Entwicklung & Klima

Der Klimawandel ist für uns zu allererst eine Entwicklungsfrage. So erarbeiten wir Konzepte sowohl für die Unterstützung der Ärmsten bei der Anpassung als auch für den Aufbau klimaschonender Energie-Infrastruktur in Entwicklungsländern.  

Aktuelles

Cover Shifting the Trillions
Publikation

Shifting the Trillions

The role of the G20 in making financial flows consistent with global long-term climate goals

Das historische Pariser Klimaabkommen und die Agenda 2030 bilden einen neuen Rahmen für die weltweite Dekarbonisierung und nachhaltige, klima-resiliente Entwicklung. Um diese globalen Ziele zu erreichen, muss gemeinsames Handeln durch die Regierungen der führenden Industrie- und großen Schwellenländer bei multilateralen Foren wie der G20 auf der Agenda stehen. Im Rahmen der G20 ist es eine der dringendsten und auch vielversprechendsten Aufgaben, die notwendigen Finanzflüsse für nachhaltige Investitionen zu mobilisieren bzw. umzuschichten, insbesondere für Infrastruktur und die globale Energiewende. In diesem Hintergrund-Papier... >> mehr
Lutz Weischer und Gerrit Hansen von Germanwatch mit Yunwen Bai, Direktorin der chinesischen Partnerorganisation Greenovation Hub
Meldung
24. August 2016

Expertenworkshop zu Green Finance im Kontext der G20

Roundtable on the Role of Development Finance in Sustainable Development, Shanghai/China, 22. August 2016

Bei dem von Germanwatch mit dem chinesischen Partner Greenovation Hub und dem BRICS-Center der Fudan-Universität Shanghai organisierten Workshop diskutierten hochrangige Experten aus dem Finanzsektor, u.a. der KfW und der New Development Bank (der neu gegründeten "BRICS-Bank"), mit VertreterInnen aus Politik und Zivilgesellschaft über die wachsende Bedeutung von "Green Finance" für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. >> mehr
Cover Low-Carbon Development Cooperation India-Germany
Publikation

Zusammenarbeit für eine Niedrigkarbongesellschaft zwischen Indien und Deutschland

Das Potenzial, gemeinsame Strategien für eine Niedrigkarbongesellschaft zu entwickeln

Deutsch-indische bilaterale Zusammenarbeit für eine Niedrigkarbongesellschaft sollte über einen Dialog und die Bereitstellung von Finanzierung und Technologie für einen CO2-armen indischen Energiemix deutlich hinausgehen. Deutschland selbst kann sich von Indien in Bezug auf eine klimafreundliche Gesellschaft inspirieren lassen. Ein deutsch-indischer Austausch zu Niedrigkarbongesellschaften sollte grundlegende Aspekte wie nachhaltige Prinzipien, Lebensstile, nachhaltige Geschäftsmodelle und ökonomische Strukturen thematisieren. Es gilt nicht nur voneinander zu lernen, sondern auch gemeinsam Neues zu entwickeln. >> mehr
Der Fall Huaraz: Saúl gegen RWE. Gletschereis schmilzt. Verantwortung wächst.
Meldung
7. Juli 2016

Rückblick und Ausblick zum Fall Huaraz

Mündliche Verhandlung am 24. November

Der Fall ist der erste seiner Art vor europäischen Gerichten. Mit ihm ist bereits jetzt ein wichtiger Schritt nach vorne in Richtung neue juristische Möglichkeiten für Betroffene zu schaffen – als Hebel für politische Lösungen – gelungen. Das Landgericht Essen hat den Fall bereits als "Rechtssache von grundsätzlicher Bedeutung" eingestuft – die mündliche Verhandlung ist für den 24. November angesetzt. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
20. Mai 2016

Gipfel muss Wege aus der humanitären Krise weisen

Unter großem Handlungsdruck beginnt am Montag der erste Weltgipfel für humanitäre Hilfe. Germanwatch fordert mehr internationale Kooperation.

