Forderungspapier

Für eine wirksame EU-Gesetzgebung zu Konfliktrohstoffen

Cover Forderungspapier "Für eine wirksame EU-Gesetzgebung zu Konfliktrohstoffen"
Gemeinsames Forderungspapier von 17 deutschen NGOs zum Vorschlag der EU-Kommission

Im März 2014 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung zu Konfliktrohstoffen vorgelegt. Das EU-Parlament wird diese Verordnung zur „Schaffung eines Unionssystems zur Selbstzertifizierung der Sorgfaltspflicht in der Lieferkette durch verantwortungsvolle Importeure von Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erzen und Gold aus Konflikt- und Hochrisikogebieten“ in den kommenden Wochen und Monaten behandeln. Damit hat das EU-Parlament eine entscheidende Gelegenheit, diesen Verordnungsvorschlag zu stärken und für verantwortungsvolle Mineralienlieferketten in Europa zu sorgen.

In seiner aktuellen Form ist der Kommissionsvorschlag schwach und nicht ausreichend, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Er sieht ein System vor, das auf Freiwilligkeit beruht und nur eine begrenzte Anzahl an Rohstoffen und von Unternehmen einbezieht.

Gemeinsam mit den anderen unterzeichnenden Nichtregierungsorganisationen fordern wir die Abgeordneten des Europäischen Parlaments daher auf, den Verordnungsentwurf so zu verändern, dass er Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Lieferketten im Einklang mit bestehenden internationalen Standards zu kontrollieren und Risiken zu ermitteln und zu minimieren.

Publikationstyp

Forderungspapier

Beteiligte Personen

Teamleiterin Unternehmensverantwortung
+49 (0)30 / 28 88 356-4

Echter Name

Referentin für Ressourcenpolitik und IT-Branche
+49 (0)30 / 28 88 356-91