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Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
7. Oktober 2016

Deutschland droht Klimaschutzziel für 2020 zu verpassen

Nur zusätzliche Abschaltung von Kohlekraftwerken wahrt Chance auf Erreichen des Ziels

Zu der gestern von der Bundesregierung aktualisierten Klimaschutz-Projektion für 2020 erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Jetzt ist es offiziell, dass Deutschland sein Emissionsreduktionsziel für 2020 selbst bei vollständiger Umsetzung der bislang beschlossenen Maßnahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit verfehlen wird. Für Deutschlands internationale Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz ist das kurz vor der Übernahme der G20-Präsidentschaft eine schlechte Nachricht. Man kann doch nicht den Klimawandel mit gutem Grund zu einem der wichtigsten Probleme der Menschheit erklären und dann schulterzuckend die selbst gesteckten Ziele verfehlen." >> mehr
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Pressemitteilung
7. Oktober 2016

Klimaschutzambition des internationalen Flugverkehrs nicht auf der Höhe der Zeit

Germanwatch fordert von EU-Kommission und Bundesregierung Einsatz für zügige Nachbesserungen

Die von der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO gestern Abend als "historisch" gefeierte Einigung zum Klimaschutz im Flugverkehr wird von Germanwatch überwiegend kritisch gesehen. Fast 20 Jahre nachdem die ICAO erstmals den Auftrag erhalten hatte, legt sie ein schwaches Klimaschutzinstrument für den internationalen Flugverkehr vor. "Es ist zwar erfreulich, dass endlich auch der internationale Flugverkehr ansatzweise Verantwortung für den Klimaschutz übernimmt. Aber die konkreten Regelungen sind nicht mit dem Ziel vereinbar, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich weniger als 2 Grad zu begrenzen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
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6. Oktober 2016

"Gute Entscheidung angesichts globaler Herausforderungen"

Germanwatch begrüßt Wahl Guterres' zum neuen UN-Generalsekretär und würdigt Verdienste Ban Ki-moons um die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und Klimapolitik

Germanwatch begrüßt die voraussichtliche Wahl des Portugiesen Antonio Guterres zum neuen UN-Generalsekretär als "gute Entscheidung angesichts der globalen Herausforderungen". "Guterres bringt als ehemaliger Hoher Flüchtlingskommissar der UN und mit der Erfahrung als früherer Regierungschef alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Amtszeit mit", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch und Internationaler Botschafter der UN-Stadt Bonn. "Antonio Guterres kann entscheidend dazu beitragen, die Durchsetzung der neuen UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung weltweit voranzutreiben." >> mehr
Bild: Aktion "Menschenrechte vor Profit" am 6.10.2016 in Berlin
Pressemitteilung
6. Oktober 2016

"Wirtschaft und Politik schießen Menschenrechte in den Wind"

CorA-Netzwerk, Forum Menschenrechte, VENRO und weitere Organisationen kritisieren Verwässerung des Entwurfs zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

Während die Wirtschaftsverbände und hochrangige Politiker heute zum "Tag der Deutschen Industrie" zusammenkommen, haben Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen, darunter auch Germanwatch, vor der Konferenz die Menschenrechte symbolisch als Luftballons in den Wind geschossen. Damit protestieren sie gegen die bisherige Weigerung der Bundesregierung, deutsche Unternehmen verbindlich zur Achtung der Menschenrechte im Ausland zu verpflichten. >> mehr
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4. Oktober 2016

"Eindrucksvolles Startsignal": Weltklimaabkommen tritt in Kraft

Germanwatch: Rekord-Ratifizierung muss genauso entschiedene Umsetzung folgen

Nach der erfreulich breiten Mehrheit im EU-Parlament kann das Pariser Klimaabkommen in Rekordzeit in Kraft treten. Voraussichtlich am Freitag soll die Ratifizierungsurkunde bei den UN hinterlegt werden, dann würde das Abkommen genau zu Beginn des Weltklimagipfels in Marrakesch (Marokko) - 30 Tage später - in Kraft treten. "Es ist extrem ungewöhnlich, dass ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen binnen weniger als einem Jahr in Kraft tritt. Das ist ein eindrucksvolles Startsignal für eine neue Ära im globalen Klimaschutz", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. >> mehr
KlimaKompakt
KlimaKompakt
4. Oktober 2016

KlimaKompakt Nr. 90: Die G20 – Schwungrad oder Bremsblock für internationalen Klimaschutz?

