Testimonials (Liste)

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Carola Rackete

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Die Bewältigung der Klimakrise ist eine Frage der Gerechtigkeit. Sie verstärkt bereits bestehende Fluchtursachen und wird Millionen in Armut stürzen. Unser Konsum zerstört die Lebenswelt vor allem armer Menschen, wenn sich zum Beispiel Unternehmen deren Land aneignen. Aber es geht nicht nur darum, dass jeder einzelne seinen ökologischen Fußabdruck verringert. Am wichtigsten ist, dass wir gemeinsam eine klimagerechte und menschenwürdige Politik fordern. Es war ein unglaubliches Gefühl, auf den Großdemos in den letzten Wochen zu sehen, wie viel Potenzial es gibt für mehr Engagement in Sachen Klimagerechtigkeit. (Oktober 2019)

Carola
Rackete
Ökologin und Aktivistin

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Nicole Podlinski

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Ich finde Germanwatch gut, weil die Organisation in unserer derzeitigen Zeitenwende nicht nur mahnt, sondern auch versucht ein Bild zu entwerfen, wie wir die Zukunft gestalten können. Dabei vertraut sie auf die Kraft und Kreativität von Vielen und der Vielfalt. (Mai 2019)

Nicole
Podlinski
Bundesvorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Dr. Ashvini Kumar

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Indien ist mit hoher Sonneneinstrahlung gesegnet. Die Solarenergie hat sich zu einer der wichtigsten Energiequellen entwickelt, um den Energiebedarf des Landes sowohl im nationalen Netz als auch dezentral zu decken. Doch der Finanzierungsbedarf wird immer größer. Germanwatch unterstützt ein wichtiges Projekt in Indien, das darauf abzielt, ausländische Investitionen im Solarenergiesektor risikoärmer zu machen. Im Zentrum steht die Umsetzungsstrategie einer Multi-Akteurs-Partnerschaft mit mehreren Interessengruppen, um das Verständnis für die Herausforderungen zu erleichtern und gemeinsam mögliche Lösungen zu entwickeln. (März 2019)

Dr. Ashvini
Kumar
Senior-Direktor für Renewable Energy Technology Applications am „The Energy and Resources Institute” (TERI), Neu-Delhi

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Manjeet Dhakal

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Nepal gehört zu den LDCs und ist wie viele dieser Länder extrem verwundbar durch Folgen des Klimawandels. Unser Land steht vor der Herausforderung, Klimaschutz sowie nachhaltige Entwicklung zu verbinden und gleichzeitig Armut zu bekämpfen. Dies erfordert strategische Kooperation und Unterstützung. Als Vertreter Nepals ist mir wichtig, dass auch arme Länder in den UN-Klimaverhandlungen gehört werden. Germanwatch arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik und unterstützt damit die Interessen der am stärksten gefährdeten Menschen – auch in LDCs. (Nov. 2018)

Manjeet
Dhakal
Leiter des Unterstützerteams für die Gruppe der ärmsten Länder der Erde (LDC) bei Climate Analytics

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Andreas Nickl

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Eigentlich wissen wir doch, dass die Auswüchse der Lebensmittelindustrie die Erde gefährden: Menschen, Tiere, die Umwelt und den globalen sozialen Frieden. Es wird diskutiert aber viel zu wenig unternommen. Germanwatch macht uns unermüdlich und voller Sachkenntnis auf die Zusammenhänge von Profit, Ausbeutung und Umweltzerstörung aufmerksam. Dass sich die Politik ändern muss, aber auch jeder Einzelne über seinen Lebensstil nachdenken muss. Deshalb sind sie für mich eine wichtige Kraft, die Dinge in Bewegung zu bringen. (Sept. 2018)

Andreas
Nickl
Schauspieler und Sprecher

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Jörg A. Gattwinkel SAC

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Wir alle leben auf diesem begrenzten Planeten, dessen Zukunft unser aller Engagement nötig hat. Dazu braucht es Einzelne, die mit anderen die Bereitschaft dazu teilen und zusammen mit ihnen nach Möglichkeiten suchen. Es kostet Mut, den Finger in die Wunden dieser Erde und ihrer Menschen zu legen, damit neue Ideen wachsen können. Das können wir uns nicht ersparen. All das, die nüchterne Analyse und die visionäre Weite finden in der Arbeit von Germanwatch zusammen. Darauf sollten wir nicht verzichten. (März 2018)

