Deutsche und EU-Klimapolitik

Deutschland und die EU leisten derzeit weder ihren Klimaschutz-Beitrag, der einen gefährlichen Klimawandel abwenden hilft, noch kooperieren sie ausreichend mit anderen Ländern zu Klimaschutz und -anpassung. Germanwatch fordert Handeln auf nationaler und auf EU-Ebene ein und unterstützt dies aktiv.

Aktuelles

Verbändebrief an Gabriel und Hendriks, NGO-Logos
Meldung
1. März 2016

EU-Klimaschutz nach Paris stärken

Zusammen mit 25 Umwelt-, Entwicklungs-, und Kirchenorganisationen fordert Germanwatch von den Bundesministern Hendricks und Gabriel mehr Einsatz für die Anhebung der EU-Klimaschutzziele

Nach dem Durchbruch beim Klimagipfel von Paris im Dezember 2015 müssten jetzt die schwachen Klimaziele der EU nach oben angepasst werden. Doch die EU hält sich bedeckt. Der EU-Klimakommissar will lediglich das Energieeffizienzziel für 2030 und das 2050-Emissionsziel anheben. Wesentlicher Grund ist, dass Deutschland wieder einmal keine Position hat. Diese fordern Germanwatch und 25 Partnerverbände jetzt in Briefen an Barbara Hendricks und Sigmar Gabriel ein. >> mehr
Deckblatt: 20xGermanwatch
Publikation

25 Jahre Germanwatch

Stationen und Erfolge 1991-2015

Seit Germanwatch am 24. Februar 1991 gegründet wurde, ist viel passiert. Wir haben uns auf diversen Ebenen in das deutsche und internationale umwelt- und entwicklungspolitische Geschehen für mehr globale Gerechtigkeit eingemischt. In diesem Flyer finden Sie eine Auswahl wichtiger Beispiele unseres Engagements und dafür, wie unser Einsatz wirkt. >> mehr
Weitblick
Weitblick
22. Februar 2016

Schwerpunkt: Ausstieg aus den fossilen Energien

Der Klimagipfel von Paris im Dezember 2015 hat ein starkes und glaubwürdiges Zeichen gesendet. Die Staatengemeinschaft will den Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad, möglichst sogar auf 1,5 Grad beschränken. Das Pariser Abkommen ist eine Aufforderung zum Handeln für Investoren, Regierungen und die Zivilgesellschaft. Auch wenn das Tauziehen um die Umsetzung nun erst beginnt, gibt es schon erste Reaktionen... >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
16. Februar 2016

Die eigentliche Herausforderung steht jetzt bevor

Germanwatch-Fachkonferenz Fast Forward: Internationale Experten diskutieren, wie aus dem Pariser Klimaabkommen und den Globalen Nachhaltigkeitszielen konkrete Politik wird

Mit wegweisenden Entscheidungen zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Entwicklung hat die internationale Staatengemeinschaft 2015 eine neue Richtung eingeschlagen. Doch die eigentliche Herausforderung steht mit der Umsetzung der Beschlüsse aus New York (Globale Ziele für Nachhaltige Entwicklung, SDGs) und Paris (Weltklimaabkommen) noch bevor. Mit einem positiven Rückblick und einem visionären Blick in die Zukunft hat heute Vormittag die internationale Germanwatch-Fachkonferenz "Fast Forward" in Bonn begonnen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
16. Februar 2016

EU muss Klimapolitik mit Friedensagenda verbinden

Germanwatch kritisiert Schlussfolgerungen des Europäischen Rats zu EU-Klimadiplomatie als konzeptlos

Der Europäische Außenministerrat hat auf das Pariser Klimaabkommen mit Schlussfolgerungen für die EU-Klimadiplomatie reagiert. Der Rat würdigt das Abkommen als entscheidenden Wendepunkt hin zu umfassendem globalem Klimaschutz und will die Klimaaußenpolitik aufwerten. Germanwatch begrüßt diese Positionierung, kritisiert aber das Fehlen einer konsistenten Friedensstrategie. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Es ist gut, dass Klimaaußenpolitik höher gewichtet wird. Allerdings wird die Chance vertan, die Verbindung zwischen dem in Paris angekündigten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas mit einer Friedensagenda konsequent voranzutreiben." >> mehr
RGI Award
Meldung
22. Dezember 2015