Klare Signale für mehr internationale Kooperation und Schritte zur Verbesserung des humanitären Systems im Sinne der Globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDG) erhofft sich Germanwatch vom World Humanitarian Summit. Auf Initiative von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kommen Regierungschefs aus aller Welt am Montag zu diesem ersten Weltgipfel für humanitäre Hilfe in Istanbul zusammen. "Der Handlungsdruck ist enorm", betont Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. >> mehr
Logo: CDKN
Publikation

The Green Climate Fund and city leaders: step up your game

Blog post by Lisa Junghans, May 2016

In this blog Lisa Junghans, Policy Advisor for Climate Change, Adaptation & Urban Transformation, discusses the opportunities for cities under the GCF, and how achieving a paradigm shift needs bundled power from all sides. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
28. April 2016

KlimaKompakt Nr. 89: Folgen durch El Niño und den Klimawandel

Das Klimaphänomen El Niño hat weltweite Auswirkungen: Überschwemmungen in Mittelamerika, Dürren in weiten Teilen Afrikas und Asiens, ein weltweites Korallensterben. Die Folgen dieser Katastrophen werden noch auf Jahre Millionen Menschen weltweit betreffen. Ein El-Niño-Jahr ist wie eine „Vorspultaste“ für die globale Erwärmung... >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

Saúl gegen den Klimawandel

Blog-Beitrag von Antonio Zambrano Allende (Direktor von MOCICC), 2016

Im Jahre 2001 schickte Peru seine erste offizielle nationale Mitteilung zum Klimawandel an die Vereinten Nationen. Seitdem wurden viele unabhängige Berichte zur Gefährdung unserer Umwelt und zu den Klimaveränderungen innerhalb von Peru veröffentlicht. Zusammen mit wissenschaftlichen und überlieferten Erkenntnissen entwickelte sich ein neues Bewusstsein für die Bedrohungen, die die auch im Alltag erlebbaren Klimaveränderungen verursachen. Zeichen dieser Veränderungen sind die massive Gletscherschmelze, Dürren, regelmäßige Flutkatastrophen, das Entstehen neuer Krankheiten, und das Aussterben traditionell bedeutsamer Agrarpflanzen. >> mehr
Flagge der Vereinten Nationen, United Nations Flag
Pressemitteilung
22. April 2016

Pariser Klimaabkommen beginnt zu wirken

Germanwatch sieht in heutiger Unterzeichnung starkes Signal der Weltgemeinschaft / Pariser Abkommen zeigt Wirkung in der Wirtschaft - Bundesregierung noch zu zögerlich

Als "starkes Signal der Weltgemeinschaft" stuft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die heutige Unterzeichnungszeremonie des Pariser Klimaabkommens in New York ein. "Über 165 Staaten werden vertreten sein, mehr als 60 Staats- und Regierungschefs werden erwartet - das ist Weltrekord. Es haben noch nie so viele Staaten am ersten Tag der Unterzeichnungsperiode einen völkerrechtlichen Vertrag unterschrieben", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Damit ist die Unterzeichnung mehr als ein formaler Akt. Die Staatengemeinschaft betont eindrucksvoll die große Bedeutung, die sie dem Abkommen beimisst." Mit der Unterschrift erklären die Staaten, dass sie die Prinzipien des Abkommens unterstützen und verpflichten sich, es zügig zu ratifizieren und bis dahin alles zu unterlassen, was den Zielen des Abkommens schaden könnte. Wenn 55 Staaten, die insgesamt mindestens 55% der globalen Emissionen verantworten, ratifiziert haben, tritt das Pariser Abkommen in Kraft. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
22. April 2016

KlimaKompakt Nr. 88: Indische Perspektiven auf das Klimaabkommen

Für die zukünftige Entwicklung des Weltklimas spielt Indien eine entscheidende Rolle. Millionen Inderinnen und Inder leben noch immer in Armut und fordern Entwicklungschancen ein. Um diesen Menschen Zugang zu moderner Energie zu gewähren, aber auch um den Energiehunger einer rasant wachsenden Mittel- und Oberschicht zu stillen, plant Indien einen massiven Zubau von Kraftwerken. Das Land steht vor der Entscheidung, weiterhin stark auf Kohle zu setzen oder stärker Erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu fördern. >> mehr