Ziele – Pfade – Transparenz: Mit nachhaltigem Wirtschaftswachstum aus der Krise

Titelblatt des Positionspapiers

Regierungen unternehmen aktuell beispiellose Schritte, um die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern, Leben zu retten und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Wir befinden uns immer noch in der akuten Phase der Krise, doch Staaten, Unternehmen und Investoren beginnen bereits nach vorne zu schauen. Bislang nie da gewesene staatliche Wirtschaftshilfen bestimmen schon in ihren aktuellen Nothilfeelementen über langfristige Effekte. Dieses Positionspapier zeigt einen Weg auf, der als Grundlage für ein zielgerecht ausgerichtetes Zusammenwirken von Politik, Finanz- und Realwirtschaft dienen soll.

Die große Transformation – Was soll wachsen und was nicht

Cover Was soll wachsen
Wirtschaften und Leben innerhalb sozialer und ökologischer Leitplanken

Schon seit Beginn der umwelt- und entwicklungspolitischen Arbeit stellen sich dort Fragen, die eng mit den Grundfragen des Wirtschaftens verbunden sind. In den letzten Jahren ist die Frage des Wirtschaftswachstums stärker in den Blick gerückt. Mit dieser Broschüre zeigt Germanwatch einige der Hintergründe und Grundpositionen und diskutiert mögliche Schlussfolgerungen für zivilgesellschaftliche Akteure.

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KlimaKompakt Artikel

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für die Umsetzung der Agenda2030 / SDGs bis 2030

Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs: ESD for 2030

Am 1.1.2020 startet das neue UNESCO-Bildungsprogramm: „Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs): BNE für 2030“. Germanwatch übersetzt hier Auszüge aus dem bisher nur auf Englisch vorliegenden Dokument: Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs (ESD for 2030).

Pressemitteilung | 25.01.2001

Neue Braunkohlekraftwerke verderben die deutsche Klimabilanz - CO2-Ausstoß stagniert im Jahr 2000

Der zum Erreichen des deutschen CO2-Ziels notwendige Rückgang der CO2-Emissionen im Jahr 2000 hat sich nicht fortgesetzt, sondern stagniert. Die GERMANWATCH-Berechnungen basieren auf den neuen vorläufigen Zahlen über den Energieverbrauch in Deutschland…

Die große Transformation

Gesucht: Ein neues gesellschaftliches Leitbild

Karl Polanyi prägte 1944 den Begriff der „Großen Transformation“, als er die industrielle Revolution analysierte und die politische Destabilisierung als eine Folge der zügellosen Verselbstständigung des Marktes sah. Im Gegenzug entwickelte er das Konzept der „embeddedness“. Das Konzept der „embeddedness” drückt Polanyis Idee aus, dass die Wirtschaft kein autonomes System sei, sondern dass das Finanzsystem in der Wirtschaft, die Wirtschaft im sozialen System und das sozialen Systems in der natürlichen Umwelt eingebettet sein müsse. Die nächste Große Transformation muss das „Eingebettet-sein“ berücksichtigen.

Phasing in Renewables

Cover: Phasing in Renewables
Towards a prosperous and sustainable energy future in Kosovo: challenges and possible solutions

Germanwatch hat gemeinsam mit der Balkan Green Foundation die Studie "Phasing in Renewables: Phasing in Renewables: Towards a prosperous and sustainable energy future in Kosovo: challenges and possible solutions" veröffentlicht. In der Studie skizzieren zehn AutorInnen aus Wissenschaft, Beratung und Praxis auf der Basis von Energiewende-Erfahrungen in anderen Ländern, welche Herausforderungen sich der Kosovo bei seiner Energiewende stellen muss, und welche Lösungsansätze es gibt.

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Nutzen des Klimaschutzes

Cover Nutzen des Klimaschutzes
Warum der 5. Sachstandsbericht des IPCC zu kurz greift

Diese Studie füllt mit ihrem quantitativ-ökonomischen Vergleich von Kosten und Nutzen des Klimaschutzes eine zentrale Leerstelle im Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC, der die ökonomischen Kosten, die im Falle des Ausbleibens ambitionierter Treibhausgasminderung entstehen würden, nicht darstellt. Im direkten Vergleich der Investitionskosten ambitionierten Klimaschutzes mit den durch diesen Klimaschutz vermiedenen Klimaschäden wird klar, dass anspruchsvolle Klimapolitik volkswirtschaftlich äußerst sinnvoll ist. Einer Einbuße von wenigen Prozent Wirtschaftswachstum durch die Investitionsausgaben für Klimaschutz steht ein vielfach höherer Nutzen durch vermiedene Klimaschäden gegenüber.

