Digitalisierung und Nachhaltigkeit bei den „Nachhaltigkeitswochen des Nordens“

Bericht: Digitalisierung und Nachhaltigkeit bei den „Nachhaltigkeitswochen des Nordens“

Die Digitalisierung bestimmt immer stärker unseren Alltag und unser Wirtschaften. Gleichzeitig steht die Welt vor einem ökologischen Kollaps, mit der Klimakrise als größte Herausforderung für die Menschheit. Zudem erleben wir eine weltweite Krise der Demokratie. Diese Entwicklungen hängen zusammen.

 

 

 

Hendrik Zimmermann hat auf den „Nachhaltigkeitswochen des Nordens“ Ende November 2020 einen Vortrag über die Zusammenhänge zwischen Nachhaltigkeit und Digitalisierung gehalten und mit über 100 Teilnehmenden diskutiert.


Der Vortrag kann hier in voller Länge angesehen werden:


Die Digitalisierung ist nur ein Werkzeug. Wir bestimmen, wofür und wie wir dieses Werkzeug einsetzen. Hendrik Zimmermann hat diskutiert, wo die Digitalisierung der Nachhaltigkeit nutzen kann und wo sie ihr schadet. Dabei hat er drei Modi skizziert, in denen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammengedacht werden müssen:

  • Digitalisierung für Nachhaltigkeit
  • Nachhaltige Anwendung digitaler Werkzeuge
  • Nachhaltigkeit der digitalen Werkzeuge

Folgende Fragestellungen standen im Fokus der Diskussion:

  • Warum sollten Nachhaltigkeit und Digitalisierung nicht mehr getrennt voneinander diskutiert werden?
  • Auf welche Arten und Weisen hängen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen? (Wie hängt die Digitalisierung z.B. zusammen mit der weltweiten Krise der Demokratie, wie mit Klima- und Rohstoffkrisen?)
  • Was können wir tun, damit die Digitalisierung die Nachhaltigkeit stärkt?
  • Was können wir tun, damit die Digitalisierung selbst nachhaltig wird und nachhaltig abläuft?
  • Warum sind Google, Facebook und Co. so unfassbar reich und mächtig, obwohl sie keine Produkte verkaufen?
  • Wieso ändert Künstliche Intelligenz Marktstrukturen radikal?
  • Warum haben Verschwörungslügen Hochkonjunktur?
  • Warum ist das Schreiben eines Codes ein "zutiefst politischer Akt" (Aza Raskin)?
  • Welche grundlegenden Prinzipien sozialer Nachhaltigkeit müssen wir digitalen Werkzeugen einschreiben?
  • Wo müssen wir ansetzen, damit die Digitalisierung nicht die deliberative Demokratie untergräbt?

 

Publikationstyp
Bericht

Beteiligte Personen

Echter Name

Referent für Energiewendeforschung und Digitale Transformation
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