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Huaraz

Thema: Huaraz

Roda Verheyen
Meldung
29. März 2018

"25 Frauen Award 2018": Anwältin von Saúl Luciano Lliuya nominiert

Ihre Stimmabgabe für Frauen, die unsere Wirtschaft revolutionieren, ist bis zum 8. April möglich

So viele Frauen bewegen jeden Tag unsere Wirtschaft – durch ihr Know-how, ihr Engagement, zukunftsweisende Entscheidungen und den unbedingten Willen, den Status Quo als etwas zu betrachten, das weiterentwickelt werden kann und weiterentwickelt werden muss, um zukunftsfähig zu bleiben. Eine von ihnen ist Dr. Roda Verheyen, Rechtsanwältin und Gründerin des „Climate Justice Programme, die gerade aus über 500 Frauen unter die TOP 50, der Frauen gewählt wurde, die unsere Wirtschaft revolutionieren. >> mehr
PIC: Frage & Antwort
Meldung
20. März 2018

FRAGEN und ANTWORTEN zum FALL HUARAZ (FAQ)

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen rund um den Fall Huaraz. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
14. März 2018

"Klimaklage": RWE scheitert erneut mit Versuch Beweisaufnahme abzuwenden

RWE-Anwälte haben zum zweiten Mal erfolglos versucht, den Beweisbeschluss des OLG Hamm anzufechten / Bisher keine ernsthaften Bemühungen seitens des beklagten Konzerns, sich auf Gutachter zu einigen

Germanwatch übt deutliche Kritik am Verhalten der RWE AG und ihrer Anwälte in dem Verfahren Lliuya gegen RWE vor dem Oberlandesgericht Hamm. In dem als "Klimaklage" bekannt gewordenen Fall versucht das beklagte Unternehmen offenbar, die bereits im November angeordnete Beweisaufnahme so lange wie möglich zu verzögern. Das Gericht hat nach der deutlich und in vollem Umfang zurückgewiesenen ersten "Gegenvorstellung" nun auch eine zweite "Gegenvorstellung" klar zurückgewiesen. Gutachter für die Beweisaufnahme wurden seitens RWE jedoch nach Informationen von Germanwatch noch immer nicht vorgeschlagen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
15. Februar 2018

Gericht stellt klar: Unternehmen können für Klimafolgen zur Verantwortung gezogen werden

"Klimaklage" vor dem OLG Hamm: Zivilsenat weist Gegenvorstellung von RWE zurück - Verfahren geht in Beweisaufnahme

Das Oberlandesgericht Hamm hat im Verfahren des peruanischen Bergführers und Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya gegen RWE eine Art Eilantrag ("Gegenvorstellung") des Unternehmens gegen den Beweisbeschluss zurückgewiesen und unmissverständlich klargestellt: Große Emittenten können für Folgen des Klimawandels zur Verantwortung gezogen werden. Dieser Beschluss wurde schriftlich mitgeteilt. Damit kann es nun unverzüglich in die Beweisaufnahme gehen. >> mehr
Cover Factsheet Huaraz deutsch
Publikation

Klimagerechtigkeit braucht Ihre Unterstützung

Der Fall Huaraz zeigt die besondere Verantwortung großer Energiekonzerne auf

Dieses Factsheet gibt Ihnen einen Überblick über das Ziel, die Hintergründe und die bisherigen Meilensteine dieser Musterklage im Fall Huaraz. Es zeigt außerdem auf, wie Sie Saúl Luciano Lliuya bei seinem Anliegen für globale Klimagerechtigkeit und die Menschen in Huaraz unterstützen können. >> mehr
PIC: Frage & Antwort
Meldung
12. Dezember 2017

Wissenswert: Hintergrundinformation zur Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm

In diesem Dokument werden unter anderem die Rechtsgrundlage für Saúl Luciano Lliuyas Anspruch, sein genaues Begehren, das erstinstanzliche Urteil, das eindeutige Votum des Oberlandesgerichts Hamm und der darauf gefolgte Hinweis- und Beweisbeschluss erörtert. Auch Informationen zur Rolle von Klimamodellen und Wissenschaft könne Sie in diesem interessanten Hintergrunddokument finden. >> mehr
Bild: Saúl Luciano Lliuya, Klaus Milke und andere bei der Kohledemo in Bonn, 4.11.2017
Publikation

Saúl Luciano Lliuya gelingt mit seiner "Klimaklage" ein historischer Durchbruch

Blog-Beitrag von Julia Grimm, Dezember 2017

Großemittenten von Treibhausgasen wie RWE können grundsätzlich für Schutzmaßnahmen gegen Klimaschäden verantwortlich gemacht werden. Das bestätigte das Oberlandesgericht (OLG) Hamm am 30. November im Fall „Saúl Luciano Lliuya gegen RWE“ mit der Verkündung der Entscheidung, in die Beweisaufnahme zu gehen. Schon während der mündlichen Verhandlung etwa zwei Wochen zuvor hatten die Richter des OLG Hamm klar zu erkennen gegeben, dass große Emittenten wie RWE grundsätzlich verpflichtet sind, von Klimaschäden betroffene Menschen in ärmeren Ländern zu unterstützen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
30. November 2017

Historischer Durchbruch mit weltweiter Relevanz bei "Klimaklage"

Saúl Luciano Lliuya gegen RWE: Nach der rechtlichen Debatte folgt nun die wissenschaftliche Beweisführung vor Gericht - Investoren weltweit müssen ab jetzt neue Klagerisiken beachten

Die heute verkündete Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm für den Eintritt in die Beweisaufnahme im Fall Saúl Luciano Lliuya gegen RWE ist von größter rechtlicher Bedeutung. Erstmals hat ein Gericht bejaht, dass prinzipiell ein privates Unternehmen für seinen Anteil an der Verursachung klimabedingter Schäden verantwortlich ist. Dies gilt dann, wenn ein Anteil konkreter Schäden oder Risiken für Privatpersonen oder ihr Eigentum den Aktivitäten des Unternehmens zugeordnet werden kann. >> mehr
Foto: Saúl Lliuya Luciano besucht den Aletsch-Gletscher in den Alpen 2017 (Foto: Hanna Fuhrmann / Germanwatch)
Meldung
16. November 2017

"Wenn es dem Globus zu heiß wird"

WDR-Reportage zum "Fall Huaraz"

Die Zeichen stehen auf Sturm: Die USA haben das Pariser Klimaabkommen aufgekündigt, auch die deutschen Klimaziele hinken den Vorgaben weit hinterher. Wie kann es trotzdem gelingen, die globale Energiewende weiter voranzutreiben und die Menschen mit den Folgen des Klimawandels künftig nicht mehr allein zu lassen? >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
13. November 2017

Großemittenten sind verantwortlich für Folgen des Klimawandels

Votum des Oberlandesgerichts Hamm

Der 5. Zivilsenat des OLG Hamm hat heute Rechtsgeschichte geschrieben: Er hat klar zu erkennen gegeben, dass große Emittenten wie RWE grundsätzlich verpflichtet sind, Betroffene von Klimaschäden in armen Ländern zu unterstützen. Damit geht die Klimaklage von Saúl Luciano Lliuya gegen RWE in die nächste Phase. Am 30.11. soll der Beschluss zur Beweisaufnahme verkündet werden. Im Rahmen dieser muss dann gezeigt werden, dass die Belege in diesem Einzelfall reichen, um RWE zu den geforderten Zahlungen zu verpflichten. Das heutige Votum des Gerichts hat aber schon jetzt Bedeutung für sehr viele vom Klimawandel bedrohte Menschen. >> mehr