Globus wird von vielen Händen gehalten | Foto: Joachim Wendler via Fotolia.com

Weltweite Klima- und Energiesicherheit bedarf internationaler Strategien. Das Verhandeln im Rahmen der UNO gehört ebenso hierzu wie Koalitionen von Vorreiter-Staaten. Grundlage hierfür müssen wissenschaftliche Erkenntnisse bleiben. Unsere Zielsetzung: Die Entwicklungschancen der Ärmsten zu erhalten. 

Aktuelles zum Thema

Blogpost
13.06.2019
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Wir Menschen sind Ursache und Lösung der globalen Klimakrise zugleich. Unser Handeln verursacht die anthropogene globale Klimaerwärmung. Unsere Handlungsmöglichkeiten werden in Zukunft immer mehr von der Klimakrise mit beeinflusst und zunehmend beschränkt. Unsere Handlungsfähigkeit ist aber gleichzeitig auch der Schlüssel, mit dem wir den erforderlichen gesellschaftlichen Wandel noch vorantreiben können, um die globale Klimaerwärmung auf 1.5°C zu begrenzen.

Blogpost
13.06.2019
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Seit Jahren steht der Klimawandel auf der Agenda der G20, doch es muss ambitionierter gehandelt werden: wenn die G20-Industrie- und Schwellenländer die potentiell katastrophalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels vermeiden möchten, müssen sie mehr dafür tun, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen. Germanwatch stellt acht Maßnahmen vor, mit denen die G20 die globale Klimapolitik vorantreiben sollte.

Blogpost
11.06.2019
KyotoRevisited-Blogpost-ManfredTreber

Von 8. bis 12. Mai 2019 fand im japanischen Kyoto die 49. Plenarsitzung des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) statt. Wichtigster Arbeitsschwerpunkt waren die Verhandlungen zwischen den Länderdelegierten über erweiterte Methoden zum Erfassen der Treibhausgasinventare. Es gelang den Deligierten eine Einigkeit über neue Erfassungsmethoden zu finden: Das „2019 Refinement der 2006 IPCC Guidelines“ wurde vom IPCC verabschiedet.

Publikation
10.06.2019
Japan's G20 Presidency_Innovation for Climate Action

Die G20-Länder haben ein großes wirtschaftliches Interesse daran, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen. Gleichzeitig sind die G20 eine Schlüsselfigur in dieser globalen "Transition": sie sind für ca. 80 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, für 85 % des globalen Bruttoinlandsproduktes und für 75 % der ausländischen Direktinvestitionen.

Blogpost
06.06.2019
Leichte Auflockerung: Bundeskanzleramt in Berlin. (Foto: Anja Stough/​Pixabay)
Beitrag aus der Serie 'So klappt die grüne Finanzwende' von Christoph Bals, Franziska Marten und Milena Ostrower

Beim Thema Nachhaltige Finanzen kam Deutschland bislang nicht über die Beobachterrolle hinaus. Mit der heutigen Einsetzung eines Sustainable-Finance-Beirats kann sich das endlich ändern. Denn es braucht vorausschauende Investitionsentscheidungen, um den Herausforderungen des Klimawandels wirksam zu begegnen.

Pressemitteilung
06.06.2019
Pressemitteilung
Start des Sustainable Finance-Beirats der Bundesregierung soll erster Schritt sein: Finanzmärkte brauchen Rahmensetzung für Klimaschutz und Menschenrechte / Christoph Bals von Germanwatch im Beirat vertreten

Der Politische Geschäftsführer von Germanwatch, Christoph Bals, nimmt heute an der ersten Sitzung des neuen Sustainable Finance-Beirats der Bundesregierung teil. Dort sollen Vertreter aus Finanz- und Realwirtschaft sowie Zivilgesellschaft und Wissenschaft eine nachhaltige Finanzstrategie für die Bundesregierung erarbeiten. Das Ziel ist, Deutschland als einen führenden Standort für nachhaltige Finanzen zu etablieren. Germanwatch begrüßt die Gründung des Sustainable Finance-Beirats. „Eine Rahmensetzung für die Finanzmärkte ist eine wichtige Ergänzung zur realwirtschaftlichen Steuerung etwa durch Klimaschutzgesetz und CO2-Preis."

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28.05.2019
Tokio

Auch in Japan, dem diesjährigen G20-Gastgeber, ist das Bewusstsein für klimabezogene Risiken in den vergangenen Jahren gestiegen. Der Weg zu einem vollständig nachhaltigen Finanzsystem ist aber noch weit.

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21.05.2019
Riddarholmen from Stockholm City Hall tower

Vor allem Städte und Gemeinden, aber auch die Immobilienwirtschaft treiben in Schweden den Markt für grüne Anleihen an und machen das Land so zu einem Pionier für nachhaltige Finanzen. Allerdings fehlen nach wie vor verbindliche Standards.

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14.05.2019
Pekinger Geschäftsviertel

China verfolgt ehrgeizige Green-Finance-Pläne, auch für seine Investitionen im Ausland. Doch die Standards sind allzu niedrig und müssten verschärft werden. Bislang gelten auch Kohleinvestitionen als grün, wenn die Projekte "sauberer" sind.

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07.05.2019
Finanzdistrikt von Toronto, der größten Stadt Kanadas. (Foto: Ken Lund/​Flickr)

Für Kanada ist das Konzept eines nachhaltigen Finanzsystems noch relativ neu. Doch seine Bedeutung steigt stetig und kann für das Land zu einem Erfolgsmodell werden.