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Klima

Wir stehen vor zwei großen Klima-Herausforderungen. Erstens: Unbewältigbare Ausmaße des Klimawandels zu vermeiden - durch Klimaschutz. Zweitens: Unvermeidbare Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen - durch Anpassung. Zu beiden arbeitet Germanwatch an gerechten und effizienten Lösungen.

Aktuelles

Weitblick
Weitblick
24. November 2015

Schwerpunkt: Klimagipfel in Paris

Gerade als diese Ausgabe des WEITBLICKS fertiggestellt ist und die Freigabe für den Druck ansteht, erschüttern die verheerenden Anschläge in Beirut am 12. und Paris am 13. November die Welt. Umso wichtiger ist nun, dass vom Klimagipfel in Paris ein unüberhörbares Signal der Kooperation der Staatengemeinschaft ausgeht. Ohne deutliche Schritte für mehr Gerechtigkeit und Akzeptanz der Grenzen des Planeten wird es nicht gelingen, der Krisenkaskade, die uns in Atem hält, wirkungsvoll zu begegnen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
24. November 2015

Peruanischer Kleinbauer klagt gegen RWE wegen Gefahren durch Gletscherschmelze

Erstmals in Europa wird ein Verursacher des Klimawandels verklagt

Heute hat der Kleinbauer und Bergführer Saúl Luciano Lliuya aus Peru beim Landgericht Essen Klage gegen RWE eingereicht. Der Grund: Die gewaltigen Emissionsmengen des Energiekonzerns gefährden seine Familie, sein Eigentum sowie einen großen Teil seiner Heimatstadt Huaraz. Ein durch den Klimawandel schnell wachsender Gletschersee wird zum Risiko für die 120.000-Einwohner-Stadt in den Anden. >> mehr
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Publikation

Wir alle sind herausgefordert

Beirut, Paris und Mali: jetzt sind Kooperation und Transformation wichtiger denn je!

Die brutalen und verheerenden Anschläge in Beirut, Paris und Mali vor wenigen Tagen haben uns zutiefst erschüttert. Und sie fordern uns in unserer Arbeit und unserem weiteren strategischen Vorgehen massiv heraus. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
24. November 2015

Peruanischer Kleinbauer klagt gegen RWE wegen Gefahren durch Gletscherschmelze

Saúl Luciano Lliuya reicht heute Klimaklage in Essen ein

Erstmals klagt ein von den Risiken des Klimawandels Betroffener gegen ein Unternehmen in Europa: Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya reicht heute Vormittag mit seiner Rechtsanwältin beim Essener Landgericht Klage gegen den Energiekonzern RWE ein. Saul Luciano fürchtet um seine von einer möglichen Flutwelle bedrohte Heimatstadt Huaraz. Der Essener Konzern, so die Argumentation, sei maßgeblich mitverantwortlich für das Abschmelzen der Andengletscher und die dadurch entstehende Bedrohungslage für sein im Gebirgstal gelegenes Haus. >> mehr
Logo: Climate March Berlin 2015
Meldung
23. November 2015

Aufstehen für Klimagerechtigkeit!

Den Global Climate March zur größten Klima-Demo aller Zeiten machen

Am 29. November gehen - nicht nur in Berlin, sondern auf der ganzen Welt - Menschen für das Klima auf die Straße. Wir wollen weg von fossilen Brennstoffen und hin zu 100% erneuerbarer Energie. Die größte Demo in Deutschland findet in Berlin statt. Es geht los am 29. November 2015 um 12:00 am Hauptbahnhof (Washingtonplatz). Von dort aus laufen die TeilnehmerInnen zum Brandenburger Tor, wo es eine Abschlusskundgebung mit großartigen Rednern und Musik geben wird. Weltweit finden tausende verschiedene Aktionen statt – auch ganz in Ihrer Nähe. >> mehr
Slider zur COP21 in Paris
Meldung
20. November 2015

Gipfelaussichten

Paris als Symbol für Kooperation – nicht Hass und Zerstörung

Nach vier Jahren Vorverhandlungen startet nun am 30. November der Klimagipfel in Paris. Das geplante Pariser Abkommen soll Spielfeld und Regeln für die internationale Klimapolitik der nächsten Jahrzehnte abstecken. Anders als sonst üblich, haben die Staats- und RegierungschefInnen gleich am ersten Tag ihren großen Auftritt. Sie müssen Richtungsentscheidungen verkünden, damit die VerhandlerInnen auf dieser Grundlage den politischen Konsens in eine Rechtssprache gießen können. >> mehr
Saúl Luciano Lliuya aus Huaraz/Peru
Meldung
20. November 2015

Huaraz - Ein Fall in mehreren Akten

Ein besonders wichtiger Klimagipfel liegt nun unmittelbar vor uns und die Weltöffentlichkeit schaut dorthin. Die höchsten Erwartungen haben die ärmeren Menschen, die schon jetzt am stärksten unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden oder massiv bedroht sind. Dazu gehören diejenigen, die im Einzugsbereich der aufgrund der Erderwärmung verstärkt auftretenden Gletscherschmelze leben. Also auch der peruanische Bergführer Saúl Luciano Lliuya und sein Vater Julio. >> mehr
Weitblick-Bild 3/15: Portraits Roda und Christoph
Meldung
20. November 2015

Der Fall Huaraz: Warum diese Klage ?

Vier Fragen an Dr. Roda Verheyen, auf Umweltrecht spezialisierte Anwältin von Saúl Luciano, und Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch

Was ist das Besondere an diesem Fall? Roda Verheyen: Das Besondere ist, dass ein Betroffener aus einem Entwicklungsland gegen einen Konzern aus dem Norden klagt. Zwar gab es ähnliche Klagen in den USA – dort wurden sie von den Gerichten abgewiesen, weil der Klimawandel insgesamt ein politisches Problem sei. In Europa hat es einen solchen Fall nach meiner Kenntnis noch nie gegeben. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
18. November 2015

Kohledämmerung bei Exportkrediten

OECD schränkt Kreditvergabe für Kohlekraftwerke deutlich ein / Germanwatch rechnet mit Rückgang der Exportkredite von Industrieländern um zwei Drittel

Die Industrieländer haben sich im Rahmen der OECD darauf verständigt, die Exportkredite für neue Kohlekraftwerke massiv einzuschränken. Germanwatch begrüßt diese Einigung, die insbesondere durch starkes Engagement der US-Regierung gegenüber Japan, Südkorea und Australien erzielt wurde. "Die Industrieländer setzen mit der massiven Einschränkung der Exportkredite ein weiteres wichtiges Signal, dass die Kohledämmerung begonnen hat", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
Red Constantino
Meldung
17. November 2015

Der Wille zur Transformation - Erneuerbare Energie für die Philippinen

VLog mit Red Constantino

Am Beispiel der Philippinen erklärt Red Constantino (Insitute for Climate and Sustainable Cities), warum gerade Entwicklungsländer von einem Umstieg auf 100% erneuerbare Energien profitieren. >> mehr

Ansprechpartner

Der Klimaschutz-Index

Hinsehen!

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