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Aktuelles

Publikation
18.10.2021
Titelseite des Papiers
Anforderungen und Erwartungen an die COP26

Die COP26 wird oft als wichtigste seit dem Pariser Klimaabkommen gehandelt. Durch die Corona-Pandemie ist ihre Vorbereitung hochkomplex – und politisch sind die Anforderungen nicht geringer. Die jüngsten Extremwetterereignisse und wissenschaftlichen Erkenntnisse haben die Dringlichkeit noch einmal verdeutlicht: Von den Staaten erhofft man sich, dass sie gleich zu Beginn nachgebesserte Langfristziele, Kurzfristziele und –aktivitäten vorlegen und eine erhöhte Klimafinanzierung ankündigen. Unter der britischen COP-Präsidentschaft werden außerdem konkrete Beschlüssen erwartet – etwa zum zeitlichen Rhythmus der Ambitionssteigerung oder zu Schäden und Verlusten. Es ist zu hoffen, dass eine sichere Konferenzgestaltung, die politische Vorbereitung durch die britische Präsidentschaft und der politische Wille der Vertragsstaaten ausreichen werden, um die Weltgemeinschaft näher an das Erreichen der Paris-Ziele heranzuführen.

Blogpost
18.10.2021
Blogpost
In Brasilien werden Umwelt und Rechte der indigenen Völker überrollt

Eine tausend Kilometer lange Eisenbahnstrecke soll den industriellen Soja-Anbau in Brasilien für den Export steigern. Die Europäische Union ist schon jetzt als zweitgrößte Abnehmerin des brasilianischen Sojas mitverantwortlich für die sozialen und ökologischen Schäden, die durch die Sojaproduktion und Ausweitung von Viehweiden in Waldgebieten entstehen. Große Teile der indigenen Bevölkerung Brasiliens richten sich mit Protesten dagegen und verweisen dabei auf die Missachtung ihrer Rechte und die Gefährdung des Klimas und der Biodiversität.

Publikation
14.10.2021
Climate Transparency Report 2021 Hilights
Comparing G20 Climate Action towards Net Zero - The Highlights

Die G20-Länder spielen bei der Eindämmung der Klimakrise eine zentrale Rolle - sie sind für einen Großteil der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Der Climate Transparency Report 2021 zeigt, dass die Bemühungen der G20-Länder aktuell nicht ausreichen, um den Klimawandel auf die im Paris-Abkommen beschlossenen 1,5°C zu begrenzen. Nach einem kurzzeitigen pandemiebedingten Abflauen der Emissionen drohen diese jetzt sogar Werte von 2019 zu übertreffen.

Pressemitteilung
14.10.2021
Pressemitteilung
Neuer Climate Transparency-Report sieht deutlich zu wenig Fortschritte bei Klimaschutz in G20-Staaten für 1,5 Grad-Limit / Einige große Länder emittieren sogar mehr als vor der Pandemie / Großbritannien in vielen Bereichen vorn – anders als Deutschland: Großer Handlungsbedarf für neue Regierung

Gut zwei Wochen vor dem G20-Gipfel und dem Beginn der UN-Weltklimakonferenz in Glasgow zeichnet ein heute erschienener Report ein besorgniserregendes Bild beim Klimaschutz der größten Industrie- und Schwellenländer. Der Bericht der internationalen Partnerschaft Climate Transparency kommt zu dem Schluss, dass die bisherigen Fortschritte aller G20-Staaten deutlich zu klein sind, um das 1,5 Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Die Lage habe sich mit Abflauen der Corona-Pandemie sogar noch verschlimmert. Erstens steigen die Emissionen überall und drohen zum Teil die Werte von 2019 sogar zu übertreffen. Zweitens ist bisher nur ein Bruchteil der Corona-Wiederaufbauhilfen in nachhaltige Bereiche investiert worden worden.

Pressemitteilung
13.10.2021
Pressemitteilung
World Energy Outlook zeigt: Nächste Bundesregierung muss Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie der Energieeffizienz massiv beschleunigen

Der heute von der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlichte World Energy Outlook unterstreicht nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, dass der Abschied von Kohle, Öl und Gas deutlich zügiger erfolgen muss als bisher geplant. Der für Entscheidungsträger:innen aus Politik und Wirtschaft wegweisende Bericht hat erstmals die Einhaltung des 1,5 Grad-Limits aus dem Pariser Klimaabkommen ins Zentrum der Analyse gesetzt.

