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Klima

Wir stehen vor zwei großen Klima-Herausforderungen. Erstens: Unbewältigbare Ausmaße des Klimawandels zu vermeiden - durch Klimaschutz. Zweitens: Unvermeidbare Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen - durch Anpassung. Zu beiden arbeitet Germanwatch an gerechten und effizienten Lösungen.

Aktuelles

Brown to Green: Development of Key Indicators
Pressemitteilung
1. September 2016

Studie: G20 trotz positiver Entwicklungen noch nicht auf dem Weg in eine Welt ohne Kohle, Öl und Gas

Internationales Konsortium bescheinigt G20 kurz vor Gipfel großen Handlungsbedarf bei Ambition der Klimapolitik und Kohleverstromung

Trotz vermehrter Anzeichen, dass der Anstieg der energiebedingten CO2-Emissionen gestoppt ist, müssen die G20-Staaten ihre Anstrengungen deutlich vergrößern, um den Einstieg in eine treibhausgasneutrale Welt zu organisieren, so wie sie das Pariser Klimaabkommen anstrebt. Prioritäten müssten insbesondere in den Bereichen Kohleverstromung, Subventionsabbau für fossile Energien und bei einer langfristigen Rahmensetzung für die Klimapolitik gesetzt werden. Zu diesem Schluss kommt eine heute in Peking von "Climate Transparency" veröffentlichte Studie, an der auch Germanwatch beteiligt war. >> mehr
Cover: Brown to Green
Publikation

Brown to Green: Assessing the G20 transition to a low-carbon economy

Eine Studie von Climate Transparency unter Mitwirkung von Germanwatch u.a.

Die Studie analysiert und bewertet die G20-Staaten in vielen Bereichen der Klima- und Energiepolitik, unter anderem Emissionen, Entwicklung der Kohleverstromung, der Erneuerbaren, "grüne" Investitionen und auch Ambition der klimapolitischen Vorgaben für die kommenden Jahre. Die G20-Staaten sind für rund drei Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, allein die energiebedingten Emissionen sind von 1990 bis 2013 um mehr als die Hälfte gewachsen (56%). Die gute Nachricht ist: Dieses CO2-Wachstum ist zum Stillstand gekommen. Während beim Neubau von Kraftwerken inzwischen die Erneuerbaren Energien mehr als die Hälfte der Investitionen ausmachen, dominieren aber in den bestehenden Energiesystemen in den G20-Staaten noch immer die braunen Energieträger Kohle, Öl und Gas. >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

G20 muss Fahrpläne in eine Welt ohne Kohle, Öl und Gas entwerfen

Blog-Beitrag von Gerrit Hansen und Lutz Weischer, August 2016

Sie repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung, vier Fünftel des globalen Bruttoinlandsprodukts und ist verantwortlich für mehr als drei Viertel der Treibhausgasemissionen: Die G20 - die Gruppe der großen Industrienationen und wichtigsten Schwellenländer - ist entscheidend für das schnelle Inkrafttreten und die tatsächliche Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Am 4. und 5. September kommen die Staaten im chinesischen Hangzhou zum Gipfel zusammen - und die Vorstellung, dass die G20 sich nur um Wirtschafts- und Finanzthemen kümmern sollte, ist überholt. Die Klimapolitik ist eng mit diesen Themen verknüpft und gehört dort ganz oben auf die Agenda. >> mehr
Lutz Weischer und Gerrit Hansen von Germanwatch mit Yunwen Bai, Direktorin der chinesischen Partnerorganisation Greenovation Hub
Meldung
24. August 2016

Expertenworkshop zu Green Finance im Kontext der G20

Roundtable on the Role of Development Finance in Sustainable Development, Shanghai/China, 22. August 2016

Bei dem von Germanwatch mit dem chinesischen Partner Greenovation Hub und dem BRICS-Center der Fudan-Universität Shanghai organisierten Workshop diskutierten hochrangige Experten aus dem Finanzsektor, u.a. der KfW und der New Development Bank (der neu gegründeten "BRICS-Bank"), mit VertreterInnen aus Politik und Zivilgesellschaft über die wachsende Bedeutung von "Green Finance" für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. >> mehr
Cover Low-Carbon Development Cooperation India-Germany
Publikation

Zusammenarbeit von Indien und Deutschland für eine Niedrigkarbongesellschaft

Das Potenzial, gemeinsame Strategien für eine Niedrigkarbongesellschaft zu entwickeln