Der G20 als Vereinigung der wirtschaftsstärksten Nationen und größten Emittenten kommt bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens eine besondere Rolle und Verantwortung zu. Noch vor wenigen Jahren war Klimaschutz kein Thema in diesem Forum, das sich traditionell mit Finanzmarktstabilität und Wirtschaftswachstum beschäftigt. >> mehr
Blog Vorschaubild
Publikation

Warum hat Indien das Pariser Abkommen unterzeichnet und was sind die nächsten Schritte Indiens Klimapolitik?

Blog-Beitrag von Sanjay Vashist (Climate Action Network South Asia), Oktober 2016

Es war Indien, das heute am 2. Oktober - und damit an Gandhis Geburtstag und einem besonderen Tag für Indien - weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat, indem es die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens an die Vereinten Nationen überreicht hat. Dadurch, dass Indien nun offiziell dem Vertrag beigetreten ist, akzeptiert es nicht nur die Verpflichtungen, die damit verbunden sind, sondern macht ein Inkrafttreten jenes Vertrages auch wahrscheinlicher. Die Ratifizierung von Indien signalisiert eine neue und aktivere Rolle im internationalen Klimaregime und baut auf den Errungenschaften auf, die bereits auf nationaler Ebene erreicht wurden. Es wird sich nun in den kommenden Jahren zeigen, ob Indien weiter diesen Weg in Richtung einer nachhaltigen und grünen Entwicklung geht. Partnerschaften mit Ländern wie Deutschland werden entscheidend dabei sein diese Entwicklung zu unterstützen. >> mehr
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Pressemitteilung
30. September 2016

Klimaabkommen: EU will gestaltende Kraft bleiben

Germanwatch begrüßt grünes Licht der Minister zur Schnellratifizierung und fordert von Bundesregierung überarbeiteten Klimaschutzplan

Germanwatch begrüßt die heutige Zustimmung der EU-Umweltminister zum Schnellverfahren für die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Die EU macht damit nicht nur den Weg frei zum Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens, sondern sie schafft auch die Voraussetzung dafür, wichtige Mitgestalterin des globalen Klimaschutzes zu sein. Ob sie jedoch die Kraft findet, wieder in eine Vorreiterrolle zu finden, muss sie noch unter Beweis stellen." >> mehr
Cover: Eckpfeiler eines neuen Gesellschaftsvertrages für Nordrhein-Westfalen
Publikation

Eckpfeiler eines neuen Gesellschaftsvertrages für Nordrhein-Westfalen: Die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen!

Auf der 5. NRW-Nachhaltigkeitskonferenz hat das zivilgesellschaftliche Bündnis "Fachforum Nachhaltigkeit", in dem Germanwatch zuerst an der Entwicklung und jetzt an der Umsetzung der NRW-Nachhaltigkeitsstrategie mitwirkt, die Stellungnahme "Eckpfeiler eines neuen Gesellschaftsvertrages für Nordrhein-Westfalen: Die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie umsetzen!" veröffentlicht. Ziel ist die Transformation der Energie- und Verkehrssysteme und der Landwirtschaft hin zu einem nachhaltigeren NRW. >> mehr
Christoph Bals
Meldung
30. September 2016

Was vom Klimagipfel in Marokko zu erwarten ist – und was Deutschland jetzt beitragen kann

Interview mit Christoph Bals zum Klimagipfel in Marokko

Das Inkrafttreten des Paris-Abkommens ist inzwischen gesichert. Aber was kommt danach? Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, erklärt in einem "Klimaretter"-Interview, warum die UN-Klimakonferenz in Marokko vielleicht für Außenstehende langweilig, aber für Fortschritte im internationalen Klimaschutz wichtig wird und wie eine Kommission den Kohleausstieg in Deutschland in die Wege leiten könnte. >> mehr