Webseminar

Ausbeutung in der Landwirtschaft - Die Schattenseiten der Agrar-Lieferketten

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Veranstaltungsort

Onlineveranstaltung

Veranstalter

Initiative Lieferkettengesetz
Menschen arbeiten auf Feld

Die Ausbeutung von Saisonarbeiter*innen auf deutschen Spargelfeldern während der Corona-Krise hat breite Aufmerksamkeit auf die Situation von Beschäftigten in der Landwirtschaft gelenkt. Während einerseits die „Systemrelevanz“ der Landarbeit betont wurde, herrschen am Anfang unserer Nahrungsmittel-Lieferketten noch immer prekäre Bedingungen. Kleinbäuer*innen und Landarbeiter*innen – diejenigen, die unser aller Essen produzieren – sind in vielen Ländern sogar selbst überdurchschnittlich oft von Hunger betroffen. Mit welchen Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen sind Landarbeiter*innen im Globalen Süden und Norden konfrontiert? Welche Rolle spielen Supermärkte, lokale Unternehmen und Verbraucher*innen? Und welchen Beitrag können unternehmerische Sorgfaltspflichten leisten, wie sie im Lieferkettengesetz festgeschrieben sind, um die Ausbeutung auf dem Feld zu stoppen?

Darüber wollen wir mit zwei Experten sprechen:

- Federico Pacheco, Mitglied der Andalusischen Landarbeiter*innen-Gewerkschaft SOC-SAT und der Europäischen Koordination der Landarbeiter- und Kleinbäuer*innenbewegung La Via Campesina
- Benjamin Luig, Koordinator Landwirtschaft bei Faire Mobilität und dem Europäischen Verein für Wanderarbeiterfragen (EVW)

Moderation: Gertrud Falk, FIAN Deutschland
Online-Veranstaltung am 14.09.2021, 18:00 bis 19:30 Uhr.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Der Vortrag von Federico Pacheco wird konsekutiv vom Spanischen ins Deutsche übersetzt.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz - organisiert von FIAN, Germanwatch, Inkota und Südwind.

Echter Name

Referent für zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms
+49 (0)30 / 57 71 328-86