Meldung | 21.08.2018

Germanwatch diskutiert die „Zukunftsfähige Digitalisierung“

Workshop auf dem Artlake-Festival
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Hendrik Zimmermann diskutiert mit Interessierten auf dem Artlake-Festival

Auf dem Artlake-Festival hat Germanwatch Workshops zu diesen beiden Fragestellungen organisiert: Wie können wir die Potentiale der Digitalisierung für die Energiewende nutzen und die Souveränität der*s Einzelnen schützen? Wie können Lieferkurier*innen besser vor sozialen Risiken bewahrt werden?


Vom 16. bis zum 19. August fand das diesjährige Artlake-Festival mit ca. 7.000 Besucher*innen am Bergheider See in der Lausitz statt. Das Festival zeichnet sich durch progressive Gesellschaftsutopien, Diskurs, Kunst und kreativen Austausch sowie diverse Spielarten der Musik aus. In diesem Jahr konnten die Besucher*innen an Workshops zu  unterschiedlichen Themen wie politisches Engagement, Philosophie, Feminismus, Werbefreiheit, Russland und Konstruktivismus teilnehmen. Germanwatch war mit einem Workshop zum Thema „Zukunftsfähige Digitalisierung“ vertreten.

Im gut besuchten Germanwatch-Workshop machten sich Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren Gedanken über die beiden Themen „Klimaschutz“ und „Zukunft der Arbeit“ in Zeiten der Digitalisierung. Wie können wir die Potentiale der Digitalisierung für die Energiewende nutzen und zugleich die Souveränität und Freiheit der*s Einzelnen in der digitalen Welt schützen? Wie können Lieferkurier*innen, z.B. bei Unternehmen wie „Foodora“ oder „Deliveroo“, besser vor sozialen Risiken in Plattformökonomien geschützt werden?

Faktenraten, Inputvorträge zur digitalen Energiewende und Plattformökonomie, zwei Rollenspiele sowie das gemeinsame Diskutieren und Entwickeln von politischen Forderungen waren Teil des Workshops. Angeregt diskutierten die Teilnehmenden, wie eine soziale, demokratische und ökologische digitale Transformation gelingen kann. Hierfür schlüpften sie zeitweise in die Rollen von Klimaschützer*innen, Unternehmen, Politiker*innen oder direkt Betroffenen.

Germanwatch führte den Workshop gemeinsam mit Expert*innen von der TU Berlin, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GIZ) sowie der Universität Wien durch und möchte die Methodik auch in anderen Kontexten nutzen.

Eine Übersicht zu den unterschiedlichen Workshops auf dem Festival findet sich hier.

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