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Weitblick Artikel

Eine „nachhaltige Digitalisierung“ ist kein Selbstläufer

Weitblick 1/2017: Internetplattformen
Politik und Zivilgesellschaft müssen die Richtung vorgeben

Trägt die Digitalisierung zur notwendigen sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft bei – oder reformiert sie eher den nicht-nachhaltigen Status Quo? Dies ist sicher eine der derzeit spannendsten Fragen. Aber sie kann nicht pauschal beantwortet werden. Hoffnungen, dass eine digitale Zukunft zugleich eine dematerialisiertere sein wird, sind durchaus begründet.

KlimaKompakt Artikel

Editorial

Die EU-Regierungschefs wollen das Wachstum in der EU ankurbeln. 3 Prozent jährliches Wachstum heißt das neue Ziel. Mit steigendem Wirtschaftswachstum wird auch das eigene Klimaschutzziel ehrgeiziger. Die EU muß dann jährlich den CO2-Ausstoß pro BSP-Einheit um…

Weitblick Artikel

Energierevolution in China

Weitblick-Bild 3/14: Smog Shanghai
Aktuelle klimapolitische Entscheidungen lassen hoffen

China zahlt einen hohen Preis für sein hohes Wirtschaftswachstum der letzten Dekaden. Das Land ist in absoluten Zahlen inzwischen bei weitem der größte CO2-Emittent weltweit. Zugleich vernebeln in den meisten Großstädten gewaltige Smogwolken regelmäßig die Sicht und nehmen auch der neuen Mittelklasse die Luft zum Atmen.

Weitblick Artikel

Weichen in Richtung Zukunft stellen

Indische Solaringenieurin
Klimapartnerschaft zwischen Deutschland und Indien

Der Klimawandel ist in Indien längst kein fernes Zukunftsszenario mehr. Diesen Sommer zeigte das Thermometer in der Hauptstadt Neu-Delhi sengende 50 °C an. Die Wasservorräte der südindischen Metropole Chennai waren weitgehend erschöpft und auf dem Land leerten sich temporär ganze Dörfer, da ihre Einwohner der Wassernot während der Dürrezeit entflohen. Klimawandel, Ressourcenknappheit und -missmanagement, Bevölkerungswachstum und schlechte Regierungsführung erhöhen die Verletzlichkeit der Bevölkerung.

Arbeitsblätter: Die Große Transformation - Was soll wachsen und was nicht?

Arbeitsblätter: Die Große Transformation - Was soll wachsen und was nicht?
Wirtschaften und Leben innerhalb sozialer und ökologischer Grenzen

Das Diktat des immerwährenden Wirtschaftswachstums hat die Tragfähigkeit des Planeten weit überschritten. Trotz offensichtlichen Folgen wie Klimawandel, zur Neige gehenden Ressourcen und großer sozialer Ungleichheit halten die meisten in Wirtschaft und Politik unbeirrbar am Paradigma des Wirtschaftswachstums fest. Kaum verwunderlich, sind doch die derzeitigen sozialen Systeme, die Preisstabilität und damit mittelbar auch der soziale Friede in den Industrieländern aber vor allem in den Schwellenländern von Wirtschaftswachstum abhängig. Doch kritische Stimmen, die die negativen sozialen und ökologischen Folgen einer auf Wachstum fokussierten Weltwirtschaft sehen, werden lauter. Sie sind überzeugt, dass ein weiteres materielles Wachstum weder ökonomisch noch ökologisch möglich ist und fordern ein anderes Denken und Handeln.

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Pressemitteilung | 18.06.2015

Enzyklika: "Eine gelungene Provokation"

Germanwatch begrüßt die Impulse des Papstes für eine weltweite Debatte über universale Solidarität sowie den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter und der Wegwerfkultur
Pressemitteilung
Als "gelungene Provokation" begrüßt Germanwatch die Aussagen des Papstes zu globaler Gerechtigkeit, Umweltschutz und Klimawandel in der heute veröffentlichten Enzyklika Laudato Si'. "Der Papst eröffnet eine Debatte über die globale Wegwerfkultur, die sowohl ausgeschlossene Menschen und andere Lebewesen betrifft als auch Dinge, die sich rasch in Abfall verwandeln. Dieser Debatte kann sich eine pluralistische Gesellschaft nicht entziehen, für die Menschenwürde Leitlinie des Handelns ist", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Grüner Investitionsschub in Europa: Zwölf Empfehlungen für Green Growth und eine erfolgreiche Energiewende

Grüner Investitionsschub in Europa
Abschlussbericht des BMBF-Projekts „Investitionsschub durch die deutsche Energiewende in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise“

Die Energiewende gilt als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Bis zum Jahr 2050 wollen Deutschland und die Europäische Union (EU) den Energiebedarf hauptsächlich aus Erneuerbaren Energien decken und die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent reduzieren. Dieses Ziel scheint momentan zumindest auf deutscher Ebene gefährdet. Denn obwohl die Erneuerbaren Energien im vergangenen Jahr 30 Prozent zur deutschen Stromerzeugung beitrugen, sind die deutschen Emissionen wieder leicht angestiegen – unter anderem aufgrund der hohen Kohleverstromung.

