Futtermittel: regional ist zukunftsfähig

Cover Futtermittel: regional ist zukunftsfähig
Heimische Alternativen zu importiertem Eiweißfutter

Der zunehmende Anbau von Soja ist weiter einer der wichtigsten Treiber von Umweltzerstörung und Landvertreibung in Lateinamerika. Dabei gibt es Alternativen zur sojabasierten Fütterung. Bohnen, Erbsen, Kleegras und andere Leguminosen können Stickstoff aus der Luft binden und sich damit selbst sowie benachbarte Pflanzen düngen. Ihr regelmäßiger Anbau hilft dabei, Mineraldünger einzusparen und die Bodenqualität zu verbessern. Diese Pflanzen können Soja gut als Eiweißfutter ersetzen, wenn die Kühe keine Höchsterträge bei der Milch- und Fleischleistung bringen müssen. Gerade in Zeiten der durch Überproduktion verursachten Preiskrise bei Milch und Schweinefleisch bietet eine regionale, artgerechtere Fütterung ein Argument, um die Erzeugnisse zu höheren Preisen vermarkten zu können. Gleichzeitig lässt sich die Produktion begrenzen.

Publikationstyp
Hintergrundpapier
AutorInnen
Anika Berner, Dr. med. vet. Anita Idel, Dr. Luiz Massucati, Marcus Nürnberger, Eberhard Prunzel- Ulrich, Wolfgang Stauss, Berit Thomsen, Annemarie Volling, Dr. Birgit Wilhelm
Bestellnummer
15-1-03
ISBN
978-3-943704-47-1
Seitenanzahl
24
Schutzgebühr
5.00 EUR
Publikationsdatum

Beteiligte Personen

Echter Name

Referent für Agrarpolitik und Welthandel | Projektleiter Klimafreundliche Landwirtschaft
+49 (0)30 / 28 88 356-3