Briefing Paper

Japans G20-Präsidentschaft: Innovation für Klimaschutz

Japan's G20 Presidency_Innovation for Climate Action

Die G20-Länder haben ein großes wirtschaftliches Interesse daran, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen. Gleichzeitig sind die G20 eine Schlüsselfigur in dieser globalen "Transition": sie sind für ca. 80 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, für 85 % des globalen Bruttoinlandsproduktes und für 75 % der ausländischen Direktinvestitionen. Seit Jahren haben die G20 ihre Unterstützung für die internationalen Klimaverhandlungen bestärkt und auch eigene Initiativen ins Leben gerufen, um Klimapolitik in Finanz-und Wirtschaftspolitik zu übersetzen. Jedoch müssen sie sich auch an ihre eigenen Versprechen halten und die Transition zu einer emissionsarmen Wirtschaft beschleunigen.

Japan hat "disruptive Innovation für Klimaschutz" zu einer Priorität seiner diesjährige G20-Präsidentschaft gemacht. Vergangene Initiativen der G20 zu Innovation haben sich lediglich auf Forschung und Entwicklung beschränkt. Um klimafreundliche Innovation voranzutreiben, müssen die G20 aber vielmehr auch langfristige Politiksignale für ambitionierten Klimaschutz geben und Finanzströme in diese Richtung lenken.

Dieses Briefing Paper von Germanwatch schlägt acht Maßnahmen vor, mit denen die G20 Innovation für Klimaschutz vorantreiben könnte. Das Papier wurde im Rahmen des internationalen Netzwerkes Climate Transparency erarbeitet.

Publikationstyp

Briefing Paper

AutorInnen

Lena Donat

Seitenanzahl

20

Publikationsdatum

Beteiligte Personen

Echter Name

Referentin für Klimaschutz & Transparenz
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