Meeresspiegelanstieg in Bangladesch und den Niederlanden

Fallbeispiel

Meeresspiegelanstieg in Bangladesch und den Niederlanden

Ein Phänomen, verschiedene Konsequenzen

Cover: Meeresspiegelanstieg in Bangladesch

Hitzesommer, Überflutungen und schneefreie Winter – im letzten Jahrzehnt haben Wetterextreme weltweit für Aufsehen gesorgt. Als Indizien für die möglichen Folgen eines sich verändernden Klimas sind sie kaum zu übersehen. Doch andere Folgen, die mindestens ebenso gravierend sind, kommen schleichend. Zu ihnen gehört der Anstieg des Meeresspiegels. Er gefährdet riesige Landflächen und Lebensräume entlang vieler Küsten. Vor allem Menschen in Entwicklungsländern sind stark betroffen.

Was aber bedeutet eine globale Umweltveränderung wie der Meeresspiegelanstieg konkret für Mensch und Umwelt? Regionale Auswirkungen hängen nicht nur von den naturräumlichen Gegebenheiten ab, sondern auch von der wirtschaftlichen und sozialen Situation und den dadurch bedingten Möglichkeiten, auf neue Herausforderungen zu reagieren. Dies bedingt, dass vor allem Entwicklungsländer, die bisher kaum zum menschgemachten Klimawandel beigetragen haben, in der Regel am stärksten von seinen Folgen betroffen sind. Ein Vergleich der Länder Niederlande und Bangladesch, die beide potenziell stark durch den Meeresspiegelanstieg gefährdet sind, macht dies beispielhaft deutlich.

Ein Fallbeispiel zum Thema Klimawandel. Auch als englische Version erhältlich.

Siehe auch:

AutorInnen
Sonja Butzengeiger, Britta Horstmann
Bestellnummer
04-2-22
Seiten
8
Schutzgebühr
3,00 EUR (nur bei Bestellung)
Publikationsdatum
11/2004