Entwicklung & Klima

Der Klimawandel ist für uns zu allererst eine Entwicklungsfrage. So erarbeiten wir Konzepte sowohl für die Unterstützung der Ärmsten bei der Anpassung als auch für den Aufbau klimaschonender Energie-Infrastruktur in Entwicklungsländern.  

Aktuelles                                                                                                                              
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Drohende Finanzierungslücke trotz guter Arbeit: Vergesst den Anpassungsfonds nicht!

Blog-Beitrag von David Eckstein, Oktober 2014

Das 24. Treffen des Direktoriums des Anpassungsfonds (AF) ist am Freitag in Bonn zu Ende gegangen. Wieder einmal haben sich die 32 Direktoriumsmitglieder des Fonds getroffen, unter anderem, um die Förderung neuer, konkreter Anpassungsprogramme und -projekte in Entwicklungsländern, die besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, zu beschließen. Das Treffen war dabei in einer Hinsicht besonders. Zum ersten Mal in der Geschichte des Fonds wurden keine Projekte im Namen der Länder durch die üblichen multilateralen Institutionen eingereicht. Stattdessen stammten nun 12 der insgesamt 13 für dieses Treffen eingereichten Projektanträge von Entwicklungsländern, die ihre eigenen nationalen Institutionen verwenden, um Projekte und Programme vor Ort umzusetzen und für dessen ordnungsgemäße Durchführung verantwortlich sind. >> mehr
Cover Kommentar zur Zukunftscharta
Publikation

Kommentar zum Entwurf der Zukunftscharta: "Grundlagen geschaffen für Relevanz"

Zusammenstellung von Klaus Milke, Dr. Klemens van de Sand und Susan Weide / Stand 25.9.2014

Germanwatch würdigt den dialogischen Ansatz zur bisherigen Erstellung der Zukunftscharta und den darin deutlich sichtbaren Versuch, die deutsche Entwicklungspolitik als globale Strukturpolitik auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten. Wir begrüßen auch die Aufteilung der Kapitel in Fazit und politische Ziele und die Hervorhebung, dass ein grundlegender menschenrechtsbasierter Ansatz sinnvoll ist. >> mehr
Postkartenwettbewerb "Zukunftsfähige Entwicklung in Zeiten des Klimawandels"
Meldung
14. Juli 2014

Postkartenwettbewerb "Zukunftsfähige Entwicklung in Zeiten des Klimawandels"

Mit starken Motiven lokale Betroffenheit sichtbar machen und Synergien von Klimaschutz & nachhaltiger Entwicklung aufzeigen

Germanwatch e.V. ruft zu einem Gestaltungswettbewerb auf und vergibt Preise für die aussagekräftigsten, originellsten und künstlerisch hochwertigsten Postkartenmotive. >> mehr
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Meldung
8. Juli 2014

Überlegungen zur Klimahaftung nach Völkerrecht

Aufsatz von Dr. Will Frank, Germanwatch-Berater zum Thema Klimahaftung

Ein in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht zum Thema „Klimawandel und Völkerrecht“ erschienener Aufsatz von Will Frank, der bei Germanwatch zum Thema Klimahaftung mitarbeitet, bejaht die Möglichkeit von Ansprüchen von durch den Klimawandel negativ betroffenen Staaten auf Prävention und ggf. Schadensersatz gegen „Verursacherstaaten“. Klimarechtliche Schutz- und Schadensersatzansprüche nach allgemeinem Völkerrecht werden voraussichtlich umso mehr an Bedeutung gewinnen, je schwächer die Ergebnisse der laufenden UN-Klimaverhandlungen ausfallen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
10. Juni 2014