Publikation
12.10.2021
Titelbild zur Publikation
Wasser, Energie und Ernährung im Kontext dezentraler Erneuerbarer Energien in Marokko

In Marokko sind Wasser, Energie und Ernährung eng miteinander verbunden und voneinander abhängig. Dieser Policy Brief zeigt auf, wie sowohl sozioökonomische als auch ökologische Ziele durch geregeltes, sektorübergreifendes Management natürlicher Ressourcen erreicht werden können. Die Autor:innen analysieren Herausforderungen, verdeutlichen die Auswirkungen sektoraler Interventionen und identifizieren ganzheitliche Managementstrategien.

Publikation
12.10.2021
Positionspapier
10 Vorschläge für wirksame menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten

Der zivilgesellschaftliche Arbeitskreis Rohstoffe begrüßt den im Dezember 2020 vorgelegten Entwurf der Europäischen Kommission für eine Batterieverordnung. Doch der Legislativvorschlag weist mehrere Mängel auf, die die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Sorgfaltspflichtenregelung ernsthaft gefährden könnten.
Die unterzeichnenden Organisationen empfehlen daher zehn Maßnahmen, um die Mängel in der Sorgfaltspflichtenregelung der vorgeschlagenen Batterieverordnung zu beheben. Damit soll die Wirksamkeit der Verordnung gewährleistet und Menschenrechte sowie Umwelt geschützt werden.

Meldung
07.10.2021
Germanwatch Logo
30-36h/Woche, Arbeitsort Berlin, Beginn möglichst ab 01.11.2021, 12 Monate (in Elternzeitvertretung), Verlängerung wird angestrebt

Germanwatch ist eine unabhängige Umwelt- und Entwicklungsorganisation, die seit 30 Jahren auf lokaler und globaler Ebene kommunikative Brücken zwischen Menschen, Organisationen, Unternehmen, Politik und Gesellschaft baut. Wir verbinden Wissenschaft mit konkretem Handeln, kombinieren eine breite Themenvielfalt sowie unterschiedliche Arbeitsweisen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Advocacy-Arbeit gegenüber Entscheidungsträger_innen.

Meldung
07.10.2021
Blogbeitrag: Wasserstoff 2021-01-15

Die Deutsche Energieagentur (dena) veröffentlicht heute den Ergebnisbericht des Projekts „dena-Leitstudie Aufbruch Klimaneutralität“. In diesem von mehr als 70 Unternehmen, Institutionen und Verbänden finanzierten Projekt hat die dena zusammen mit sechs wissenschaftlichen Instituten und weiteren Fachgutachtern die Frage analysiert: Welche Weichen müssen in den nächsten Jahren gestellt werden, damit Deutschland bis zum Jahr 2045 weitestgehend klimaneutral ist? Mit dieser gemeinsamen Stellungnahme möchten wir Aspekte im Ergebnisbericht benennen, die wir kritisch sehen.

Meldung
07.10.2021
Thumbnail
Stellungnahme der Treaty Alliance Deutschland zum dritten überarbeiteten Entwurf für ein verbindliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten

Ende Oktober wird die Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines völkerrechtlichen Abkommens für Wirtschaft und Menschenrechte (UN Binding Treaty) zum siebten Mal tagen. Bundesregierung und EU haben es bisher versäumt, eine konstruktive Rolle in den Verhandlungen zu spielen. Das muss sich so schnell wie möglich ändern, um die Herausforderungen im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte nicht nur auf nationaler und europäischer, sondern auch auf internationaler Ebene anzugehen.

Die nächsten Termine

Germanwatch in den Medien (Auswahl)

Deutschlandfunk
Climate Transparency-Report: G20-Klimapolitik ungenügend
Interview mit Jan Burck


ZDFheute
Grünes Kerosin für die Wende am Himmel

mit Christoph Bals


taz
Globale Notbremse

mit Lutz Weischer


dpa
Klimabericht sagt drastische Klimawandel-Folgen voraus

zum IPCC-Bericht


tagesschau.de / tagesschau 24
Menschheit verbraucht "1,74 Erden"

mit Stefan Küper


Die Welt/welt.de
iPhone bis Thermomix - Jetzt soll das Recht auf Selbstreparatur kommen

mit Johanna Sydow


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