Blogpost | 05.11.2014

Willkommen auf dem „Excelsior“-NGO-Flur in der Stresemannstraße 72 am Anhalter Bahnhof in Berlin!

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Blog-Beitrag von Klaus Milke zur gelungenen Eröffnungsfeier von Germanwatch, VENRO, Lobby-Control, ADRA, Ärzte der Welt, Corporate Accountability Netzwerk und terre des hommes mit Entwicklungsminister Gerd Müller am 4. November 2014

Über 150 BesucherInnen kamen, machten sich ein Bild: von einem NGO-Haus kann man bei der Stresemannstraße 72 nicht sprechen, dafür ist das wuchtige sogenannte Excelsior-Haus zu sehr durch die Geschäfte unten und die unzähligen über uns liegenden Wohnungen in dem in den Himmel ragenden Hochhaus geprägt. Die hier nun mit ihren Berlin-Büros und Sekretariaten versammelten NGO stecken allerdings auf diese Weise mitten im Leben.

Und sie sind auch nah genug zur Politik, - auf jeden Fall ganz nah (150 m) zum BMZ und immer noch fußläufig zum Bundesumweltministerium am Potsdamer Platz.

Ein sehr lebendiger und vernetzender (aber mit den Judentransporten später auch überaus tragischer) Ort war der Anhalter Bahnhof in der Vergangenheit in den ersten Dekaden des 20. Jahrhundert. Und hier stand eben einmal das damals noble „Excelsior“-Hotel mit unterirdischem Zugang zum Bahnhof, wo sich bis in die 30er Jahre die Welt traf.

Wir als NGO setzen die Weltoffenheit heute mit anderen Mitteln fort. Auch wir sind über unsere Büros mit vielen anderen Ländern verbunden, aber auch mit Brennpunkten in der eigenen Gesellschaft. Uns alle beschäftigen der Zusammenhang von Entwicklung und Umwelt, Zukunfts-, Demokratie- und  Gerechtigkeitsfragen und wie wir die Grenzen des Planeten verantwortlich achten. 

Ein gemeinsamer Flur ist dazu eine gute Sache. Er sieht zwar sehr lang und wie eine überdimensionierte Kegelbahn aus. Aber er schafft Begegnungs-möglichkeiten und Verbindungen, die über mehrere Etagen in einem gemeinsamen Haus nicht so ohne weiteres gegeben sind.

Wir freuen uns auf das Miteinander, aber auch eine gute Verständigung über die richtige Arbeitsteilung untereinander.

Und auf viel Unterstützung von außen!!!


Impressionen

  Fotos: Germanwatch / Natalie Muth

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