Meldung
22.11.2019
Bild zur Petition: Die Zivilgesellschaft nützt der Gemeinschaft
Die Zivilgesellschaft nützt der Gemeinschaft - Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift!

Tausende Vereine und Stiftungen sind im Hinblick auf ihre finanzielle Zukunft verunsichert, seitdem der Bundesfinanzhof Anfang 2019 ein negatives Urteil über die Gemeinnützigkeit von Attac gefällt hat. Auch Campact ist jetzt von einer Entscheidung des zuständigen Finanzamts betroffen. Der Bundestag muss nun zügig Rechtssicherheit schaffen und das gemeinnützige Engagement für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit absichern - insbesondere auch dafür, dass sich gemeinnützige Vereine politisch engagieren dürfen.

Blogpost
22.11.2019
BLOG
Blog-Beitrag von Cornelia Heydenreich, November 2019

Das Monitoring im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP): Verwässert, verzögert und erst nach Ausweitung der Stichprobe kamen ausreichend Rückmeldungen zusammen. Derweil fallen größte deutsche Unternehmen bei Menschenrechtscheck des Business & Human Rights Resource Centre durch. Cornelia Heydenreich untersucht in ihrem Blog-Beitrag die jüngsten Fehlentwicklungen im NAP-Monitoring und fordert von der Bundesregierung endlich ein Lieferkettengesetz.

Pressemitteilung
20.11.2019
Pressemitteilung
Germanwatch zum neuen Keimbericht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Die Ergebnisse des gestern veröffentlichten Keimberichts des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) kommentiert die Entwicklungs- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch: Aus Sicht von Germanwatch zeigen die überhöhten Keimbelastungen, dass die deutsche Geflügelfleischindustrie ihr Hygieneproblem nicht in den Griff bekommt. "Die anhaltend hohen Belastungen von Geflügelfleisch mit Darmkeimen sind vor allem ein Resultat der industriellen Massentierhaltung und der Großschlachthöfe. Die Ergebnisse zeigen, dass die Industrialisierung der Tierhaltung und Schlachtung eine gefährliche Sackgasse bildet“, sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin bei Germanwatch.

Publikation
18.11.2019
Cover Hintergrundpapier COP25
Erwartungen an die COP25 in Madrid

Unter dem Motto „Zeit zu Handeln“ findet vom 2. bis 13. Dezember 2019 die 25. Vertragsstaatenkonferenz (COP25) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) unter chilenischer Präsidentschaft in Madrid, Spanien, statt. Denn Zeit zu Handeln ist es auch endlich in der Logik der UN-Verhandlungen. Nach den Beschlüssen des Pariser Klimaabkommens in 2015 und dessen Umsetzungsregeln letztes Jahr, steht dem entschlossenen Handeln aus Sicht der UNFCCC-Agenda nichts im Wege: In 2020 beginnt die Umsetzung der ersten Klimapläne unter dem Pariser Klimaabkommen.

Publikation
18.11.2019
Cover des Hintergrundpapiers: Energy 6 Climate in the MENA Region
Jugendperspektive auf eine nachhaltige Zukunft

In diesem Positionspapier legen junge Autor*innen aus der MENA-Region (Middle-East/North Africa) ihre Vision einer Entwicklung des regionalen Energiesektors dar. Der Energiesektor ist die weltweit größte Quelle von Treibhausgasemissionen. Durch rasante technologische Verbesserungen und sinkende Preise entstehen aktuell viele Möglichkeiten zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Die MENA-Region verfügt über große natürliche Potenziale in der Solar- und Windenergie. Zudem hat die Region eine weitere wichtige Ressource: ihre Jugend. Für eine erfolgreiche Energiewende brauchen alle Länder Akteur*innen, die den Wandel innovativ und motiviert voranbringen – genau das, was junge Menschen leisten können.

Meldung
18.11.2019

Die Lebensmittelproduktion in der Europäischen Union macht mindestens 15 Prozent der Netto-Treibhausgasemissionen aus – abgesehen von den erheblichen Emissionen, die in importiertem Viehfutter und anderen landwirtschaftlichen Produktionsfaktoren stecken. Das bedeutet, dass eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad nur möglich sein wird, wenn auch der Agrarsektor seinen Beitrag leistet und seine Emissionen deutlich reduziert. Nationale Gesetzgebung und die EU-Agrarsubventionen müssen den Übergang zu einem klimaneutralen EU-Agrarsektor vorantreiben.

Publikation
18.11.2019
Poster: Weltklimarat an die Welt

Dieses Poster vermittelt Kernbotschaften des 2018 erschienenen Sonderberichts des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz: IPCC) zu 1,5 °C globaler Klimaerwärmung in einfacher Sprache. Auf diese Weise machen wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die Klimakrise und ihre Folgen für Zielgruppen zugänglich, die weniger gerne oder gut lange Fachpublikationen lesen möchten bzw. können. Auf dem DIN-A1-Poster werden in aller Kürze die „Grundlagen der Klimakrise“, die „UN-Klimakonferenzen“ sowie das Pariser Klima-Abkommen erklärt. Die Fragen "Was ist der Weltklimarat? und "Warum ein Sonderbericht?" werden beantwortet.

Meldung
15.11.2019
Logo PublicClimateSchool 11.2019

Im Rahmen der Klimademo am 29.11. gibt es bundesweit eine Woche lang KlimaBildung für ALLE an 25 Universitäten. Germanwatch unterstützt die Klimaaktionswoche von Fridays for Future und ist mit Vorträgen und Diskussionen an der Uni Bonn dabei (Facebook-Link: https://www.facebook.com/Fridays-For-Future-Bonn-355256835325263/)

Pressemitteilung
15.11.2019
Pressemitteilung
Germanwatch begrüßt Einigung auf neue Energierichtlinie / Bundesregierung gibt in letzter Minute Widerstand auf und unterstützt ambitionierten Klimaschutz

Als "wichtiges Signal für den gesamten Finanzmarkt" begrüßt Germanwatch die Verabschiedung der neuen Energierichtlinie der Europäischen Investitionsbank. Sie legt den Ausstieg aus der Finanzierung fossiler Energieprojekte bis Ende 2021 fest. Der Ausstieg gelang auch dank einer am Ende gemeinsamen Linie der zuvor zerstrittenen Bundesministerien. „Dieser Beschluss setzt ein wichtiges Signal für andere Entwicklungsbanken und den gesamten Finanzmarkt. Die Finanzierung fossiler Energieprojekte, die nicht vereinbar sind mit den Pariser Klimazielen, wird so insgesamt deutlich schwieriger werden“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Meldung
14.11.2019
Logo Preisträger ZeitzeicheN 2019
Berlin ZeitzeicheN: Germanwatch Hand Print ist Sieger in der Kategorie "BNE – außerhalb von Lehrplan und Klassenzimmer"

Der "Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN" Preis wird von der Grünen Liga bundesweit vergeben. Er würdigt beispielhaftes Engagement bei der Umsetzung der Agenda 2030 und rückt die Arbeit der Wettbewerbsteilnehmer*innen ins öffentliche Bewusstsein. Unter 185 Einsendungen wurden in fünf Kategorien fünf Sieger gekürt - jede Siegerin mit 2000,- € Preisgeld. Das Germanwatch-Team Bildung für nachhaltige Entwicklung konnte als Sieger der Kategorie „BNE – außerhalb von Lehrplan und Klassenzimmer“ den Preis im Rahmen des Netzwerk21Camp 2019 in Berlin entgegennehmen.