UN-Klimaverhandlungen

Im Rahmen der Vereinten Nationen verhandelt die Weltgemeinschaft über ihr Regelwerk zu Klimaschutz und Anpassung. Germanwatch beobachtet und unterstützt aktiv diesen Verhandlungsprozess, bei dem nicht nur die Hauptverursacher, sondern auch die betroffensten Staaten eine Stimme haben.

Aktuelles                                                                                                                       
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
3. Mai 2013

Nach konstruktiven Bonner Klimaverhandlungen: Klimaschutz nicht dem Koalitionsfrieden opfern

Germanwatch: Bundeskanzlerin muss beim Petersberger Klimadialog Farbe bekennen

Heute Nachmittag sind einwöchige Beratungen im UN-Klimaprozess in Bonn zu Ende gegangen. Es war die erste fokussierte Verhandlungsrunde nach dem UN-Klimagipfel von Doha. Schwerpunktthemen waren der Austausch über mögliche Elemente des bis 2015 auszuverhandelnden Klima-Abkommens und über Möglichkeiten, kurzfristig den Klimaschutz zu erhöhen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
26. April 2013

Rösler-Blockade gefährdet Erfolg der Klimaverhandlungen

In Bonn starten Verhandlungen für globales UN-Klimaabkommen

Auf der am Montag in Bonn beginnenden UN-Klimaverhandlungsrunde wird wahrscheinlich vor allem die EU im Brennpunkt der Kritik stehen. Weltweit interpretieren Regierungen und Beobachter die Blockade der deutschen Regierung und des Europaparlaments zur Reform des Emissionshandels als ein "Nein" zu ernsthafter Klimapolitik. Vom 29. April bis 3. Mai treffen sich Regierungsverhandler aus der ganzen Welt. >> mehr
Cover AF Case Studies en
Publikation

Unabhängige Einblicke aus verletzlichen Entwicklungsländern

Wie der Anpassungsfonds den Verletzlichsten dient

Die vorliegende Veröffentlichung präsentiert den Stand der Arbeit des Anpassungsfonds und stellt Erfahrungen vor, die das beobachtende NGO-Netzwerk auf der Ebene internationaler Politik und in Entwicklungsländern gemacht hat. >> mehr
Podium COP 18 Altmaier, Bals, Youthinkgreen
Publikation

Der Gipfel von Doha: Aufbruch ohne Rückenwind

Analyse des UN-Klimagipfels 2012

Die erste UN-Klimakonferenz im arabischen Raum, COP 18 in Katar, ging am 8. Dezember 2012 nach einer Marathonsitzung zu Ende. Mit den erzielten Beschlüssen wurde am Ende ein prozeduraler Fortschritt erzielt, der allerdings zur Schließung der existierenden Ambitionslücke bei Klimaschutz und Unterstützung von Klimamaßnahmen in Entwicklungsländern wenig Konkretes beiträgt. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
9. Dezember 2012

Ergebnis von Doha: Klimaboot legt ohne Mast und Segel ab

Ohne eine ambitionierte Führungsrolle der EU ist ein Scheitern des für 2015 geplanten Klimaabkommens vorprogrammiert

Beim Klimagipfel in Doha wurde nach Einschätzung von Germanwatch deutlich, dass der politische Wille, angemessen auf die Dringlichkeit des Klimawandels zu reagieren, derzeit bei den wichtigsten Akteuren China, USA und EU noch nicht sichtbar ist. Nach zweiwöchigen Verhandlungen haben die Regierungen der Welt am Samstagabend zwar ein Paket von Abschlussdokumenten, das "Doha Climate Gateway", verabschiedet. Damit ist der Start der zweiten Phase des Kyoto-Protokolls gelungen und ein Fahrplan der Verhandlungen für das neue Abkommen auf den Weg gebracht. >> mehr
Cover CCPI 2013 Results
Pressemitteilung
3. Dezember 2012

Hohe Emissionen - Geringe Ambitionen

Germanwatch Klimaschutz-Index 2013 beim UN-Klimagipfel in Doha veröffentlicht

Die globalen Emissionen sowie Investitionen in fossile Energien steigen weltweit und ein Ende ist bislang nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund veröffentlichten Germanwatch und das Climate Action Network (CAN) Europe heute auf dem UN-Klimagipfel in Doha den achten Klimaschutz-Index. Dieser zeigt die Klimaschutzleistungen der 58 Länder mit dem höchsten CO2-Ausstoß. Erstmals wurden auch Emissionsdaten einbezogen, die durch die Rodung von Wäldern entstehen. Dadurch sind gerade Länder wie Brasilien und Indonesien abgerutscht. Erneut leistete kein Land genug Klimaschutz, um es auf die ersten drei Plätze zu schaffen, die damit leer bleiben. >> mehr
Cover CRI 2013
Publikation

Global Climate Risk Index 2013

Who suffers most from extreme weather events? Weather-related loss events in 2011 and 1992 to 2011

The Global Climate Risk Index 2013 analyses to what extent countries have been affected by the impacts of weather-related loss events (storms, floods, heat waves etc.). The most recent available data from 2011 as well as for the period 1992-2011 were taken into account. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
27. November 2012

Schäden und Verluste durch Extremwetterereignisse: Drei asiatische Entwicklungsländer 2011 am härtesten getroffen

Germanwatch veröffentlicht neuen Globalen Klima-Risiko-Index auf dem Klimagipfel in Doha

Die meisten Schäden, die durch Extremwetterereignisse verursacht werden, schaffen es oft nicht in die weltweiten Schlagzeilen. Im Gegensatz zu den Zerstörungen von Hurrikan Sandy an der Ostküste der USA werden sie oft kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Im Jahr 2011 jedoch waren ärmere Entwicklungsländer durchschnittlich deutlich schwerer als Industrieländer betroffen, wie der neue Globale Klima-Risiko-Index von Germanwatch zeigt. >> mehr
Weitblick
Weitblick
23. November 2012

Schwerpunkt: Internationale Klimapolitik / Klimagipfel

Liebe Leserin, lieber Leser, lange Jahre habe ich das deutsche Verhandlungsteam bei den UN-Klimaverhandlungen geleitet. Seit gut fünf Jahren beobachte ich als Vorstandsmitglied von Germanwatch die Verhandlungen von außen. Das Schneckentempo der internationalen Verhandlungen einerseits und das Tempo des überall auf der Welt sichtbaren Klimawandels andererseits sind erschreckend. >> mehr
Cover Short-Term Ambition
Publikation

Short-Term Mitigation Ambition Pre-2020

Opportunities to Close the Emissions Gap

At the UN climate negotiations in Durban (2011), UNFCCC Parties essentially agreed to negotiate until 2015 a legally binding framework regarding emissions mitigation obligations for all countries from 2020 onwards. However, to keep global temperature rise below 2°C and thus avoid run-away climate change, it is not enough to concentrate on post-2020 action. >> mehr