Jörg A.
Gattwinkel SAC
Pallottiner, Rektor der Niederlassung Haus Wasserburg, Vallendar

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Krishneil Narayan

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Die COP 23 in Bonn ist unsere COP. Es ist das erste Mal, dass ein pazifischer Inselstaat den Vorsitz des Klimagipfels hat. Es ist unsere Gelegenheit, um als Zivilgesellschaft aus dem Pazifik die Aufmerksamkeit der Welt auf die Auswirkungen zu lenken, die der Klimawandel bereits auf unsere Inseln hat, und auf unsere Forderungen: Eine Obergrenze von 1,5 °C Erwärmung, ein schneller weltweiter Ausstieg aus Kohle und anderen fossilen Energieträgern und ausreichende Finanzierung für die Bewältigung von klimabedingten Schäden und Verlusten. Germanwatch unterstützt uns dabei, dass unsere Stimme in Bonn – 16.000 Kilometer von Fidschi entfernt – gehört wird. (Okt. 2017)

Krishneil
Narayan
Koordinator der Arbeit des Pacific Islands Climate Action Network (PICAN)

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Valentin Thurn

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Unser Ernährungssystem ist heute alles andere als nachhaltig: Ob Überdüngung oder Antibiotikaeinsatz, nicht-artgerechte Tierhaltung oder Lebensmittelverschwendung – es sind die Auswüchse einer großindustriellen, export- und profitorientierten Ernährungsindustrie. Germanwatch legt mit viel Sachkenntnis die Widersprüche offen, in die sich Politik und Gesellschaft verstrickt haben, damit wir auch mit unserem Essen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. (Sept. 2017)

Valentin
Thurn
Dokumentarfilmer, Journalist und Autor

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Sir Nicholas Stern

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Der Klimawandel ist eine ernsthafte Bedrohung für wirtschaftliche Stabilität, nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung. Gleichzeitig kann entschiedener Klimaschutz auch ein Rezept für mehr Wohlstand und Beschäftigung sein. Der G20-Gipfel sollte ein klares Zeichen setzen, dass die führenden Wirtschaftsnationen diese ökonomische Chance erkannt haben und sie nutzen werden. Ich habe Germanwatch als eine Organisation kennengelernt, die diese Punkte gegenüber Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft überzeugend vermitteln kann – aufgrund ihrer intelligenten Strategie, hohen Sachkenntnis und hervorragenden Vernetzung. (Juni 2017)

Sir Nicholas
Stern
Leiter des Grantham-Instituts an der London School of Economics, früherer Chefökonom der Weltbank und Wirtschaftsberater der britischen Regierung

Warum ich Germanwatch wichtig finde - Prof. Dr. Harald Lesch

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Ich wünsche mir mehr Weitblick, wenn ich sehe, was wir gerade in Europa erleben: Diese Angst vor Veränderung, die Angst vor dem Gemeinsam. Neue Nationalismen blühen auf. Veränderung ist doch das, was die Natur lebendig und evolutionär macht, was uns, den Menschen, erst hat werden lassen. Alle Lebewesen verändern sich ständig, bieten neue Lösungen an, für Welten, die es vielleicht noch gar nicht gibt. Die Natur ist ein pausenloses Ausprobieren, eine Dauerkreation. Das ist das Gegenteil von Nationalismen, das Gegenteil von sich zurückziehen. Die Natur ist expansiv, vernetzt sich immer neu. Diese Kraft der Veränderung, diesen Schritt vom Sein zum Werden, müssen wir auch in der Politik, in der Gesellschaft machen. Das heißt, sich nicht zurückziehen! Im Gegenteil, wir brauchen mehr Europa, mehr Gemeinschaft, mehr Interesse daran, was sich in unserer Umgebung tut, mehr Mut, mehr Mitmachen, mehr Gestalten.

Germanwatch ist für mich ein Mutmacher, ein Mitmacher, ein kluger Gestalter. Germanwatch zeigt Optionen für mutiges Handeln auf und trägt diese ebenso in die Zivilgesellschaft wie in die Politik. Aufklärung in Zeiten der post-faktischen Cholera! (März 2017)

Prof. Dr. Harald
Lesch
Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, TV-Moderator und Hochschullehrer