Good Practise Award 2015: Germanwatch geht mit gutem Beispiel vorweg

Nominierung für Germanwatch-Projekt "Transparenz in der Übertragungsnetzplanung"

Die unabhängige und hochranginge Experten-Jury des zum zweiten Mal durch die Partnerorganisation Renewables Grid Initiatve (RGI) verliehenen Preises honoriert das kontinuierliche Bemühen von Germanwatch um eine den Prinzipen der Nachhaltigkeit verpflichtete Gestaltung der einzelnen Planungsinstanzen sowie der öffentlichen Beteiligungsmöglichkeiten daran. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
19. Dezember 2015

Netzausbau sorgt für mehr Klimaschutz

Umweltverbände begrüßen Gesetz zum Energieleitungsbau. Zügiger Netzausbau sorgt für Integration der erneuerbaren Energien, Zurückdrängen der fossilen Kraftwerke und für mehr Klimaschutz

Die Länderkammer hat heute dem neuen Gesetz zum Energieleitungsbau zugestimmt, das damit in Kraft treten kann. Die Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, der NABU und der WWF begrüßen diese Entscheidung. Mit der Verabschiedung kann der derzeitige Umsetzungsstau bei den großen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen endlich aufgelöst und der Netzausbau weiter voran gebracht werden. >> mehr
Bild: Pressemitteilung ohne Schriftzug
Pressemitteilung
14. Dezember 2015

Unternehmen erklären Paris-Gipfel zum Wendepunkt und wünschen sich von Bundesregierung und EU ehrgeizigen Klimaschutz

Gemeinsame Pressemitteilung von Stiftung 2°, B.A.U.M., Germanwatch

Führende Unternehmen in Deutschland begrüßen in ihrer heute veröffentlichten Erklärung das neue Weltklimaabkommen als Wendepunkt hin zur globalen Energiewende. Die 34 großen und mittelständischen Unternehmen aus einer großen Bandbreite von Branchen versprechen, den Klimaschutz selber als Vorreiter voranzutreiben und fordern von der Politik ambitionierte Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung in Deutschland und in der EU. Die Unternehmensverbände Stiftung 2° und B.A.U.M. sowie Germanwatch unterstützen die Erklärung. >> mehr
Unternehmenserklärung, B.A.U.M. Germanwatch Stiftung 2°
Meldung
14. Dezember 2015

Paris macht die globale Energiewende unumkehrbar

Unternehmenserklärung zum Klimaabkommen von Paris

Der Klimagipfel von Paris hat eindrucksvoll bestätigt, was sich spätestens seit den Elmauer G7-Beschlüssen abzeichnet. Die Regierungen weltweit wollen ernst damit machen, in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Klimawissenschaft deutlich vor Ende des Jahrhunderts aus den fossilen Energieträgern auszusteigen. Wir begrüßen die klare Ansage der großen Industrieländer, selbst die notwendige Transformation der Energiesysteme bis Mitte des Jahrhunderts vollziehen zu wollen. Die positive Kostenentwicklung bei Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz verschafft dazu die Spielräume. >> mehr
100Prozent_Smartgrid
Meldung
13. Dezember 2015

Stromnetzausbau: Der Netzentwicklungsplan Strom 2025 muss sich deutlich und ausschließlich an den klimapolitischen Zielvorgaben der Bundesregierung ausrichten

Germanwatch Stellungnahme zum 1. Entwurf des Netzentwicklungsplan Strom (NEP) 2025

Germanwatch hat den Planungsprozess für die deutschen Höchstspannungsnetze wie in den Vorjahren kritisch begleitet und am 13. Dezember 2015 eine Stellungnahme zum „Netzentwicklungsplan Strom - Erster Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber“ vom 30. Oktober 2015 bei den Übertragungsnetzbetreibern eingereicht. >> mehr

AnsprechpartnerInnen

Germanwatch engagiert sich im europäischen Projekt "BESTGRID" für gute Bürgerbeteiligung und transparente Planung beim Stromnetz

Forschungsprojekt zur Energiewende

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