Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP)

 

Was sind Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP)?

Bei Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) in der internationalen Zusammenarbeit handelt es sich um eine Kooperationsform, bei der Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft oder Wissenschaft auf Augenhöhe einen Beitrag leisten, um die nachhaltigen Entwicklungsziele und einen gesellschaftlichen Wandel zu erreichen. MAP finden explizite Erwähnung in den Sustainable Development Goals (SDGs) unter SDG 17 „Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen“ sowie in der Zukunftscharta des BMZ im Handlungsfeld 8 „Eine neue globale Partnerschaft und Multi-Akteurs Partnerschaften für die Umsetzung entwickeln“.

Weitere Informationen: https://www.partnerschaften2030.de/was-ist-eine-map/


 

Aktuelles zu Multi-Akteurs-Partnerschaften

Alle dynamischen NT nicht archiviert
Blogpost
19.06.2019
Ostukrainische Kohlestädte schließen sich mit Unterstützung von Germanwatch in Plattform für den Strukturwandel zusammen 1
Chancen zur Dekarbonisierung der Ukraine sollten von Deutschland und EU stärker unterstützt werden

Gute Nachrichten aus dem Donbass? So etwas gibt es. In der Ostukraine nehmen von Krieg, Wirtschaftskrise und dem beginnenden Auslaufen der Kohleverstromung besonders betroffene Städte ihr Schicksal nun verstärkt selbst in die Hand. Fünf Kohlestädte im ukrainisch kontrollierten Teil des Donbass haben eine gemeinsame Plattform zur proaktiven Gestaltung ihres Strukturwandels gegründet – für neue Perspektiven neben und nach der Kohle.

Publikation
18.06.2019
Transformation Experiences of Coal Regions. Recommendations for Ukraine and other European countries
Studie "Transformation Experiences of Coal Regions. Recommendations for Ukraine and other European countries"

Mit dem Paris-Abkommen und den weltweiten Dekarbonisierungsanstrengungen wird der Abschwung der Kohle als Energieträger immer offensichtlicher. Auch in den Kohleregionen. Darum stellt sich für die betroffenen Regionen nun sehr laut die Frage nach dem "Wie" eines nachhaltigen und gerechten Strukturwandels – der "Just Transition". In Deutschland und anderen Ländern liegen bereits jahrzehntelange positive und negative Erfahrungen mit derartigen Transformationsprozessen vor.

Weitblick
28.03.2019
Weitblick

Um die Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die Ziele des Pariser Klimaabkommens umzusetzen, brauchen wir dringend ernsthafte internationale Allianzen. Germanwatch unterstützt mehrere solcher Partnerschaften mit der Zivilgesellschaft vor Ort. In diesem WEITBLICK stellen wir diese sogenannten "Multi-Akteurs-Partnerschaften" vor und geben einen Einblick in die Projekte in Kenia, Marokko und weiteren afrikanischen Ländern, in Indien, dem Kosovo und der Ukraine.

Blogpost
18.12.2018
Studienreise von JournalistInnen in das Kraftwerk Weisweiler

In insgesamt drei Projekten unterstützt Germanwatch ukrainische und russische Akteure dabei, neue Perspektiven für einen Kohleausstieg und eine Energiewende zu entwickeln. Germanwatch will durch die Projekte die Erfahrungen europäischer Kohleregionen in Osteuropa verfügbar machen. JournalistInnen, BürgermeisterInnen, NGO-AktivistInnen und Wirtschaftsakteure aus den Kohleregionen Osteuropas treten in einen Dialog und können die Erfahrungen nutzen, um den bevorstehenden Strukturwandel aktiv und erfolgreich zu gestalten.

Blogpost
30.07.2018
Bild: Blog-Beitrag Kosovo Phasing in Renewables
Blog-Beitrag von Martin Schön-Chanishvili und Eva Schmid, Juli 2018

Anfang Juli veröffentlichte Germanwatch die Kosovo-Studie "Phasing in Renewables" und diskutierte diese in Pristina mit Entwicklungsorganisationen, Ministerien, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Kosovo steht vor einer Reihe typischer Herausforderungen des Westbalkans, der stark von der Kohlenutzung geprägt ist und mit großen sozialen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat. Germanwatch begleitet deshalb bis 2020 eine Energiewende in Kosovo in einem BMZ-Projekt, gemeinsam mit der Balkan Green Foundation (BGF). Die Studie ist das erste Ergebnis des Projekts.

Publikation
30.07.2018
Cover: Phasing in Renewables
Towards a prosperous and sustainable energy future in Kosovo: challenges and possible solutions

Germanwatch hat gemeinsam mit der Balkan Green Foundation die Studie "Phasing in Renewables: Phasing in Renewables: Towards a prosperous and sustainable energy future in Kosovo: challenges and possible solutions" veröffentlicht. In der Studie skizzieren zehn AutorInnen aus Wissenschaft, Beratung und Praxis auf der Basis von Energiewende-Erfahrungen in anderen Ländern, welche Herausforderungen sich der Kosovo bei seiner Energiewende stellen muss, und welche Lösungsansätze es gibt.

Echter Name

Teamleiterin Internationale Klimapolitik
+49 (0)228 / 60 492-25

Echter Name

Teamleiter Deutsche und Europäische Klimapolitik
+49 (0)30 / 28 88 356-85

Echter Name

Referentin für Anpassung an den Klimawandel und Menschenrechte
+49 (0)228 / 60 492-44

Echter Name

Referent für Anpassung an den Klimawandel und Menschenrechte
+49 (0)228 / 60 492-44

Echter Name

Referentin für Klimapolitik und Zivilgesellschaft in der MENA-Region
+49 (0)228 / 60 492-29

Echter Name

Referentin für Klima-Risikomanagement
+49 (0)228 / 60 492-48
Referent für Partnerschaften Ost- und Südosteuropa
+49 (0)30 / 28 88 356-84