Gegen Abschottung - für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik

Germanwatch unterzeichnet Solidaritätserklärung mit Geflüchteten in Berlin

Germanwatch hat heute den Luhmer Appell, eine Solidaritätserklärung mit Geflüchteten in Berlin, unterzeichnet. Das Land Berlin sowie die Bundesregierung stehen in einer besonderen Verantwortung, sich für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik einzusetzen. „Wir müssen uns gegen die Fluchtursachen und in Deutschland auch gegen eine Politik der Abschottung gegenüber den Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, engagieren", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. >> mehr
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Meldung
28. Mai 2014

Germanwatch International Conference on 2nd June 2014

2° or 4° Climate Change? Consequences for Development

The world stands at a crossroad. Recent sciences, including the latest IPCC assessment report, shows that uncurbed climate change is likely to have disruptive impacts on food production, population pressure and development potentials of future generations. The conference will highlight these consequences for development (the problem), consider existing and emerging examples of action on the ground that promotes development, while adapting to climate change and reducing emissions (the practice) and discuss the policy frameworks needed to scale up these practices and set the world on a pathway to low-carbon climate-resilient development (the policy). >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
21. Mai 2014

Durchbruch für die internationale Klimafinanzierung

Grüner Klimafonds startklar - Germanwatch fordert Einzahlung von Deutschland

Bei der Sitzung des Direktoriums des Grünen Klimafonds (Green Climate Fund, GCF) im südkoreanischen Songdo ist ein Durchbruch erzielt worden: Ab sofort kann der Fonds, der Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern finanzieren soll, Einzahlungen annehmen. "Diese Einigung ist ein großer Erfolg und ein wichtiger Baustein für eine gerechtere weltweite Lastenverteilung bei der Bewältigung des Klimawandels", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
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Sitzung des Grünen Klimafonds in Korea: Zeit für Entscheidungen

Blog-Beitrag von Lutz Weischer, Mai 2014

Am Sonntag, den 18. Mai, beginnt die 7. Sitzung des Direktoriums (Board) des Grünen Klimafonds (Green Climate Fund, GCF) am Sitz des Fonds im südkoreanischen Songdo. Diese Sitzung könnte über die Zukunft des Fonds entscheiden. Denn dort sollen alle noch ausstehenden Entscheidungen getroffen werden, die erforderlich sind, damit der GCF noch dieses Jahr mit Geld gefüllt werden kann. Deutschland spielt eine wichtige Rolle, auch weil es einen der beiden Co-Vorsitzenden stellt, die die Verhandlungen der 24 Mitglieder des Direktorium zum Erfolg führen sollen. >> mehr
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Pressemitteilung
12. November 2013

Globaler Klima-Risiko-Index 2014: Haiti, Philippinen und Pakistan am stärksten betroffen

Index von Germanwatch zeigt: Entwicklungsländer leiden am meisten unter Wetterextremen

Überschattet von der Taifun-Katastrophe auf den Philippinen hat Germanwatch heute zum neunten Mal den jährlichen Globalen Klima-Risiko-Index präsentiert. "Der Index zeigt, dass im Jahr 2012 Haiti, die Philippinen und Pakistan am schwersten durch Wetterkatastrophen betroffen waren", sagt Sönke Kreft, Germanwatch-Teamleiter Internationale Klimapolitik und einer der Autoren der Studie, am Rande der UN-Klimakonferenz in Warschau. "Als der Hurrikan Sandy über New York zog, beherrschte er im Oktober vergangenen Jahres die internationalen Schlagzeilen. Es war allerdings Haiti - das ärmste Land der westlichen Welt - das die größten Verluste zu beklagen hatte." >> mehr
Cover CRI 2014
Publikation

Global Climate Risk Index 2014

Who suffers most from extreme weather events? Weather-related loss events in 2012 and 1993 to 2012

The Global Climate Risk Index 2014 analyses to what extent countries have been affected by the impacts of weather-related loss events (storms, floods, heat waves etc.). The most recent data available—from 2012 and 1993–2012—were taken into account. The countries affected most in 2012 were Haiti, the Philippines and Pakistan. For the period from 1993 to 2012 Honduras, Myanmar and Haiti rank highest. >> mehr

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