Deutsch-indische bilaterale Zusammenarbeit für eine Niedrigkarbongesellschaft sollte über einen Dialog und die Bereitstellung von Finanzierung und Technologie für einen CO2-armen indischen Energiemix deutlich hinausgehen. Deutschland selbst kann sich von Indien in Bezug auf eine klimafreundliche Gesellschaft inspirieren lassen. Ein deutsch-indischer Austausch zu Niedrigkarbongesellschaften sollte grundlegende Aspekte wie nachhaltige Prinzipien, Lebensstile, nachhaltige Geschäftsmodelle und ökonomische Strukturen thematisieren. Es gilt nicht nur voneinander zu lernen, sondern auch gemeinsam Neues zu entwickeln. >> mehr
Cover: Climate Change Policy - For a Better Understanding of India's and Germany's Approaches and Positions
Publikation

Klimapolitik? Für ein besseres Verständnis indischer und deutscher Herangehensweisen und Positionen

Indien und Deutschland zu vergleichen ist aufgrund der kulturellen und sozioökonomischen Unterschiede der beiden Länder höchst komplex. Im vorliegenden Papier versuchen Germanwatch und CANSA die Hintergründe der unterschiedlichen Herangehensweisen in der Klimapolitik Indiens und Deutschlands zu erörtern. Die verschiedenen Verhandlungspositionen deuten auch auf Unterschiede in der doch gemeinsamen Ambition hin, das Paris-Abkommen ehrgeizig und gerecht umzusetzen. >> mehr
Foto: Pressekonferenz in der Ukraine
Meldung
2. August 2016

Germanwatch besucht Konfliktregion und Kohlerevier Donbass

Mehr Zusammenarbeit im Bereich Energieeffizienz und grüne Energien mit Donbass kann helfen, Konflikt zu entschärfen

Der Donbass ist als Region von besonderer Bedeutung für zwei Dinge: Frieden in Europa und die Energietransformation von Öl, Gas und Kohle zu Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Doch beide Herausforderungen können im Donbass gemeinsam angegangen werden. Mehr Zusammenarbeit zwischen Deutschland/der EU und der Ukraine bei der Niedrig-CO2-Transformation des Donbass kann der Krisenregion eine neue ökonomische Perspektive geben und das hohe Konfliktpotential senken. Die Germanwatch-Schlussfolgerungen auf Englisch hier. >> mehr
Cover Opportunities for Indo-German
Publikation

Chancen für eine deutsch-indische Kooperation in bilateraler und multilateraler Umwelt- und Entwicklungspolitik

Bilaterale deutsch-indische Kooperation hat gegenseitiges Verständnis und Vertrauen auch für Lösungsansätze in internationalen Verhandlungsprozessen aufgebaut. Aus diesen Erfahrungen konnten Lehren für viele Verhandlungspunkte im UNFCCC-Prozess gezogen werden. Eine erfolgreiche Umsetzung der deutsch-indischen Solarpartnerschaft könnte künftig Substanz bilateraler Zusammenarbeit sein und die gemeinsame Umsetzung der Paris-Abkommens unterstützen. >> mehr
Bild: ARD-Dokumentation "Letzte Chance für unser Klima"
Meldung
26. Juli 2016

TV-Reportage: Der Fall Huaraz in ARD-Fernsehen + Mediathek

In der 45-Minuten-TV-Dokumentation "Letzte Chance für unser Klima" von Christian Jentzsch werden die Folgen des Klimawandels und Reaktionen hierauf u.a. anhand der Gletscherschmelze in den Anden und des Falls Huaraz (Klimamusterklage "Saúl gegen RWE") deutlich gemacht. Der Film zeigt dabei anhand mehrerer Beispiele, auf welche Weise sich verschiedenste Menschen weltweit für die Verringerung des Treibhausgasausstoßes und mehr Klimagerechtigkeit einsetzen - von Saúl Luciano und seiner Anwältin Roda Verheyen über das Germanwatch-Team bis hin zu den Aktivisten des Klima-Camps im Rheinland, vom Pfarrer in Jülich bis hin zum Papst mit der Enzyklika Laudato Si. Nachdem er erstmalig im Juli 2016 im ARD-Fernsehen lief, wird er nun mehrfach im TV-Sender tagesschau24 wiederholt und kann online in der ARD-Mediathek angeschaut werden. >> mehr
Cover Digitalisierung der Energiewende
Publikation

Sechs Thesen zur Digitalisierung der Energiewende: Chancen, Risiken und Entwicklungen

Dieses Thesenpapier skizziert aktuelle Entwicklungen von Energieversorgung und -verbrauch in Deutschland und widmet sich dabei der Rolle der Digitalisierung in der Energiewende. Es umreißt aktuelle politische und gesellschaftliche Prozesse und integriert Visionen, die die Möglichkeiten der Digitalisierung und der schnellen Datenauswertung aufgreifen. >> mehr