Meldung | 30.11.2015

Marokko - Ein Vorreiter für Erneuerbare Energien

Vlog-Beitrag mit Dr. El Mostafa Jamea, Senior Researcher von MENARES (MENA – Renewables and Sustainability), Nov. 2015
Dr. El Mostafa Jamea - MENARES

Im Video-Blog erläutert Dr. El Mostafa Jamea, Senior Researcher von MENARES (MENA – Renewables and Sustainability), die Energiesituation von Marokko, welche strategischen Ziele sich das Land vom Ausbau Erneuerbaren Energien erhofft und auch, wie Deutschland Marokko bei der Umsetzung dieses Vorhabens unterstützen könnte.

Weitblick Artikel

Jenseits des Freihandels

Handelsregeln für eine global zukunftsfähige Landwirtschaft

In der Theorie ist es ganz einfach: Man liberalisiere den Markt und nutze möglichst effizient die Wettbewerbsvorteile. Dann profitieren die Menschen weltweit auf kurz oder lang von einem höheren Wohlstand. In der Praxis scheitert dieses…

Weitblick Artikel

Freihandel statt Umwelt- und Klimaschutz?

Weitblick-Bild: 1/13 Freihandel statt Umwelt- und Klimaschutz?
EU und USA beginnen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen

224 Milliarden Euro im Jahr – so viel zusätzliches Wirtschaftswachstum versprechen die Europäische Kommission und die US-Regierung als Ergebnis eines Investitions- und Freihandelsabkommens (TTIP – Transatlantic Trade and Investment Partnership) zwischen den beiden immer noch größten Handelsmächten. Der transatlantische Handel ist allerdings schon jetzt weitgehend liberalisiert ...

Pressemitteilung | 10.12.2008

Deutschland vor dem Absturz?

Kein Land ist auf Kurs, um gefährlichen Klimawandel zu verhindern
Weltweit steigen die CO2-Emissionen, nicht nur absolut betrachtet, auch in Relation zum Wirtschaftswachstum der einzelnen Länder. Vor diesem Hintergrund werden heute auf dem Klimagipfel die Ergebnisse des neuen Klimaschutzindexes von Germanwatch und dem Climate Action Network Europe präsentiert. Zum vierten Mal in Folge vergleicht der Index die Klimaschutzleistungen von 57 Industrie- und Schwellenländern, die gemeinsam für 90 Prozent der globalen energiebedingten CO2-Emissionen verantwortlich sind.
Pressemitteilung | 05.09.2016

G20 betont Nachhaltigkeit und Klimaschutz - doch es fehlt an Substanz

Germanwatch zieht gemischte Bilanz des G20-Gipfels in Hangzhou
Pressemitteilung
Germanwatch zieht ein gemischtes Fazit des G20-Gipfels in China. "Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz spielen im Abschlussdokument der G20 eine wichtigere Rolle als bei vorangegangenen G20-Gipfeln. Doch an vielen Stellen wirkt das wie reine Rhetorik, nicht wie eine Selbstverpflichtung zum ernsthaften Handeln", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Es hilft nicht, wenn zum siebten Mal ohne klares Enddatum der Abbau von fossilen Subventionen angekündigt wird, es aber nur wenig Fortschritte in der Umsetzung gibt. Es ist auch nicht zielführend einfach Wirtschaftswachstum zu beschwören, ohne dieses klar an Nachhaltigkeitszielen und den Grenzen des Planeten zu orientieren."
KlimaKompakt Artikel

Energiewende in China?

Hohe Ölpreise und die Geiselnahme im Ölland Saudi-Arabien sicherten der Welt-Konferenz über Erneuerbare Energien ungeahnte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Germanwatch bringt gekürzt eine erste Bewertung der Konferenz "(...) Die Dynamik des Gipfels ging von dem Aktionsplan…

KlimaKompakt Artikel

Bildungsqualität durch spezifischere Ziele und system-übergreifende ganzheitliche Ansätze verbessern

Aichi-Nagoya-Erklärung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Teilnehmer der Weltkonferenz in Nagoya, die dem Abschluss der UN-Dekade für BNE (2005–2014) sowie dem Startpunkt und einer gemeinsamen Ausrichtung auf das Weltaktionsprogramm zu BNE diente, betonen die Notwendigkeit einer Schärfung der Ziele von Bildungsarbeit und die Dringlichkeit der Einbeziehung von BNE in die künftige Post-2015-Agenda.