Kurzpapier

Lessons learnt aus der EU-Holzhandelsverordnung für die Umsetzung der EU-Konfliktmineralienverordnung

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Der Abbau von mineralischen Rohstoffen sowie der illegale Holzeinschlag haben oft schwerwiegende wirtschaftliche, ökologische und soziale Folgen in den Abbauländern. Nicht selten stammen die Rohstoffe aus Konfliktgebieten. Um negativen Folgen entgegenzuwirken verpflichten zwei EU-Verordnungen, die EU-Konfliktmineralienverordnung und die EU-Holzverordnung europäische Unternehmen dazu, Sorgfaltspflichten in ihren Wertschöpfungsketten zu verankern, indem sie Prüf- und Kontrollsysteme in ihren Rohstofflieferketten implementieren.

Seit 2013 gilt das Holzhandels-Sicherungsgesetz  (HolzSiG) in Deutschland, mit dem die EU-Holzhandelsverordnung (European Timber Regulation, EUTR) umgesetzt wurde. Von ihrer Umsetzung können wichtige Lehren für die Umsetzung der EU-Konfliktmineralienverordnung gezogen werden, die ab 2021 in Kraft treten wird. Der Umsetzungsprozess der EUTR weist essenzielle Schwachstellen auf, die bei der EU-Konfliktmineralienverordnung nicht wiederholt werden sollten.

Publikationstyp

Kurzpapier

AutorInnen

Sophie Paulmann, Johanna Sydow

Bestellnummer

19-4-02

Seitenanzahl

6

Schutzgebühr

3.00 EUR

Beteiligte Personen

Echter Name

Referentin für Ressourcenpolitik und IT-Branche
+49 (0)30 / 28 88 356-91