt NGO-Positionen in das OECD Investment Committee ein.

Germanwatch in den Medien: Ausgewählte Beiträge zum Thema "Transparenzpflicht für Unternehmen"

Germanwatch in den Medien:
Ausgewählte Beiträge zum Thema "Transparenzpflicht für Unternehmen
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sueddeutsche.de
27.02.2014
Deutsche Konzerne und die Ressource Mensch


fr-online.de
27.02.2014
Menschenrechte Nebensache


Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments
8.11.2013
Sinn und Unsinn von Vergleichbarkeit (S. 12)
„Die Nichtregierungsorganisation Germanwatch kritisiert, der Kommissionsvorschlag werde so verwässert, dass die Berichtspflicht ein zahnloser Tiger werde.“ 


future-ev.de 
August 2013
Transparenz jetzt! 
Replik auf den Standpunkt von future-Vorstand Sabine Braun "Europäische Berichtspflicht: Transparenz als Selbstzweck?" zur bevorstehenden Berichtspflicht für Unternehmen. Von Johanna Kusch, Germanwatch, und Dr. Brigitte Biermann, triple innova. 


dw.de
17.04.2013
German industry rejects EU call for corporate transparency